BVB-Boss Sebastian Kehl macht Thomas Müller ein kurioses Angebot. Der Bayern-Star lässt seine Zukunft aber weiter offen und will sich voll auf Inter Mailand fokussieren.
Als Dortmunds Sportchef Sebastian Kehl am ran-Mikro das 2:2 bei Bayern München analysierte, wartete Thomas Müller in den Katakomben der Allianz Arena bereits als nächster auf sein Interview.
Die beiden Ex-Nationalspieler, die noch als Profis zwischen 2009 und 2016 viele enge Duelle gegeneinander bestritten, begrüßten sich danach mit einer herzlichen Umarmung.
"Können wir den Müller nicht nach Dortmund holen?", sagte Kehl lächelnd zum FCB-Routinier, der im Sommer keinen neuen Vertrag beim FC Bayern erhalten wird.
Müllers antwortete breit grinsend: "Da würde die gelbe Wand aber Augen machen. Die würden nicht wissen, ob sie Bier oder Rosen schmeißen sollen."
Anschließend vor der Kamera wurde der 35-Jährige dann gefragt, ob ihm Kehl gerade ein Angebot für einen Wechsel zum BVB gemacht habe.
"Nee, hat er nicht", sagte Müller. "Denn er hat ja gesagt, dass die Bayern-Neuzugänge meistens nicht so gut funktioniert haben. Deswegen haben wir das wieder verworfen. Vielleicht meint er damit den Christian Nerlinger, ich weiß es nicht."
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Internationale Transfergerüchte: Übernimmt Luis Enrique bald als Trainer bei Real Madrid?
Luis Enrique (Paris St.-Germain) Nach dem Aus von Xabi Alonso ist Alvaro Arbeloa neuer Trainer von Real Madrid – doch für wie lange? Laut dem Portal "Speedline" soll Ex-Barca-Coach Luis Enrique ein Engagement bei den "Königlichen" in Erwägung ziehen, sollte er ein Angebot erhalten. Der Spanier führte bereits die Katalanen als auch zuletzt Paris St.-Germain zum Champions-League-Titel. Trotz Vertrages bis 2027 ist ein Verbleib bei PSG wohl nicht sicher. Zudem hat Enrique eine Spielervergangenheit bei Real (1991 bis 1996), wechselte aber danach ausgerechnet zum großen Rivalen Barcelona.
Enzo Fernández (FC Chelsea) 121 Millionen Euro hat der FC Chelsea gezahlt, um Enzo Fernández bis 2032 zu binden. Schon gut sechs Jahre vor Vertragende soll der Argentinier aber unzufrieden in London sein, was laut "L'Equipe"-Angaben mit dem Aus von Trainer Enzo Mareca zusammenhängt. Dem Bericht zufolge hat PSG Fernández als Langzeit-Projekt im Visier. Im Winter soll es aber noch keinen Vorstoß geben.
Yan Diomande (RB Leipzig) Shootingstar Yan Diomande von RB Leipzig hat offen seine Bewunderung für einen anderen Klub zum Ausdruck gebracht. "Ich möchte für Liverpool spielen. Ich bin ein riesiger Liverpool-Fan. Der Traum meines Vaters ist es, mich an der Anfield Road spielen zu sehen. Das ist auch mein Traum – und den möchte ich verwirklichen", sagte er in einem TikTok-Stream. Der 19-Jährige, der im Sommer von Leganes nach Leipzig gewechselt war, spielte sich in der Hinrunde mit starken Leistungen in den Vordergrund.
Vinicius Junior (Real Madrid) Kommt es zu einem absoluten Blockbuster-Transfer? Wie der britische "Guardian" berichtet, will sich der FC Chelsea um Superstar Vinicius Junior von Real Madrid bemühen. Der Brasilianer steht bei den "Königlichen" noch bis 2027 unter Vertrag, wirkte zuletzt aber nicht mehr glücklich. Hier sehen die "Blues" offenbar ihre Chance. Und am Geld soll es nicht scheitern, als Ablösesumme stehen 155 Millionen Euro im Raum.
Kees Smit (AZ Alkmaar) Eineinhalb Jahre nach dem Karriereende von Toni Kroos sucht Real Madrid weiterhin einen Taktgeber im Mittelfeld. Laut der spanischen Zeitung "AS" haben die Verantwortlichen für eine Verpflichtung im kommenden Sommer nun den niederländischen Youngster Kees Smit ganz oben auf der Liste. Der 19-Jährige spielt seit seiner Kindheit in Alkmaar und bestritt seit seinem Debüt im Januar 2023 bereits 58 Pflichtspiele. Auch in den Junioren-Nationalteams seines Landes ist er aktiv.
Kees Smit (AZ Alkmaar) Der aktuelle Marktwert des 19-Jährigen liegt laut "transfermarkt.de" bei 22 Millionen Euro, zu diesem Preis würde ihn sein Klub aber wohl nicht gehen lassen. Laut "The Athletic" ruft Alkmaar für den Shootingstar rund 60 Millionen auf. Übrigens: Real soll mit dem Interesse an Smit nicht alleine sein. Dem "AS"-Bericht zufolge haben auch der FC Bayern und Borussia Dortmund ein Auge auf ihn geworfen.
Mohamed Salah (FC Liverpool) Kommt es zu einer "sensationellen Rückkehr", wie die italienische Zeitung "La Repubblica" berichtet? Demnach träumt die AS Rom von einer Verpflichtung von Mohamed Salah, der von 2015 bis 2017 bereits in der italienischen Hauptstadt spielte. Da die Zukunft des Ägypters beim FC Liverpool nach dem Ärger der vergangenen Wochen immer noch offen scheint, soll die Roma an eine sechsmonatige Leihe denken. Was dagegen spricht: Englischen Medien zufolge wollen die Reds Salah im Winter nicht abgeben und außerdem verdient er rund 460.000 Euro pro Woche.
Robert Lewandowski (FC Barcelona) Im Sommer 2026 endet Robert Lewandowskis Vertrag in Barcelona. Nun bringt sich laut "BBC" mit Chicago Fire ein konkreter Interessent in Stellung. Der Ex-Verein von Bastian Schweinsteiger soll dem Bericht nach die sogenannten Discovery Rights an Lewandowski besitzen, also exklusive Verhandlungsrechte. Erste Gespräche zwischen dem Barca-Star und der MLS-Franchise sollen bereits stattgefunden haben. Lewandowski zu holen, wird als durchaus strategischer Schachzug eingeschätzt, in Chicago gibt es die größte polnische Community in den USA.
Sergio Ramos (CF Monterrey) Mit 39 Jahren denkt Sergio Ramos wohl noch nicht daran, seine Karriere zu beenden. Vielmehr soll sich der langjährige Kapitän von Real Madrid, noch bis Ende 2025 bei Monterrey CF in Mexiko unter Vertrag, schon wieder in Europa umsehen. Laut "Tuttosport" traten seine Berater aktiv an die AC Mailand heran, die Italiener wollen sich wohl im Januar tatsächlich in der Abwehr verstärken.
Pep Guardiola (Manchester City) Seit 2016 ist Guardiola Trainer von Manchester City, gewann sechs Meisterschaften, zwei mal den FA Cup und die Champions League. Laut der britischen „Times“ denkt der Erfolgstrainer ernsthaft darüber nach, seine Zeit bei City vorzeitig zu beenden – möglicherweise schon nach dieser Premier-League-Saison. Zwar läuft sein Vertrag noch bis 2027, doch seine Tendenz soll dahingehen, bereits 2026 auszusteigen.
Mason Greenwood (Olympique Marseille) Wie die Zeitung "Sun" berichtet, soll der FC Barcelona den Engländer Mason Greenwood als potenziellen Neuzugang ins Auge gefasst haben. Demnach könnte der 24-Jährige als Nachfolger von Robert Lewandowski zu den Katalanen wechseln. Ein möglicher Transfer würde aber wohl nicht geräuschlos verlaufen, denn Greenwood gilt als Skandalprofi. In der Vergangenheit wurde er wegen ...
Mason Greenwood (Olympique Marseille) ... des Verdachts der Vergewaltigung und Körperverletzung an seiner Freundin festgenommen. Später wurde die Anklage gegen den Fußballstar fallengelassen. Dennoch hatte er bei Ex-Klub Manchester United keine Zukunft, sorgt derzeit allerdings bei Olympique Marseille sportlich für Furore. In 48 Pflichtspielen für die Franzosen erzielte Greenwood 30 Treffer und bereitete zudem zehn Tore vor. Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2029.
Julian Alvarez (Atletico Madrid) Der FC Barcelona hat laut der "Bild" einen Nachfolger für Robert Lewandowski ausgemacht. Die "Katalanen" würden gerne Julian Alvarez von Ligakonkurrent Atletico Madrid verpflichten. Die Funktionäre des Klubs sollen schon vor seinem Doppelpack im Derby gegen Real ein Auge auf den Argentinier geworfen haben. Sein Vertrag bei Atletico läuft bis 2030, und die in Spanien übliche Kaufoption liegt bei 500 Millionen Euro ...
Julian Alvarez (Atletico Madrid) Laut dem Berater des 25-Jährigen bewundere er die spanischen Klubs "und weil er seit seiner Kindheit Fan von Leo Messi ist, glaube ich nicht, dass es viele Argentinier gibt, die nichts für den Barca empfinden.“ Atletico sieht seinen Stürmer allerdings als Aushängeschild des Klubs und hat aufgrund der Vertragssituation die Hoheit in den Verhandlungen.
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Bei Bayern und BVB: Hummels, Götze - und Müller?
Der gebürtige Dortmunder Nerlinger, dessen Vater bereits für die Borussia gespielt hatte, war aber nur einer von mehreren Akteuren, die für beide Vereine aufliefen.
In diesem Jahrtausend stehen Torsten Frings, Markus Feulner, Sebastian Rode, Robert Lewandowski, Mario Götze, der aktuelle BVB-Co-Trainer Robert Kovac sowie zuletzt Mats Hummels auf dieser illustren Liste.
Dass Müller dazu kommt, ist auszuschließen, denn die Bayern-Ikone Müller wird nicht innerhalb der Bundesliga wechseln - obwohl ihn sicher viele Klubs mit Kusshand nehmen würden.
Sollte er seine Karriere fortsetzen, wird er ins Ausland gehen. Angebote gibt es offenbar aus der MLS vom FC Cincinnati, San Diego FC und Bayerns Partnerklub Los Angeles FC, auch Fenerbahce Istanbul soll konkretes Interesse haben.
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Thomas Müller: Dann will Bayern-Star über seine Zukunft entscheiden
Für den offensiven Mittelfeldspieler ist das aber aktuell kein Thema. Er habe noch keine Entscheidung über seine Zukunft getroffen, erklärte er nach der Partie:
"Nein, habe ich nicht. Ich bin aktuell voll im Tagesgeschäft und dann haben wir noch genügend Zeit."
Seine Mitstreiter glauben allerdings, dass der Ex-Nationalspieler noch nicht aufhören wird.
"Er hat bisher noch nichts gesagt. So wie ich ihn im Training sehe oder auch auf dem Platz, habe ich schon das Gefühl, dass er sehr viel Spaß noch am Fußball hat", meinte Joshua Kimmich bei "Sky".
Und Sportdirektor Christoph Freund ergänzte: "Ich bin überzeugt, dass es nicht zu Ende ist und er die Energie hat, was Neues anzugreifen. Egal, wo er hingeht, er wird diesen Verein bereichern."
Max Eberl über Bayern - BVB, Inter und Thomas Müller
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Müller will sich voll auf FC Bayern fokussieren
Doch Müller will sich in den nächsten Tagen und Wochen auf die Saisonziele mit den Bayern fokussieren in der Meisterschaft, der Champions League und ab Juni zum Abschluss bei der Klub-WM.
"Ich merke natürlich auch, dass ich keine 20 mehr bin, ich bin ja nicht blind. Aber ich merke natürlich schon, dass ich im und um den Strafraum herum weiter meinen Fuß in den gefährlichen Aktionen drin haben kann", sagte der FCB-Rekordspieler am Samstag.
Seinen Wert für das Team von Vincent Kompany stellte er zuletzt eindrucksvoll mit seinem Treffer nach seiner Einwechslung im Viertelfinal-Hinspiel der Königsklasse gegen Inter Mailand (1:2) unter Beweis.
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Bundesliga-Transfergerüchte: "Natürlich glaube ich" - HSV hat Trumpf im Kampf um Luka Vuskovic
Luka Vuskovic (Hamburger SV) Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.
Said El Mala (1. FC Köln) Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.
Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach) Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.
Jeremy Monga (Leicester City) Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...
Jeremy Monga (Leicester City) ... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.
Julian Ryerson (Borussia Dortmund) Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.
Mindestens genauso überzeugend geriet seine Bewerbung für einen Startelf-Einsatz im Rückspiel bei seinem Auftritt gegen Dortmund (ran-Note 2).
Müller war von Beginn an gut im Spiel, zielte nur einige Male zu ungenau – bereitete aber mit einer schönen Vorlage das 1:1 von Raphael Guerreiro vor.
"Wir waren am Ende des Tages nicht effizient genug. Aber ich sehe es eigentlich positiv, gerade für Mittwoch, dass wir so viele Torchancen kreieren konnten", meinte er danach.
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"Wir brauchen kein Wunder, wir müssen gewinnen"
Zumal der Punkteverlust in der Liga keine negativen Konsequenzen hatte, denn nach dem 0:0 von Verfolger Leverkusen gegen Union Berlin bleibt der Münchner Vorsprung fünf Spieltage vor Schluss weiter bei sechs Punkten.
Daher richteten Müller und seine Teamkollegen den Blick nach dem Schlusspfiff voll auf die benötigte Aufholjagd in San Siro.
Vergleiche zum "Wunder von Mailand" von 1988, als die Bayern nach einem 0:2 im Hinspiel durch ein 3:1 im Rückspiel doch noch gegen Inter weiterkamen, hält Müller aufgrund des knappen Rückstands aber für "absolut blöd":
"Wir brauchen kein Wunder, wir müssen ein Fußballspiel gewinnen. Dann schauen wir, was herauskommt."
Geht es nach ihm und den Fans, dann mit Müller in der Anfangsformation.