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Bundesliga

RB Leipzig oder Borussia Dortmund: Wer ist die Nummer zwei hinter den Bayern?

  • Aktualisiert: 07.05.2021
  • 22:31 Uhr
  • ran.de
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© imago/Schiffmann
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Kann RB Leipzig mit zwei Siegen in den kommenden Duellen Borussia Dortmund als Nummer zwei in der Bundesliga ablösen? Der BVB um Marco Reus und Co. wird alles daran setzen, dies zu verhindern.

München - RB Leipzig gegen Borussia Dortmund - zwei Partien in sechs Tagen und eine mögliche Wachablösung auf Platz zwei im Deutschen Fußball?

Am kommenden Wochenende, vor dem anstehenden DFB-Pokalfinale am Donnerstag darauf, treffen die beiden Klubs bereits in der Bundesliga (Sa., ab 15:30 Uhr im Liveticker auf ran.de) aufeinander. Leipzig rangiert derzeit recht komfortabel auf Platz zwei in der Tabelle, der BVB muss auf Rang fünf weiterhin um die Champions-League bangen. 

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Bilanz spricht für die Borussen

Schauen wir uns die bisherigen Duelle in der Bundesliga an, haben die Dortmunder klar die Nase vorn. In neun Aufeinandertreffen fuhren die Schwarz-Gelben fünf Siege ein und zogen nur zweimal den Kürzeren. Zweimal endete die Partie Remis. 

Im Hinspiel der aktuellen Saison ließ der BVB in Leipzig nichts anbrennen und fertigte das Team von "Noch"-Trainer Julian Nagelsmann mit 3:1 ab. Haaland war mit zwei Buden der Matchwinner der Partie. 

Hinzu kommt, dass der letzte Erfolg der Sachsen bereits mehrere Jahre zurückliegt - nämlich fast vier. Im Oktober 2017 holten die Roten Bullen ein 3:2 im Signal Iduna Park. Immerhin: Mit Poulsen und Sabitzer stehen zwei der drei Torschützen auch heute noch für die Leipziger auf dem Rasen.

Aktienkonzern vs. Brausemillionen

"RB Leipzig macht den Fußball kaputt". Schlagzeilen wie diese gab es in den letzten Jahren besonders häufig zu lesen. Vor allem sogenannte Fußballromantiker sehen im RB-Konstrukt eine Gefahr für den Fußball. Sicherlich gibt es dafür berechtige Gründe, allerdings ist Leipzig kein Einzelfall in dieser Problematik, wie Ausmaß und Intensität der Anfeindungen vermuten lassen könnten. 

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Leipzig BVB
News

DFL verlegt Bundesliga-Partien der Pokalfinalisten

Borussia Dortmund und RB Leipzig erhalten nach dem DFB-Pokalfinale wie erwartet etwas mehr Zeit zur Regeneration.

  • 03.05.2021
  • 16:57 Uhr

Die Finanzspritze des potenten Energy-Drinks hat die Sachsen in wenigen Jahren zu einem Top-Team werden lassen. Aber schaut man in der Tabelle nur wenige Plätze nach unten stellt sich zum Beispiel die Frage: Wo wäre Leverkusen ohne Bayer oder der VfL Wolfsburg ohne Volkswagen? Die Bayer AG ist alleinige Gewerkschafterin der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH und der VfL Wolfsburg eine hundertprozentige Tochter der Volkswagen AG. 

Oder einfacher ausgedrückt: Ohne die Aktiengesellschaften, wären beide Clubs sicherlich in keiner deutschen Profiliga zu finden. Insgesamt haben zwölf der 18 Bundesligavereine strategische Partner zur finanziellen Unterstützung mit ins Boot geholt. 

Auch der BVB wäre wahrscheinlich an der Insolvenz Mitte der 2000er Jahre kaputt gegangen. Nur mit Geld aus dem Immobilienfonds der Commerzbank Tochter Molsiris konnte die Pleite des Traditionsclubs gerade noch verhindert werden.

Und zumindest ein Punkt spricht weiterhin für RB Leipzig: Mit Poulsen (2013), Forsberg (2014) und Halstenberg (2015) stehen immer noch drei Akteure im Team, die nicht für viel Geld gekauft wurden, sondern erst zusammen mit dem Verein auf Top-Niveau gereift sind.

Schwarz-gelb in der Liga, RB in der Königsklasse?

In den letzten vier Jahren landete RB immer hinter dem BVB, lediglich ihre Auftaktsaison in der Bundesliga 2016/17 beendeten die Leipziger auf dem zweiten Rang und damit vor den Westfalen. 

Etwas anders sieht es dagegen beim Thema Champions League aus. In der Königsklasse ist den RB-Fans wohl vor allem das letzte Jahr noch in bester Erinnerung, in dem die Nagelsmann-Elf bis ins Halbfinale marschieren konnte. Dort war gegen Paris Saint-Germain mit Neymar, Mbappé und Co. dann aber Schluss und der Traum vom ersten Champions League Titel dahin.

Auch der BVB musste gegen die PSG-Millionentruppe die Segel streichen. Die Elf von Ex-Coach Lucien Favre schaffte es allerdings, wie bereits im Jahr zuvor, nicht über die Runde der letzten 16 hinaus. 

In der aktuellen CL-Saison war für RB gegen Jürgen Klopp und den FC Liverpool Endstation. Mit zwei klaren 2:0-Niederlagen verabschiedeten sich die Sachsen im Achtelfinale. Dortmund räumte mit viel Mühe Sevilla aus dem Weg, ehe Pep Guardiolas Citizens kamen und mögliche Titelhoffnungen im Viertelfinale zerstörten. 

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Nagelsmann will Leipzig mit einem Titel verlassen

Der kommende Samstag dürfte eine erste Standortbestimmung werden. Auch wenn der Pokal, und allen voran das Finale seine eigenen Geschichten schreibt, können sich beide Teams beim Bundesliga-Topspiel schon einmal beschnuppern. 

Für Dortmund ist ein Sieg mehr oder minder Pflicht, will man weiterhin in der Qualifikation für die Champions League mitreden.

Julian Nagelsmann hat vor allem ein Ziel: Die äußerst erfolgreiche Amtszeit bei RB mit einem Titel zu beenden und als frisch gebackener Pokalsieger in München einzuchecken. Es wäre die Krönung seines Engagements bei den Roten Bullen und der bisher größte Karriereerfolg des 33-jährigen. 

Sollte dieser Coup gelingen und Dortmund tatsächlich die CL-Quali verpassen, hat RB Leipzig beste Chancen den BVB zu überholen und zweitstärkste Partei hinter den Bayern zu werden. 

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