Fußball
Balljungen geschubst: Chelseas Neto entgeht Sperre
Nach einem Schubser gegen einen Balljungen ist Pedro Neto vom FC Chelsea um eine größere Strafe herumgekommen und wird im Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League seinem Verein zur Verfügung stehen. Die von der UEFA am Montag vermeldeten Ergebnisse der Ermittlungen gegen den 26-Jährigen enthielten keine Spielsperre. Vorausgegangen war ein Fehlverhalten Netos in der Nachspielzeit des Hinspiels bei Titelverteidiger Paris Saint-Germain (2:5) am Mittwoch der vergangenen Woche.
Der Portugiese hatte beim Versuch, einen Einwurf schnell auszuführen, einen Balljungen so stark angerempelt, dass dieser über seinen Stuhl unsanft zu Boden fiel. Die UEFA kam nun zu dem Schluss, dass sich Neto in Bezug auf Artikel 15 wegen "unsportlichen Verhaltens" zwar schuldig gemacht habe, verzichtete aber auf eine Sperre, sodass Neto auch im Endspiel um das Viertelfinal-Ticket (Dienstag, 21.00 Uhr/DAZN) an der Stamford Bridge mitmischen kann. Lediglich eine Verwarnung wurde seiner Disziplinarakte hinzugefügt.
Neto hatte sich im Anschluss "ungefähr 35-mal entschuldigt", wie er im Interview mit TNT Sports sagte. "Wir lagen zurück, und in der Hitze des Gefechts wollte ich den Ball schnell haben und habe ihn ein wenig geschubst", erklärte er sein Verhalten im Parc des Princes. Immerhin: Neto hatte dem Balljungen als Wiedergutmachung sein Trikot geschenkt.