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Bundesliga

Zuschauerbeschränkungen: Borussia Dortmund und 1. FC Köln kündigen rechtliche Schritte an

  • Aktualisiert: 31.01.2022
  • 16:51 Uhr
  • ran.de
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© Imago
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Mit Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln kündigen zwei Bundesligisten an, die geltenden Zuschauerbeschränkungen im Rahmen der Corona-Maßnahmen juristisch überprüfen zu lassen.

München - Die weiterhin geltenden Zuschauerbeschränkungen in deutschen Bundesligastadien aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nahmen mit Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln nun zwei Klubs zum Anlass, diese Einschränkungen rechtlich überprüfen zu lassen. 

Diesen Schritt kündigten beiden Vereine am Montag an. "Die zurzeit gültigen Beschränkungen hält Borussia Dortmund für rechtswidrig. Sie verstoßen nach Überzeugung des Fußballklubs gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und das Gleichbehandlungsgebot", hieß es in einer Stellungnahme von Borussia Dortmund.

Der BVB kündigte an, mittels eines gerichtlichen Eilverfahrens beim Oberverwaltungsgericht Münster die Rechtmäßigkeit der Einschränkungen in Sachen Zuschaueranzahl überprüfen zu lassen. 

"Bis zum heutigen Tag hatte der BVB vergeblich gehofft, im Dialog mit der Landesregierung zu einer ähnlich konsensualen und vor dem Hintergrund des Pandemiegeschehens selbstverständlich maßvollen Lösung kommen zu können, wie sie in Sachsen-Anhalt, Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nunmehr ermöglicht wird", heißt es im BVB-Statement weiter, "'Der nun folgende Schritt', betont der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke, ist bedauerlich und für uns die ultima ratio. Letztlich ist es aber unsere Aufgabe, Borussia Dortmunds berechtigte Interessen zu wahren". Zudem verweisen die Dortmunder in ihrer Pressemitteilung auf ein "bewährtes Hygiene-Konzept für den Spielbetrieb mit Zuschauerinnen und Zuschauern". 

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Köln ebenfalls mit Eilantrag

Neben den Dortmundern leitete auch Bundesliga-Konkurrent Köln ein Eilverfahren ein, mit dem Ziel, bereits beim Bundesliga-Heimspiel gegen Freiburg (5. Februar, ab 15:30 Uhr) mehr als die bislang erlaubten 750 Fans im Stadion haben zu dürfen. 

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"Wir gehen davon aus, dass wir so die Obergrenze von 750 Zuschauern für Großveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen kurzfristig verändern können. Wir haben bis zuletzt eine faire und nachvollziehbare Auslastung unserer Heimspiele im Konsens mit der Politik angestrebt, immer vor dem Hintergrund unserer Anstrengungen zur Eindämmung der Pandemie", erläutern die Kölner in ihrer Pressemitteilung, "wir sind uns auch unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, aber das heißt in diesem Fall, aufmerksam zu machen, wenn Maßnahmen nicht mehr nachvollziehbar und ohne Effekt erscheinen und gleichzeitig die Überlebensfähigkeit vieler Veranstalter in Kultur und Sport gefährden."

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