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Bundesliga

VfL Wolfsburg gegen Hertha BSC: "Wölfe" verpassen nach Heimpleite Europa League

  • Aktualisiert: 27.05.2023
  • 18:20 Uhr
  • SID
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© IMAGO/Eibner-Pressefoto/Bahho Kara/SID/Eibner-Pressefoto/Bahho Kara
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Blamage für den VfL Wolfsburg: Die Niedersachsen verloren am letzten Spieltag gegen Hertha BSC mit 1:2. Damit verpasste das Team von Trainer Niko Kovac die Europa League.

Blamage für den VfL Wolfsburg: Die Niedersachsen leisteten sich zum Saisonabschluss eine peinliche 1:2 (1:0)-Niederlage gegen Absteiger Hertha BSC und verpassten damit die Qualifikation für die Europa League. Nur wenn RB Leipzig den DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt erfolgreich verteidigt, würde es für die Conference League reichen.

Den Grundstein zur Qualifikation für das internationale Geschäft schien schon in der zweiten Minute Jakub Kaminski gelegt zu haben. Der Pole war per Flachschuss nach Vorarbeit von Yannick Gerhardt erfolgreich. Berlins Torhüter Tjark Ernst, der zu seinem allerersten Bundesliga-Einsatz kam, war in dieser Szene machtlos.

Für den nicht unverdienten Ausgleich sorgte in der 55. Minute der nach der Pause eingewechselte Ibrahim Maza. 13 Minuten später gingen die Gäste durch Marco Richter sogar in Führung und behaupteten clever diesen Vorsprung.

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Spielunterbrechung wegen Pyro-Feuerwerk

Der frühere Rückstand führte rasch zu Frust im Block der Gäste-Fans. Nachdem reichlich Feuerwerk gezündet worden war, unterbrach Schiedsrichter Benjamin Cortus vor 26.750 Zuschauern die Partie für fünf Minuten. Hertha-Trainer Pal Dardai nutzte diese Zeit, um mäßigend auf den Anhang des Tabellenletzten einzuwirken.

In der Folgezeit dominierten die Platzherren weiterhin das Geschehen, scheiterten aber mehrfach an Debütant Ernst. Und als der Berliner Keeper doch ein weiteres Mal geschlagen schien, schlug Richter in der 42. Minute einen Distanzschuss von Josuha Guilavogui von der Torlinie.

Wolfsburg dominant aber fahrig

Nach dem Seitenwechsel hielt die Dominanz der Norddeutschen an, aber den Angriffsaktionen fehlte weiterhin die letzte Klarheit. Trainer Niko Kovac war sichtlich unzufrieden, verzichtete in dieser Phase jedoch noch auf personelle Änderungen.

Erst nach dem überraschenden Ausgleich reagierte der Coach und wechselte in der 66. Minute unter anderem Luca Waldschmidt als Offensivkraft ein. Doch dieser Schuss ging nach hinten los, Berlin fand immer besser ins Spiel.


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