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Fußball

VW-Chef Blume: Beim VfL "alles auf den Prüfstand stellen"

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© AFP/SID/RONNY HARTMANN

Die angekündigten Sparmaßnahmen bei Volkswagen werden den abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg aller Voraussicht nach hart treffen. Man müsse auch beim Klub "Optimierungen angehen", sagte VW-Vorstandschef Oliver Blume im Interview mit RTL/ntv: "Das machen wir aktuell schon, und wir werden am Saisonende alles auf den Prüfstand stellen. Ich denke, das ist nur gerecht, so etwas zu tun."

Derzeit befinde sich der VfL aber "mitten in der Saison, dort werden wir weiter durchziehen, und drücken dem Team beide Daumen", ergänzte Blume. Der VW-Konzern selbst will in den kommenden Jahren sparen. Am Dienstag hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass das Konzernergebnis nach Steuern 2025 im Vergleich zum Vorjahr um rund 44 Prozent eingebrochen sei. Bis 2030 sollen rund 50.000 Stellen abgebaut werden.

Sportlich kämpft der VfL, dessen Hauptsponsor und Eigner die Volkswagen AG ist, derzeit auf Platz 17 um den Klassenerhalt. Man sei "in einer kritischen Situation", sagte Blume angesichts von derzeit vier Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz: "Die Mannschaft ist besser als ihr Tabellenplatz, wir haben viele Spiele auch sehr unglücklich verloren." In den verbleibenden neun Spielen werde man "natürlich nicht aufgeben, aber es wird schon knackig", sagte Blume.

Die sportliche Führung hatte nach dem vergangenen Spieltag die Reißleine gezogen und sich von Trainer Daniel Bauer und Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen getrennt. Ex-Coach Dieter Hecking soll den Klub nun vor dem ersten Abstieg aus der Bundesliga bewahren. Der 61-Jährige, der mit den Niedersachsen 2015 den DFB-Pokal gewann, steigt am Samstag (15.30 Uhr/Sky) mit dem Spiel beim Champions-League-Anwärter TSG Hoffenheim wieder ein.

"Wir müssen jetzt positiv denken und werden uns dann zu einem gegebenen Zeitpunkt, wenn wir am Ende der Saison stehen, natürlich überlegen, wie es dort weitergeht", sagte VW-Chef Blume, ergänzte aber: "Der VfL Wolfsburg ist ein Volkswagen-Klub und wird das auch in Zukunft bleiben."

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