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Bundesliga

FC Bayern München: Arabische Investoren bereiten Uli Hoeneß Sorgen

  • Aktualisiert: 12.06.2023
  • 07:02 Uhr
  • ran.de
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© Getty Images
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Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß zeigt sich in einem Interview ob der Fußball-Investoren aus dem arabischen Raum besorgt. Auch zur Sportdirektoren-Suche beim Rekordmeister bezieht er Stellung.

Nach den Entlassungen von Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic ist beim FC "Hollywood" München wieder Ruhe eingekehrt. Sehr zur Freude von Aufsichtsrat Uli Hoeneß. "Der Verein hat sich befriedet, es ist total ruhig", so Hoeneß bei "Sky" am Rande eines Benefizspiels zugunsten von geistig beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen am Tegernsee.

Und weiter: "Wir setzen uns einmal die Woche zusammen mit dem großen Kreis, der alle Dinge bespricht. Bis jetzt läuft das sehr gut, es wird nicht so viel in der Zeitung geschrieben."

Es werde nicht mehr in der Öffentlichkeit diskutiert, sondern im kleinen Kreis. "Das tut der Sache gut", so der Ehrenpräsident weiter über die Arbeit der neu etablierten Transfer-Taskforce an der Säbener Straße. 

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Keine Eile beim Sportvorstand

Bis ein neuer Sportvorstand gefunden wird, wollen die Aufsichtsräte Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge beratend tätig sein. Dabei ist keine Eile geboten.

"Wir sind im Zeitplan und haben ein paar Ideen aber die lassen sich nicht von heute auf morgen realisieren. Karl-Heinz und ich haben versprochen, dass wir so lange helfen bis wir die Positionen, die zu besetzen sind, besetzt haben", ergänzte Hoeneß.

Laut "Sky" sind immer noch Max Eberl (RB Leipzig) und Markus Krösche (Eintracht Frankfurt) die Favoriten bei den Bayern-Bossen. Man könne sich aber sogar vorstellen bis Januar 2024 zu warten, um sich auf einen Namen festzulegen. Gespräche habe es noch keine gegeben.

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Hoeneß schwärmt von Guerreiro

Begeistert ist Hoeneß unterdessen vom noch immer nicht offiziellen Neuzugang Raphael Guerreiro.

"Als der Name bei uns in dem Kaderplanungskreis genannt wurde, er ist ablösefrei, haben wir alle sofort zugestimmt. Das ist ein Spieler, den wir sehr gut gebrauchen können, weil er vielseitig ist. Er kann linker Verteidiger spielen, er kann links vorne spielen, theoretisch auch mal im Mittelfeld", erklärt der langjährige Manager: "Wenn man einen ausgeglichenen Kader hat, braucht man Spezialisten - ein Neuner ist ein Spezialist - aber man braucht auch Spieler, die mehrere Positionen spielen können."

Hoeneß bereitet Saudi-Arabien Sorgen

Auch zum Champions-League-Triumph von Manchester City gegen Inter Mailand (1:0) äußerte sich der FCB-Ehrenpräsident. "Ich habe ihm gesagt, es hat keiner mehr verdient als er", so Hoeneß über City-Trainer Pep Guardiola.

Grundsätzlich bereiten ihm die Investoren aus Nahost aber große Sorgen: "Was da aus Saudi-Arabien kommt, die scheinen unendlich Geld zu haben. Wir zahlen das über unseren Ölpreis. Aber lamentieren macht keinen Sinn, wir müssen andere Wege finden, um dem zu begegnen."

Und weiter: "Der Vorteil ist, sie können nur mit elf Spielern spielen und ein Kader kann nur 15 bis 16 Spieler haben. Also wird es auf der Welt immer mehr als 50 bis 60 gute Spieler geben und an die müssen wir ran."

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