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Bundesliga

Ishak erlöst Nürnberg: Erster Sieg nach 182 Tagen

  • Aktualisiert: 30.03.2019
  • 17:35 Uhr
  • SID
Article Image Media
© AFPSIDChristof STACHE
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Der 1. FC Nürnberg hat seine historische Durststrecke beendet und darf dank Torjäger Mikael Ishak wieder vom Wunder Klassenerhalt träumen.

Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg hat seine historische Durststrecke beendet und darf dank Torjäger Mikael Ishak wieder vom Wunder Klassenerhalt träumen. Der schwedische Angreifer ebnete dem Club mit seinem vierten Saisontor in der 52. Minute beim 3:0 (0:0) im heiß umkämpften fränkisch-schwäbischen Derby gegen den FC Augsburg den Weg zum ersten Sieg seit Ende September und 20 Spielen. Matheus Pereira (88.) und Eduard Löwen (90.+1) schraubten das Ergebnis in der Schlussphase in die Höhe.

Nürnberg verließ mit dem erst dritten Dreier in dieser Spielzeit zumindest vorübergehend den letzten Tabellenplatz und rückte bis auf vier Punkte an den Relegationsrang heran. Für Trainer Boris Schommers war es im sechsten Spiel der erste Sieg - und für den ganzen Verein eine Erlösung. Die weitgehend enttäuschenden Augsburger haben zwar noch ein Neun-Punkte-Polster auf Nürnberg, müssen im Tabellenkeller aber wieder etwas mehr zittern.

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Club übernimmt die Initiative

Vor 42.658 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion gab der Club von Beginn an alles für den ersten Erfolg seit jenem am 29. September 2018 gegen Fortuna Düsseldorf (3:0). Gegen seltsam verzagte Augsburger erspielte sich Schommers' Elf im achten fränkisch-schwäbischen Bundesliga-Derby so ein Übergewicht, das in ersten Chancen resultierte.

Die beste hatte der auffällige Sebastian Kerk, dessen Kopfball allerdings zu unplatziert aufs Tor kam und FCA-Torwart Gregor Kobel nicht vor Probleme stellte (15.). Nürnberg versuchte es oft über links, wo Augsburgs Kevin Danso in der ungewohnten Rolle als Außenverteidiger Schwierigkeiten hatte. Doch die anfängliche Tatkraft flaute bald ab.

Augsburg ohne zündende Idee

So entwickelte sich ein ausgeglichenes, kampfbetontes Spiel mit wenigen Torraumszenen. Augsburg kam nach rund 20 Minuten stärker auf, gegen die sehr diszipliniert verteidigenden Gastgeber aber nur sehr selten in gefährliche Räume. Dong-Won Ji (24.) und Philipp Max (29.) hatten dennoch die Führung auf dem Fuß. Insgesamt fehlte dem Offensivspiel der Gäste aber Esprit und eine echte Idee.

Mit Wiederbeginn ersetzte Trainer Manuel Baum Stürmer Alfred Finnbogason durch Marco Richter, der Gäste-Angriff aber kam weiter nicht in Schwung. Stattdessen schlug Nürnberg zu: Nach einem Freistoß von Kerk setzte sich Ishak am langen Pfosten durch und drückte den Ball über die Linie.

Unmittelbar nach der Führung musste Schommers den verletzten Ewerton durch Georg Margreitter ersetzen - und der Verteidiger bekam sofort zu tun. Augsburg wachte jetzt endlich auf und erhöhte den Druck. Ein Tor von Michael Gregoritsch (67.) wurde ebenso wegen Abseits nicht anerkannt wie auf der Gegenseite das vermeintliche 2:0 durch Yuya Kubo (77.). Dieses ließ Pereira elf Minuten später nach einem Konter folgen. 

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