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Revierderby: Bundespolizei prüft Vorwürfe

  • Aktualisiert: 28.10.2019
  • 18:51 Uhr
  • SID
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© FIROFIROSID
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Nach Vorwürfen gegen die Einsatzkräfte rund um das Revierderby zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund prüft die Bundespolizei nun zwei Vorfälle.

Köln - Nach Vorwürfen gegen die Einsatzkräfte rund um das Revierderby am Samstag zwischen Fußball-Bundesligist Schalke 04 und Borussia Dortmund prüft die Bundespolizei nun zwei Vorfälle. Während der Einsatzmaßnahmen am Dortmunder Hauptbahnhof am Samstagabend soll unter anderem ein Redakteur eines Fanmagazins verletzt worden sein.

Außerdem analysiert die Behörde laut Pressemitteilung ein Video aus den sozialen Medien, "in dem zu erkennen ist, wie ein Bundespolizist gegen eine Person am Ausgang zum Hauptbahnhof (Vorhalle) vorgeht".

Nach der Rückkehr mehrerer Hundert BVB-Fans war es im Bahnhofsgebäude zu einer Auseinandersetzung mit einem einzelnen Schalke-Fan gekommen. Daraufhin mussten Beamte der Bundespolizei einschreiten und die Person schützen, was "Solidarisierungseffekte gegen die Einsatzkräfte" hervorrief. Daraufhin räumte die Bundespolizei den Personentunnel und drängte die BVB-Fans aus dem Stadion.

Dabei wurde auch Pfefferspray gegen mehrere Personen eingesetzt, die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruch. In Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen die Einsatzkräfte wurden alle Videoaufnahmen gesichert, die zeitnah der Dortmunder Staatsanwaltschaft zur Prüfung und Bewertung vorgelegt werden.

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