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Bundesliga

Trennung bestätigt: 1. FC Köln wirft Geschäftsführer Horst Heldt raus

  • Aktualisiert: 30.05.2021
  • 19:16 Uhr
  • ran.de
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Einen Abstieg in die 2. Bundesliga konnte der 1. FC Köln in der Relegation gegen Holstein Kiel zwar verhindern, dennoch gibt es personelle Konsequenzen. Geschäftsführer Horst Heldt muss seinen Posten räumen.

München - Rauswurf in der Bundesliga! Wie der 1. FC Köln in einer Mitteilung bestätigt hat, wurde Horst Heldt von seinen Aufgaben als Geschäftsführer entbunden. Nach Meinung des Vorstands und des gemeinsamen Ausschusses ist "trotz des erreichten Klassenerhalts im sportlichen Bereich eine Neuausrichtung erforderlich". Zuvor hatten unter anderem der "kicker" von einer Entlassung des Ex-Profis berichtet.

Vor eineinhalb Jahren hatte Heldt seinen Job als sportlich Verantwortlicher in der Domstadt angetreten. In seiner ersten Saison mit Trainer Markus Gisdol konnte der Abstieg mit Tabellenplatz 14 am Ende verhindert werden. 

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Nachfolger von Heldt noch unklar

In der Saison 2020/21 sah es jedoch düster aus. Den Kölnern gelangen kaum Siege, im April wurde Gisdol schließlich entlassen und Friedhelm Funkel als Feuerwehrmann installiert. 

Mit einem furiosen 5:1-Sieg im Relegations-Rückspiel gegen Holstein Kiel gelang dem Team zwar der Verbleib in der Bundesliga, Heldt muss aber dennoch gehen.

"Wir sind Horst Heldt sehr dankbar, dass er den Posten beim 1. FC Köln unter schwierigen Rahmenbedingungen übernommen und alles für den FC gegeben hat. [...] Aber wir können mit der Zusammenstellung des Kaders und der sportlichen Entwicklung in der abgelaufenen Saison nicht zufrieden sein", erklärte Präsident Werner Wolf.

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Gerüchte um eine Entlassung des 51-Jährigen gab es bereits vor dem Relegations-Hinspiel. "Ich war nicht überrascht", erklärte Heldt am vergangenen Montag: "Es würde mich überraschen, wenn mich beim 1. FC Köln noch irgendwas überraschen würde."

Vor seinem Engagement in Köln war Heldt unter anderem im Management beim VfB Stuttgart, bei Schalke 04 und bei Hannover 96 tätig. Noch vor der Saison wurde sein Vertrag beim FC bis 2023 verlängert.

Als interimsmäßige Nachfolger ernannte der Klub derweil Aufsichtsratsmitglied Jörg Jakobs und Ex-Keeper Thomas Kessler. Jakobs kümmert sich zunächst um die strategische Ausrichtung des sportlichen Bereichs und der Kaderplanung, Kessler agiert als operativer Leiter der Lizenzspielerabteilung.

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