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3:1 in Belgrad: Augsburger Wunder dank Bobadilla

  • Aktualisiert: 10.12.2015
  • 23:18 Uhr
  • SID
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© Imago
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Der FC Augsburg hat sein Gruppen-Endspiel bei Partizan Belgrad verdient mit 3:1 (1:1) gewonnen und zieht in die K.o.-Runde der Europa League ein.

Belgrad - Der FC Augsburg hat das Wunder vollbracht, das Abenteuer Europa geht weiter: Der Bundesligist gewann sein Gruppen-Endspiel bei Partizan Belgrad nach einer beherzten Vorstellung verdient mit 3:1 (1:1) und zog gleich bei seiner Premiere völlig überraschend in die K.o.-Runde der Europa League ein.

Als Zweiter der Gruppe L hinter Athletic Bilbao kann sich die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl bei der Auslosung am Montag nun auf Hochkaräter wie Manchester United, Neapel, Valencia oder den FC Liverpool freuen.

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Hong, Verhaegh und Bobadilla machen Wunder möglich

Den größten Erfolg der Vereinsgeschichte sicherten der eingewechselte Jeong-Ho Hong (45.+2), Kapitän Paul Verhaegh (51.) und Raul Bobadilla mit seinem fünften Tor im Wettbewerb (89.). Abubakar Oumaru hatte Partizan in der elften Minute in Führung gebracht. Die Gastgeber spielten in der Schlussphase in Unterzahl, nachdem Andrija Zivkovic die Gelb-Rote Karte erhalten hatte (81.).

Oberste Priorität bei den Augsburgern genießt trotzdem weiter der Abstiegskampf in der Liga. Allerdings hat Weinzierl vor dem Spiel am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) gegen Schalke 04 erhebliche Probleme in der Abwehr. Er muss auf den gesperrten Verhaegh verzichten. Ragnar Klavan ist mit einer Gehirnerschütterung fraglich. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Jan-Ingwer Callsen-Bracker nach einer brutalen Attacke von Nikola Ninkovic. Der Serbe hätte dafür Rot sehen müssen.

Oumaru schockt Augsburg früh

Weinzierl, der neben Klavan auf die gesperrten Dominik Kohr und Alexander Esswein verzichten musste, bot neben dem angeschlagenen Torjäger Bobadilla in Dong-Won Ji, Tim Matavz, Ja-Cheol Koo und Piotr Trochowski vier weitere Offensivkräfte auf. Entsprechend entschlossen starteten die Schwaben auch und hatten durch Bobadilla die erste Möglichkeit (7.).

Doch kurz darauf folgte die kalte Dusche. Nach einem Ballverlust von Matavz im Mittelfeld wurde die weit aufgerückte Augsburger Defensive mit einem Pass ausgehebelt. Oumaru ließ sich die Chance nicht entgehen.

Augsburg drängte auf den Ausgleich. Es fehlten zunächst aber die Ideen. Erst ein Kopfball von Hong nach einer Ecke sorgte für das 1:1. Dies beflügelte den FCA. Trochowski verfehlte kurz nach dem Wechsel knapp das Ziel, ehe Verhaegh nach Traumpass von Daniel Baier die Führung erzielte. Augsburg erhöhte nun den Druck, bei einer Großchance durch Caiuby aller noch ohne Erfolg (77.). Die Gäste hatten davor allerdings Glück, dass Ninkovic (74.) nur die Latte traf.


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