Fußball
VfL Wolfsburg: Dieter Hecking ersetzt offenbar Daniel Bauer - auch Geschäftsführer muss gehen
- Aktualisiert: 08.03.2026
- 10:15 Uhr
- ran.de
Die Talfahrt des VfL Wolfsburg hat Konsequenzen - und zwar nicht nur für Trainer Daniel Bauer. Ein alter Bekannter kehrt wohl auf die Trainerbank der Wölfe zurück.
Der VfL Wolfsburg reagiert auf die akute Abstiegsgefahr und trennt sich sowohl von Trainer Daniel Bauer als auch von Geschäftsführer Peter Christiansen. Beide Entlassungen gab der Klub am Sonntagvormittag bekannt.
"Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen. Wir haben gehofft, die Wende gemeinsam hinzubekommen. In der Analyse der Gesamtsituation sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir der Mannschaft einen neuen Impuls geben müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen", erklärt Sportdirektor Pirmin Schwegler die Entlassung von Bauer.
Als Nachfolger soll laut "kicker" Dieter Hecking die Wölfe vor dem Gang in die Zweitklassigkeit bewahren. Hecking hatte mit Wolfsburg 2015 den DFB-Pokal gewonnen, wurde im Oktober 2016 aber entlassen.
Der VfL zieht damit Konsequenzen aus der Niederlage im Kellerduell gegen den Hamburger SV (1:2) am Samstag. Aktuell liegen die Niedersachsen als Tabellen-17. zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz, je nach Ausgang der beiden Sonntagsspiele könnte der Rückstand aber auch auf bis zu fünf Zähler anwachsen.
"Wolfsburg brennt": Stimmung beim VfL eskaliert
Wolfsburg seit acht Spieltagen sieglos
Wolfsburg ist seit acht Spieltagen in der Bundesliga ohne Sieg, der bislang letzte Dreier gelang am 14. Januar gegen den FC St. Pauli. Bauer war erst vor der Winterpause vom Interimstrainer zum Cheftrainer befördert worden, fand aber keine Antworten auf die jüngste Krise.
Hecking war zuletzt von November 2024 an Trainer des VfL Bochum, konnte den Abstieg des Ruhrpott-Klubs aus der Bundesliga in der Vorsaison aber nicht verhindern. Nach einem schwachen Saisonstart in der 2. Bundesliga wurde er im September entlassen.
Geschäftsführer Christiansen wird unterdessen seine verfehlte Personalpolitik zum Verhängnis, der Kader der Wolfsburger wirkt trotz enormer Transferausgaben unausgeglichen zusammengestellt. Eine direkte Nachfolge für den Dänen ist laut "kicker" nicht geplant, Sportdirektor Schwegler soll mehr Verantwortung übernehmen.