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Fußball

Mittelstädt ein EM-Kandidat? "Wäre ein Traum"

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© AFP/SID/THOMAS KIENZLE
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Damit hatte Maximilian Mittelstädt nicht gerechnet. Als der Linksverteidiger des VfB Stuttgart nach dem 3:1 (2:0) gegen den FSV Mainz 05 im DAZN-Interview gefragt wurde, ob er eine Nominierung für die Heim-EM "schön" finden würde, brachte er erstmal nur ein schüchternes Lächeln und ein leises "Okay" heraus.

Mittelstädt musste kurz überlegen, dann aber hatte er eine Antwort parat. "Es wäre jetzt gelogen, wenn ich sage, das wäre nicht schön", sagte der 26-Jährige. Nach ein paar Minuten Bedenkzeit wurde er in der Mixed Zone schon deutlicher: "Klar wäre es ein Traum, für die Nationalmannschaft zu spielen."

"Soll er träumen", sagte Mittelstädts Trainer Sebastian Hoeneß: "Er hat sich in den Fokus gespielt, aber wie bei den anderen auch ist es der Julian, der am Ende entscheiden muss."

Gewisser Bundestrainer Julian Nagelsmann probierte in der Nationalelf hinten links zuletzt sogar Arsenals Angreifer Kai Havertz aus. Die Position ist vakant. Eine Nominierung des formstarken Mittelstädt wäre denkbar, obwohl dieses Thema auch für Hoeneß "im Sommer noch relativ weit weg war, wenn wir ehrlich sind".

Bei Bundesliga-Absteiger Hertha BSC hatte Mittelstädt eine enttäuschende Saison hinter sich, als er vor der Saison etwas überraschend nach Stuttgart gewechselt war. Dann aber folgte eine Leistungsexplosion. "Dass jetzt darüber gesprochen wird, spricht für Maxi und seine Entwicklung", fügte Hoeneß hinzu.

Und nun punktet Mittelstädt auch noch mit seinem neu entdeckten Torriecher. Gegen Mainz erzielte er die Führung, auch beim SC Freiburg hatte der gebürtige Berliner in der Vorwoche schon getroffen. Ob das aber reicht? "Um überhaupt in Frage zu kommen, muss ich Woche für Woche 100 Prozent geben und meine Leistung bestätigen", sagte Mittelstädt: "Dann schauen wir, wo das enden wird."


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