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Suche nach dem Lewandowski-Nachfolger

FC Bayern München: Sadio Mane als Sturmspitze gescheitert! Julian Nagelsmanns Optionen in der Offensive

  • Aktualisiert: 21.09.2022
  • 21:28 Uhr
  • ran.de/Timo Nicklaus
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© Imago Images
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In der Länderspielpause will der FC Bayern die Probleme der letzten Wochen gründlich analysieren. Dazu gehört auch die Frage nach der Besetzung der Sturmspitze. Sadio Mane soll dabei kein Kandidat mehr sein - Optionen gibt es viele. Fragt sich nur, mit welchen Erfolgsaussichten. 

München - Es ist nicht viel los an der Säbener Straße. Ein Großteil der Spieler des FC Bayern München sind unterwegs. In ganz Europa, in der ganzen Welt. Länderspielpause eben. 

Während sich Kimmich, Sane & Co. so mal ein paar Tage von der derzeitigen "Krise" der Bayern befreien können, bleibt Julian Nagelsmann grübelnd zurück. Es wartet eine Menge Arbeit auf den Trainer. 

Schließlich geriet der Motor zuletzt kräftig ins Stocken, besonders in der Offensive drückt der Schuh. Auf 15 Tore in den ersten drei Spielen folgten in den vier sieglosen Bundesliga-Partien gerade einmal vier weitere Treffer. 

Nicht der Anspruch der erfolgsverwöhnten Bayern. 

Es muss sich also etwas verändern. Nur was? Wie der "kicker" berichtet, plant Nagelsmann im Angriff nun eine Umstrukturierung. Star-Zugang Sadio Mane, bisher vermehrt im Zentrum eingesetzt, soll auf die Flügel ausweichen und dort seine Qualitäten ausspielen. 

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Nachdem das Experiment Mane als echter Neuner also gescheitert scheint, stellt sich dann aber die Frage: Hat Nagelsmann die Optionen im Kader, um einen Lewandowski-Nachfolger aus den eigenen Reihen stellen zu können? Wenn ja, wer? Oder schielt Sportdirektor Hasan Salihamidzic schon auf das Wintertransferfenster?

ran beleuchtet die Optionen in der zentralen Sturmspitze:

Option 1: Mathys Tel

Das Top-Talent kam bis dato eher auf sporadische Einsätze. Kein Wunder, schließlich ist der Franzose gerade einmal 17 Jahre jung. Dennoch überzeugte er in seinen beiden Startelf-Einsätzen im DFB-Pokal gegen Viktoria Köln sowie in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart (jeweils ein Tor). 

Sollte Nagelsmann seinem Angriffsjuwel also schon frühzeitig mehr Vertrauen schenken? Ja, sagt in etwa Bayern-Legende Lothar Matthäus bei "Sky" und schlägt gleichzeitig eine Änderung des Systems vor: "Man sollte zum altbewährten 4-2-3-1 zurückkehren und mit einem richtigen Stürmer zu spielen. Das kann in meinen Augen der junge Tel sein. Dann muss man ihm eben vertrauen und ihn von Anfang an spielen lassen. Denn wenn er bisher gespielt hat, dann hat er überzeugt." 

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Option 2: Thomas Müller 

Wenig Spieler sind in der Offensive so flexibel einsetzbar wie Thomas Müller. Seine Torgefährlichkeit ist unbestritten, Erfahrung auf der Position des "falschen" Neuners hat er ebenfalls. Auch wenn dies schon eine Weile her ist. 

Im System von Pep Guardiola wirbelte der junge Müller damals nämlich häufig auf der Position des Mittelstürmers. Mit den Jahren wurde jene Rolle zwar immer weniger, dass der 33-Jährige aber weiß, wo das Tor steht, sollte jedem klar sein. 

Option 3: Serge Gnabry 

Gut möglich, dass aber auch der zuletzt formschwache Serge Gnabry in der Sturmspitze eine Möglichkeit bekommt. Und das könnte ausgerechnet an den bevorstehenden Länderspielen des DFB-Teams (im Liveticker auf ran.de) liegen. 

Bundestrainer Hansi Flick gilt als großer Fan Gnabrys - im DFB-Dress spielt der 27-Jährige häufiger im Sturmzentrum. Tankt der Münchner dort Selbstvertrauen und überzeugt als treffsicherer Angreifer, könnte dies auch seine Startelf-Chancen bei den Bayern wieder erhöhen. 

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Option 4: Jamal Musiala 

Jamal Musiala gilt als einer der Gewinner der diesjährigen Bayern-Saison und spielte sich auch dank seiner Variabilität oftmals in die Startelf. Zwar überzeugt "Bambi" vor allem im zentralen Mittelfeld, jedoch agierte der 19-Jährige in der Jugend oftmals auch als Stürmer. 

Ein Blick auf die Statistik zeigt zudem: Mit vier Saisontreffern ist Musiala der beste Bayern-Torjäger der laufenden Saison. 

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Option 5: Eric Maxim Choupo-Moting 

Bei aller Flexibilität ist Eric Maxim Choupo Moting der einzige gelernte Mittelstürmer im Kader der Bayern. Nach Leistenproblemen verpasste er große Teile der Anfangsphase, in den letzten beiden Spielen wurde der 33-Jährige aber wieder eingewechselt. 

Vor allem in einem 4-2-3-1-System könnte der 1.91 Meter große Mittelstürmer von den flinken Außenspielern und deren Flanken profitieren. 

Option 6: Neuzugang im Winter 

Sollten all jene Optionen nicht funktionieren, könnte sich auch noch einmal der Blick auf den Transfermarkt lohnen. Rund um die Säbener Straße keimte in etwa zuletzt der Name Goncalo Ramos immer häufiger auf. 

Der 21-jährige Mittelstürmer würde gut ins Profil passen, zusammen mit seinem deutschen Trainer Roger Schmidt und Benfica Lissabon befindet sich der Portugiese derzeit in einem Erfolgsrausch (Benfica gewann bis dato alle Pflichtspiele in der Saison 22/23). 

In zwölf Spielen traf Ramos bereits satte acht Mal. 

Timo Nicklaus 

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