• Tennis
  • Darts
  • Alle Sportarten

Anzeige
Anzeige
Quintett soll Kader planen

FC Bayern München: Uli Hoeneß rechnet mit Oliver Kahn ab - Rauswurf via E-Mail?

  • Aktualisiert: 30.05.2023
  • 09:43 Uhr
  • ran.de
Article Image Media
© imago
Anzeige

Wie geht es weiter beim FC Bayern München? Wer ist Teil der Kaderplanung und wer beerbt Salihamidzic? Uli Hoeneß spricht über die Zukunftspläne der Münchner und rechnet mit Oliver Kahn ab.

Die elfte Deutsche Meisterschaft in Folge wurde beim FC Bayern München von der umgehenden Entlassung von Vorstandsboss Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic überschattet. Nun haben die Verantwortlichen offenbar bereits Pläne geschmiedet, wie es mit der Kaderplanung in naher Zukunft aussieht.

Wie der "kicker" berichtet, will man sich an der Säbener Straße mit einem Nachfolger für Salihamidzic erst einmal Zeit lassen. Das sagte Ehrenpräsident Uli Hoeneß der Sportzeitschrift. Demnach soll bis spätestens Weihnachten ein neuer Sportvorstand gefunden werden.

An der Entscheidungsfindung beteiligt sind neben Hoeneß selbst offenbar auch der Präsident und Aufsichtsratsvorsitzende Herbert Hainer, CEO Jan-Christian Dreesen und Karl-Heinz Rummenigge, der am Dienstag in den Aufsichtsrat gewählt werden soll.

Auch der "dpa" liegen ähnliche Informationen zugrunde. Einem Bericht zufolge sprach Dreesen von einem Team, das sich zusammen finden soll, um die Kaderplanung voranzutreiben.

Anzeige
Kahn kann Schlacht nicht gewinnen
News

Eine Schlacht, die Kahn nicht gewinnen kann

Das Verhältnis zwischen Oliver Kahn und dem FC Bayern ist nachhaltig gestört. Seinen Ärger könnte den ehemaligen CEO auf einen gefährlichen Weg führen. In eine Schlacht, die er nicht gewinnen kann. Weshalb er jetzt offenbar zurückrudert.

  • 30.05.2023
  • 09:55 Uhr

Bayern in Kontakt mit Eberl?

Auf ein bestimmtes Profil soll sich dieses Quartett wohl nicht festlegen lassen. Laut "dpa" sprach Hainer zumindest an, nach einem "großen Kaliber" zu suchen. "Wir sind schon unterwegs, wir haben Ideen." Der Agentur zufolge soll Hoeneß' Favorit Max Eberl sein. Dieser hat jedoch erst vor wenigen Monaten bei RB Leipzig als Sport-Geschäftsführer angefangen.

Kontakt zwischen dem deutschen Rekordmeister und Eberl soll es noch nicht gegeben haben.

"Sport1" berichtet indes von einem weiteren Kandidaten. Demnach soll Michael Reschke eine Option für die Nachfolge Salihamidzics sein. Reschke war zwischen 2014 und 2017 Technischer Direktor bei den Bayern. Dem Bericht zufolge soll es sich dabei jedoch nur um eine kurzfristige Lösung handeln.

Externer Inhalt

Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.

Neben Hoeneß, Hainer, Dreesen und Rummenigge soll auch Cheftrainer Thomas Tuchel "in enger Absprache" in der Kaderplanung der anstehenden Transferperiode beteiligt sein - das geht aus dem Bericht des "kickers" hervor. Hoeneß zufolge soll Tuchel dem Gremium acht bis zehn Tage zur Verfügung stehen.

Hoeneß rechnet mit Kahn ab

Der Ehrenpräsident sprach dabei auch über die Entlassungen von Kahn und Salihamidzic. Diese habe nichts mit dem Ausgang der Meisterschaft zu tun gehabt. "Wir hätten auch bei drei Titeln so gehandelt, die Entscheidung musste so getroffen werden." Hoeneß geht es nun in erster Linie darum, Ruhe in den Klub zu bekommen.

Kahn als CEO bezeichnete Hoeneß im Nachhinein als Fehler. Er sei zwar ein hochintelligenter Mann und der Austausch mit dem früheren Nationaltorwart habe Spaß gemacht. Doch: "Die große Enttäuschung liegt darin, dass ich gedacht habe, er könnte das Amt qua seiner Persönlichkeit allein ausfüllen, doch er hat sich stattdessen mit seinen Beratern umgeben."

Kahn habe sich bei seiner Entlassung verbal auf seinen Nachfolger Jan-Christian Dreesen eingeschossen. Deshalb habe man ihm nahegelegt, nicht mit nach Köln zu reisen, um eine weitere Eskalation zu vermeiden, sagte Hoeneß.

Anzeige
Anzeige

Kahn: Via Mail vom Rauswurf erfahren?

Laut "Bild" sei Kahn am Samstagvormittag von Hainer per E-Mail über seine Abberufung informiert worden, die auf einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am Freitag beschlossen wurde. Hainer habe anschließend vergeblich versucht, Kahn telefonisch zu erreichen.

Hoeneß übte unterdessen auch Kritik an Kahns Beratern. Sie hätten im Hintergrund für "katastrophal schlechte Stimmung" gesorgt. Das Image des FC Bayern habe gelitten, die Südkurve und die mächtige Ultra-Vereinigung Schickeria seien an den Verein herangetreten mit der Aufforderung, dass es so nicht weitergehen könne.

Über Kahns Nachfolger Dreesen sagte Hoeneß: "Er kennt den Verein in- und auswendig, ein neuer Mann hätte sich erst wieder ein halbes Jahr einarbeiten müssen."


© 2024 Seven.One Entertainment Group