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Fußball

Freiburg gegen Bayern: Die packendsten Duelle

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© IMAGO/Heuberger/SID
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Ein blutüberströmter Oliver Kahn, ein legendäres 5:1 und die höchste Freiburger Bundesliga-Niederlage: Begegnungen zwischen dem SC und dem FC Bayern hatten es oftmals in sich. Ein Überblick über die packendsten Partien:

7. August 1993: Freiburg ist gerade erstmals in die Bundesliga aufgestiegen und hat gleich den schwerstmöglichen Gegner. Am 1. Spieltag treten die Breisgauer beim Rekordmeister um Stars wie Lothar Matthäus, Jorginho und Jan Wouters an. Im Münchner Olympiastadion erzielt Adolfo Valencia einen Doppelpack, dem SC gelingt beim 1:3 nur der Ehrentreffer durch Oliver Freund - immerhin der erste im Oberhaus.

27. November 1993: Auch im Rückspiel sind die Bayern mit Matthäus, Olaf Thon und Thomas Helmer klarer Favorit, doch Uwe Waßmer - entdeckt von einem gewissen Ottmar Hitzfeld - schießt die Stars mit seinem Dreierpack auf gefrorenem Boden aus dem Dreisamstadion (3:1). "Ihr seid nur ein Punktelieferant", höhnen die SC-Fans selig. Einen Monat später muss Bayern-Coach "Sir" Erich Ribbeck gehen, "Kaiser" Franz Beckenbauer übernimmt.

23. August 1994: Die Bayern sinnen auf Revanche, doch schon in der 18. Minute erzielt der überragende Rodolfo Cardoso das 3:0 für Freiburg. Am Ende heißt es 5:1, Bayern-Star Jean-Pierre Papin fliegt mit Gelb-Rot vom Platz. "Wir Spieler müssen uns an die Nase packen", schimpft Matthäus, "was heute abgelaufen ist, muss jedem zu denken geben."

12. April 2000: Vor dem Spiel wird das Freiburger Publikum als das "fairste" der Liga ausgezeichnet, doch dann fliegen auch hier die damals obligatorischen Bananen in den Strafraum von Bayern-Keeper Oliver Kahn - und bald mehr. In der hitzigen Schlussphase wirft ein 16 Jahre alter Schüler einen Golfball an Kahns Kopf. Das Spiel steht vor dem Abbruch, Kahn spielt aber weiter - und explodiert nach dem 2:1-Sieg. Manager Uli Hoeneß muss den blutüberströmten Torwart zurückhalten. Später bekennt er ruhiger: "Es sind nicht DIE Fans oder DIE Zuschauer, es sind einige wenige."

10. September 2011: Mario Gomez trifft viermal, Franck Ribery gelingt ein Doppelpack - das 7:0 in der Allianz Arena ist bis heute die höchste Bundesliga-Niederlage für Freiburg. Den Schlusspunkt setzt übrigens ein späteres SC-Idol: Joker Nils Petersen (90.). Schon im März 2005 hieß es aus SC-Sicht 0:7, damals zu Hause im DFB-Pokal.

4. April 2023: Thomas Tuchel verspielt erstmals einen Titel als Bayern-Trainer, im Pokal-Viertelfinale heißt es in München 1:2. Dabei gehen die Hausherren durch Dayot Upamecano in Führung, doch Nicolas Höfler und ein Elfmeter von Lucas Höler in der Nachspielzeit wenden das Blatt. Die Freiburger Pokalreise endet erst in Berlin mit der Finalniederlage gegen RB Leipzig.


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