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"Mahnendes Beispiel": Labbadia bedauert Finanzkrise bei Hamburgs Handballern

  • Aktualisiert: 17.12.2015
  • 15:05 Uhr
  • SID
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Trainer Labbadia vom Hamburger SV hat mit Bestürzung auf die drohende Zahlungsunfähigkeit der Handballer aus der Hansestadt reagiert.

Hamburg - Trainer Bruno Labbadia (49) vom Hamburger SV hat mit Bestürzung auf die drohende Zahlungsunfähigkeit der Handballer aus der Hansestadt reagiert.

"Ich nehme das mit totalem Bedauern wahr. Ich mag Handball, der HSV hat wunderbare Spieler in seinen Reihen, und sie haben 2013 noch die Champions League gewonnen", sagte Labbadia, nachdem die HSV-Handballer einen Antrag auf ein Insolvenzeröffnungsverfahren gestellt haben: "Die Handballer gehören zu Hamburg. Ich hoffe, dass sie es einigermaßen hinbekommen. Für alle Beteiligten ist es sehr traurig."

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HSV: Fußballer mit schlechtester Bilanz der Klub-Geschichte

Labbadia erinnerte angesichts des möglichen Finanz-Kollaps an die eigene angespannte wirtschaftliche Lage. "Für uns sind die Handballer ein mahnendes Beispiel", sagte Labbadia. Die Fußballer hatten zuletzt ein Rekord-Minus verkünden müssen. 

Mit einem Fehlbetrag von 16,9 Millionen Euro erwirtschafteten die Hamburger im Geschäftsjahr 2014/2015 die schlechteste Bilanz ihrer Vereinsgeschichte. Damit landete der HSV zum fünften Mal in Folge in den roten Zahlen.


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