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Völler nimmt sich Bellarabi und Calhanoglu zur Brust

  • Aktualisiert: 06.12.2015
  • 19:23 Uhr
  • SID
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© PIXATHLONPIXATHLONSIDNorbert Schmidt
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Rudi Völler von Bayer Leverkusen sieht in der Formkrise von Calhanoglu und Bellarabi einen Grund für die bislang nicht zufriedenstellende Saison.

Mainz - Sportchef Rudi Völler von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen sieht unter anderem in der Formkrise der Offensivstars Hakan Calhanoglu und Karim Bellarabi einen Grund für die bislang nicht zufriedenstellende Saison des Werksklubs. "Hakan hat letztes Jahr eine tolle Saison gespielt. Er weiß auch, dass es jetzt sehr durchwachsen ist. Auch Karim Bellarabi kann besser spielen, sonst wäre er auch nicht in die Nationalmannschaft gekommen", sagte der Weltmeister von 1990 im Aktuellen Sportstudio des ZDF.

Der ehemalige Italien-Legionär meinte weiter: "Spieler, die letztes Jahr sehr dominant waren, haben im Moment nicht die Form oder Qualität, die sie letztes Jahr hatten. Da müssen wir wieder hinkommen." Vor dem letzten Champions-League-Gruppenspiel am kommenden Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) gegen Titelverteidiger FC Barcelona hofft Völler auf das zweite Gesicht seiner Mannschaft.

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Zu viele Tore nach Standardsituationen 

"Wir wollen alle in Leverkusen Barcelona schlagen. Wir sind eine unberechenbare Mannschaft. Ich hoffe, dass wir einen tollen Tag erwischen und das Wunder wahr werden lassen", betonte der 90-malige Nationalstürmer. Die drei Barca-Asse Lionel Messi, Luis Suarez und Neymar bezeichnete Völler als die "drei Außerirdischen". "Wir brauchen ein bisschen Glück, dann haben wir eine kleine Chance", sagte der Bayer-Sportchef.

Generell müsse Bayer, so Völler, die Defensivschwäche bei ruhenden Bällen des Gegners abstellen: "Wir kriegen unwahrscheinlich viele Tore nach Standardsituationen. Jedes zweite Gegentor ist ein Tor aus einer Standardsituation. Das ist natürlich zu viel. Das kann man trainieren, wir trainieren das auch."


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