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Premier League: Das sind die aktuellen Besitzer der Klubs

<strong>Klubbesitzer der Premier League</strong><br>
                Die Premier League ist die reichste Liga der Welt. Das liegt besonders an den TV-Geldern und natürlich an den Investoren und Besitzern, die den Klubs zu neuem Reichtum verhelfen. Nicht immer bedeutet das große Geld aber gleichzeitig auch großen Erfolg.&nbsp;ran stellt die aktuellen Klub-Eigentümer in England vor. (Stand: 30. Juli 2023)
Klubbesitzer der Premier League
Die Premier League ist die reichste Liga der Welt. Das liegt besonders an den TV-Geldern und natürlich an den Investoren und Besitzern, die den Klubs zu neuem Reichtum verhelfen. Nicht immer bedeutet das große Geld aber gleichzeitig auch großen Erfolg. ran stellt die aktuellen Klub-Eigentümer in England vor. (Stand: 30. Juli 2023)
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<strong>Tottenham Hotspur: Joe Lewis</strong><br>
                Über seine&nbsp;Firma "ENIC Sports", an der er wiederum zu 70,6 Prozent beteiligt ist, hält Joe Lewis die Mehrheitsanteile an Tottenham Hotspur. Doch der 84-Jährige wurde vor kurzem vom FBI wegen Insiderhandel festgenommen. Deswegen erhofft sich Rap-Ikone Jay-Z eine Übernahme des Klub, wie der "Daily Express US" berichtet. Das Blatt zitiert einen Geschäftspartner des Musikers, wonach Jay-Z sich darauf vorbereite den Verein von Lewis zu übernehmen, sollte dieser tatsächlich hinter Gitter müssen. Die einzige Voraussetzung sei, dass der Preis stimmen müsse.
Tottenham Hotspur: Joe Lewis
Über seine Firma "ENIC Sports", an der er wiederum zu 70,6 Prozent beteiligt ist, hält Joe Lewis die Mehrheitsanteile an Tottenham Hotspur. Doch der 84-Jährige wurde vor kurzem vom FBI wegen Insiderhandel festgenommen. Deswegen erhofft sich Rap-Ikone Jay-Z eine Übernahme des Klub, wie der "Daily Express US" berichtet. Das Blatt zitiert einen Geschäftspartner des Musikers, wonach Jay-Z sich darauf vorbereite den Verein von Lewis zu übernehmen, sollte dieser tatsächlich hinter Gitter müssen. Die einzige Voraussetzung sei, dass der Preis stimmen müsse.
© imago sportfotodienst

                <strong>FC Chelsea: Clearlake Capital Group, Todd Boehly, Mark Walter und Hansjörg Wyss </strong><br>
                Seit Mai 2022 sind die Clearlake Capital Group, Todd Boehly (im Bild), Mark Walter und Hansjörg Wyss, Eigentümer des FC Chelsea. Sie kauften den Verein im Zuge des Krieges in der Ukraine und den damit einhergehenden Sanktionen für den russischen Oligarchen Roman Abramowitsch. Die Gruppe investierte zwar extrem viel Geld und kaufte in der Wintertransferperiode Spieler im Wert von über 300 Millionen (!) Euro ein. Sportlich aber läuft es nicht: in der Liga drohen die "Blues", das internationale Geschäft zu verpassen, in der Champions League droht das Aus gegen den BVB im Achtelfinale. Trainer Graham Potter steht massiv in der Kritik - und mit ihm auch die Investoren um Boehly. Die hatten den bei den Fans beliebten Thomas Tuchel als eine der ersten Amtshandlungen vor die Tür gesetzt.
FC Chelsea: Clearlake Capital Group, Todd Boehly, Mark Walter und Hansjörg Wyss
Seit Mai 2022 sind die Clearlake Capital Group, Todd Boehly (im Bild), Mark Walter und Hansjörg Wyss, Eigentümer des FC Chelsea. Sie kauften den Verein im Zuge des Krieges in der Ukraine und den damit einhergehenden Sanktionen für den russischen Oligarchen Roman Abramowitsch. Die Gruppe investierte zwar extrem viel Geld und kaufte in der Wintertransferperiode Spieler im Wert von über 300 Millionen (!) Euro ein. Sportlich aber läuft es nicht: in der Liga drohen die "Blues", das internationale Geschäft zu verpassen, in der Champions League droht das Aus gegen den BVB im Achtelfinale. Trainer Graham Potter steht massiv in der Kritik - und mit ihm auch die Investoren um Boehly. Die hatten den bei den Fans beliebten Thomas Tuchel als eine der ersten Amtshandlungen vor die Tür gesetzt.
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                <strong>West Ham United: David Sullivan (55,6%), David Gold (30,6%), CB Holding Ltd. (10%), Kleininvestoren (3,8%)</strong><br>
                David Sullivan (re.) hält mittlerweile 55,6 Prozent der Anteile an den Hammers. Er ist und bleibt derjenige mit dem größten Mitspracherecht im Verein. Neben seinem Engagement bei West Ham ist er auch der Besitzer der "Sunday Sports"-Zeitung. Sullivan ist ein Ex-Filmproduzent, der außerdem in Immobilien investiert - hauptsächlich in London. Sein privates Vermögen soll längst die Milliarden-Marke überschritten haben.
West Ham United: David Sullivan (55,6%), David Gold (30,6%), CB Holding Ltd. (10%), Kleininvestoren (3,8%)
David Sullivan (re.) hält mittlerweile 55,6 Prozent der Anteile an den Hammers. Er ist und bleibt derjenige mit dem größten Mitspracherecht im Verein. Neben seinem Engagement bei West Ham ist er auch der Besitzer der "Sunday Sports"-Zeitung. Sullivan ist ein Ex-Filmproduzent, der außerdem in Immobilien investiert - hauptsächlich in London. Sein privates Vermögen soll längst die Milliarden-Marke überschritten haben.
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                <strong>Newcastle United: Public Investment Fund (80%), RB Sport & Media (10%), PCP Capital Partners (10%)</strong><br>
                Seit 2007 war Newcastles Besitzer Mike Ashley bei den "Magpies" involviert. Damals zahlte der Milliardär, der unter anderem mit Outlet-Stores ein Vermögen machte, geschätzte 135 Millionen Pfund für die Mehrheitsanteile am englischen Traditionsklub. Während der Ashley-Ära stieg Newcastle zweimal in die Championship ab. Ashley verkaufte den Klub an einen Staatsfonds von Saudi-Arabien ("Public Investment Fund"), der 80 Prozent der Anteile übernahm. Durch die Öl-Millionen erhofften sich vor allem die leidgeprüften Newcastle-Fans Erfolge. So umstritten der Verkauf war: Aktuell sieht es gut aus für die "Magpies", der Klub ist ganz dick im Rennen um einen Champions-League-Platz.
Newcastle United: Public Investment Fund (80%), RB Sport & Media (10%), PCP Capital Partners (10%)
Seit 2007 war Newcastles Besitzer Mike Ashley bei den "Magpies" involviert. Damals zahlte der Milliardär, der unter anderem mit Outlet-Stores ein Vermögen machte, geschätzte 135 Millionen Pfund für die Mehrheitsanteile am englischen Traditionsklub. Während der Ashley-Ära stieg Newcastle zweimal in die Championship ab. Ashley verkaufte den Klub an einen Staatsfonds von Saudi-Arabien ("Public Investment Fund"), der 80 Prozent der Anteile übernahm. Durch die Öl-Millionen erhofften sich vor allem die leidgeprüften Newcastle-Fans Erfolge. So umstritten der Verkauf war: Aktuell sieht es gut aus für die "Magpies", der Klub ist ganz dick im Rennen um einen Champions-League-Platz.
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                <strong>Manchester City: Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan</strong><br>
                Bei Manchester City hält Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan 81 Prozent der Anteile am Klub über die "City Football Group", die mittlerweile zahlreiche Fußballvereine auf der ganzen Welt besitzt. Bin Zayed Al Nahyan ist gleichzeitig der stellvertretende Ministerpräsident der Vereinigten Arabischen Emirate und soll privat um die 22 Milliarden Euro besitzen. An Unternehmen wie "Daimler" oder "Sky Arabia" ist er ebenfalls beteiligt. Für seinen Anteil an Manchester City zahlte er rund 290 Millionen Euro - genauso viel wie 2015 für 13 Prozent an der chinesischen Investorengruppe "CMC Football Holdings". Für ManCity ist Scheich Mansour ein Sechser im Lotto: Seit seiner Übernahme 2009 sind die "Skyblues" ein Top-Klub in England und Europa und haben ganz nebenbei den Erzrivalen Manchester United in puncto Erfolg den Rang abgelaufen. Auch aktuell spielt City wieder um die Meisterschaft mit. 
Manchester City: Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan
Bei Manchester City hält Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan 81 Prozent der Anteile am Klub über die "City Football Group", die mittlerweile zahlreiche Fußballvereine auf der ganzen Welt besitzt. Bin Zayed Al Nahyan ist gleichzeitig der stellvertretende Ministerpräsident der Vereinigten Arabischen Emirate und soll privat um die 22 Milliarden Euro besitzen. An Unternehmen wie "Daimler" oder "Sky Arabia" ist er ebenfalls beteiligt. Für seinen Anteil an Manchester City zahlte er rund 290 Millionen Euro - genauso viel wie 2015 für 13 Prozent an der chinesischen Investorengruppe "CMC Football Holdings". Für ManCity ist Scheich Mansour ein Sechser im Lotto: Seit seiner Übernahme 2009 sind die "Skyblues" ein Top-Klub in England und Europa und haben ganz nebenbei den Erzrivalen Manchester United in puncto Erfolg den Rang abgelaufen. Auch aktuell spielt City wieder um die Meisterschaft mit. 
© imago sportfotodienst

                <strong>Manchester United: Avram und Joel Glazer</strong><br>
                Mit ihrer Firma "Red Football LLC" sind die beiden US-Amerikaner Avram (li.) und Joel Glazer noch die Klubeigentümer beim englischen Rekordmeister Manchester United. Im Jahr 2005 übernahm noch Familienoberhaupt Malcom Glazer den Klub - damals hieß es, Glazer senior habe zuvor nicht einmal das Old Trafford besucht. Schon zehn Jahre zuvor kaufte die Familie die NFL-Franchise Tampa Bay Buccaneers. Nach Malcom Glazers Schlaganfall 2006 traten seine Söhne in seine Fußstapfen und lenken seitdem die Geschäfte der "Red Devils". Nun steht der Verein aber zum Verkauf - ein Angebot aus Katar soll abgegeben worden sein. 
Manchester United: Avram und Joel Glazer
Mit ihrer Firma "Red Football LLC" sind die beiden US-Amerikaner Avram (li.) und Joel Glazer noch die Klubeigentümer beim englischen Rekordmeister Manchester United. Im Jahr 2005 übernahm noch Familienoberhaupt Malcom Glazer den Klub - damals hieß es, Glazer senior habe zuvor nicht einmal das Old Trafford besucht. Schon zehn Jahre zuvor kaufte die Familie die NFL-Franchise Tampa Bay Buccaneers. Nach Malcom Glazers Schlaganfall 2006 traten seine Söhne in seine Fußstapfen und lenken seitdem die Geschäfte der "Red Devils". Nun steht der Verein aber zum Verkauf - ein Angebot aus Katar soll abgegeben worden sein. 
© 2015 Getty Images

                <strong>FC Liverpool: John Henry und Tom Werner</strong><br>
                Auch der FC Liverpool soll zum Verkauf stehen. Über die amerikanische Investment-Gruppe "Fenway Sports Group" sind John Henry (li.) und Tom Werner momentan noch die Klubeigner bei den "Reds". Im Jahr 2010 übernahmen sie die Engländer und mussten seitdem immer wieder Gerüchte dementieren, dass sie den Verein wieder verkaufen wollen. John Henry soll privat mehr als 2,2 Milliarden Euro besitzen und kaufte im Jahr 2013 auch für ca. 77,5 Millionen Euro die Zeitung "Boston Globe". Tom Werner ist ein ehemaliger TV-Produzent, Drehbuchautor und war einer der persönlichen Berater des früheren US-Präsidenten Bill Clinton. Auch NBA-Star LeBron James hält Anteile am FC Liverpool.
FC Liverpool: John Henry und Tom Werner
Auch der FC Liverpool soll zum Verkauf stehen. Über die amerikanische Investment-Gruppe "Fenway Sports Group" sind John Henry (li.) und Tom Werner momentan noch die Klubeigner bei den "Reds". Im Jahr 2010 übernahmen sie die Engländer und mussten seitdem immer wieder Gerüchte dementieren, dass sie den Verein wieder verkaufen wollen. John Henry soll privat mehr als 2,2 Milliarden Euro besitzen und kaufte im Jahr 2013 auch für ca. 77,5 Millionen Euro die Zeitung "Boston Globe". Tom Werner ist ein ehemaliger TV-Produzent, Drehbuchautor und war einer der persönlichen Berater des früheren US-Präsidenten Bill Clinton. Auch NBA-Star LeBron James hält Anteile am FC Liverpool.
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                <strong>FC Arsenal: Stan Kroenke</strong><br>
                Beim FC Arsenal hält der US-Amerikaner Stan Kroenke über seine Firma "Kroenke Sports Enterprises UK" 67,05 Prozent der Anteile am Klub. Der Amerikaner investiert nicht nur in den englischen Fußball, sondern ist gleichzeitig auch der Besitzer des NFL-Teams LA Rams und hat Beteiligungen in der NHL und der MLS. Nachdem zuletzt die Abspaltung der Super-League-Klubs scheiterte, forderten die Fans den Verkauf der Arsenal-Anteile von Kroenke.
FC Arsenal: Stan Kroenke
Beim FC Arsenal hält der US-Amerikaner Stan Kroenke über seine Firma "Kroenke Sports Enterprises UK" 67,05 Prozent der Anteile am Klub. Der Amerikaner investiert nicht nur in den englischen Fußball, sondern ist gleichzeitig auch der Besitzer des NFL-Teams LA Rams und hat Beteiligungen in der NHL und der MLS. Nachdem zuletzt die Abspaltung der Super-League-Klubs scheiterte, forderten die Fans den Verkauf der Arsenal-Anteile von Kroenke.
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                <strong>FC Everton: Farhad Moshiri</strong><br>
                Geschäftsmann Farhad Moshiri hält 77,2 Prozent der Klubanteile mit seiner Firma "Blue Heaven Holdings Ltd." Moshiri stammt aus dem Iran und ist Sohn eines Armee-Arztes. Ohne ein Familienunternehmen im Rücken, aber durch die Arbeit mit dem russischen Milliardär Alisher Usmanov, wurde Moshiri zum erfolgreichen Geschäftsmann im Bereich Mobilfunk und Internet. Er will nun aber den abstiegsbedrohten Verein laut "The Guardian" zum Verkauf anbieten.
FC Everton: Farhad Moshiri
Geschäftsmann Farhad Moshiri hält 77,2 Prozent der Klubanteile mit seiner Firma "Blue Heaven Holdings Ltd." Moshiri stammt aus dem Iran und ist Sohn eines Armee-Arztes. Ohne ein Familienunternehmen im Rücken, aber durch die Arbeit mit dem russischen Milliardär Alisher Usmanov, wurde Moshiri zum erfolgreichen Geschäftsmann im Bereich Mobilfunk und Internet. Er will nun aber den abstiegsbedrohten Verein laut "The Guardian" zum Verkauf anbieten.
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                <strong>Leicester City: Familie Srivaddhanaprabha</strong><br>
                Der thailändische Geschäftsmann Vichai Srivaddhanaprabha war jahrelang der Klubbesitzer Leicesters über das Familien-Unternehmen "King Power International Company Ltd". Der Milliardär aus Thailand kam über seine zollfreien Handelsmonopole im Fernen Osten zu seinem Vermögen. Den Leicester-Fans ist er kein Fremder: Mit seinen spendablen Aktionen wie den kostenlosen Donuts für die Fans, einer Zwei-Millionen-Investition in ein Kinderkrankenhaus in Leicester oder auch seinem großzügigen Meistergeschenk - einen BMW für jeden Profi - machte er auf sich aufmerksam. Umso heftiger trauerte die Leicester-Anhngerschaft, als Srivaddhanaprabha im Oktober 2018 ums Leben kam, als er direkt aus dem Stadion mit einem Helikopter abreisen wollte. Dieser stürzte ab und der damalige Klubbesitzer sowie weitere Personen starben. Seitdem hat seine Familie den Mehrheitsbesitz bei den "Foxes".
Leicester City: Familie Srivaddhanaprabha
Der thailändische Geschäftsmann Vichai Srivaddhanaprabha war jahrelang der Klubbesitzer Leicesters über das Familien-Unternehmen "King Power International Company Ltd". Der Milliardär aus Thailand kam über seine zollfreien Handelsmonopole im Fernen Osten zu seinem Vermögen. Den Leicester-Fans ist er kein Fremder: Mit seinen spendablen Aktionen wie den kostenlosen Donuts für die Fans, einer Zwei-Millionen-Investition in ein Kinderkrankenhaus in Leicester oder auch seinem großzügigen Meistergeschenk - einen BMW für jeden Profi - machte er auf sich aufmerksam. Umso heftiger trauerte die Leicester-Anhngerschaft, als Srivaddhanaprabha im Oktober 2018 ums Leben kam, als er direkt aus dem Stadion mit einem Helikopter abreisen wollte. Dieser stürzte ab und der damalige Klubbesitzer sowie weitere Personen starben. Seitdem hat seine Familie den Mehrheitsbesitz bei den "Foxes".
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                <strong>Leeds United: Andrea Radrizzani</strong><br>
                Ebenfalls in mehreren Klubs bzw. Franchises aus der Sportwelt ist der Italiener Andrea Radrizzani involviert. Bei Premier-League-Aufsteiger Leeds hält er 56 Prozent der Klub-Anteile, kaufte diese schon, als der Klub noch um die Rückkehr in die Premier League kämpfte. Radrizzani ist unter anderem Vorsitzender und Gründer der Sportrundfunkgruppe "Eleven Sports". Auch bei der NFL-Franchise San Francisco 49ers ist Radrizzani mit beteiligt.
Leeds United: Andrea Radrizzani
Ebenfalls in mehreren Klubs bzw. Franchises aus der Sportwelt ist der Italiener Andrea Radrizzani involviert. Bei Premier-League-Aufsteiger Leeds hält er 56 Prozent der Klub-Anteile, kaufte diese schon, als der Klub noch um die Rückkehr in die Premier League kämpfte. Radrizzani ist unter anderem Vorsitzender und Gründer der Sportrundfunkgruppe "Eleven Sports". Auch bei der NFL-Franchise San Francisco 49ers ist Radrizzani mit beteiligt.
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                <strong>Crystal Palace: Steve Parish</strong><br>
                Steve Parish (li.) ist der Vorsitzende des Klubs aus London, er hält immer noch etwas über 10 Prozent der Anteile. Der Brite ist Palace-Fan und machte sein Vermögen mit der Firma "TAG Worldwide", die er 2010 verkaufte. Im gleichen Jahr half er Palace, die Insolvenz zu verhindern, indem er die finanziellen Probleme des Klubs persönlich beseitigte. 2015 stiegen seine Unternehmer-Kollegen David Blitzer und Joshua Harris mit je 18 Prozent der Anteile in den Klub ein. Der Mehrheitseigener seit dem August 2022 ist aber John Textor. Er soll laut "The Atheltic" 40 Prozent des Klubs besitzen.  
Crystal Palace: Steve Parish
Steve Parish (li.) ist der Vorsitzende des Klubs aus London, er hält immer noch etwas über 10 Prozent der Anteile. Der Brite ist Palace-Fan und machte sein Vermögen mit der Firma "TAG Worldwide", die er 2010 verkaufte. Im gleichen Jahr half er Palace, die Insolvenz zu verhindern, indem er die finanziellen Probleme des Klubs persönlich beseitigte. 2015 stiegen seine Unternehmer-Kollegen David Blitzer und Joshua Harris mit je 18 Prozent der Anteile in den Klub ein. Der Mehrheitseigener seit dem August 2022 ist aber John Textor. Er soll laut "The Atheltic" 40 Prozent des Klubs besitzen.  
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                <strong>Aston Villa: Nassef Sawiris</strong><br>
                Der belgische Unternehmer ägyptischer Herkunft wurde zuletzt im "Forbes"-Magazin mit einem geschätzten Vermögen von 8,5 Millionen US-Dollar geführt. Nassef Sawiris war unter anderem schon Berater der ägyptischen Regierung und soll Teile des "Adidas"-Konzerns besitzen. Im Sommer 2018 kaufte sich Sawiris bei Aston Villa ein, das Team schaffte es unter seiner Leitung zurück in die Premier League und etablierte sich seitdem dort Stück für Stück. Miteigentümer des Vereins ist mittlerweile der Amerikaner Wes Edens.
Aston Villa: Nassef Sawiris
Der belgische Unternehmer ägyptischer Herkunft wurde zuletzt im "Forbes"-Magazin mit einem geschätzten Vermögen von 8,5 Millionen US-Dollar geführt. Nassef Sawiris war unter anderem schon Berater der ägyptischen Regierung und soll Teile des "Adidas"-Konzerns besitzen. Im Sommer 2018 kaufte sich Sawiris bei Aston Villa ein, das Team schaffte es unter seiner Leitung zurück in die Premier League und etablierte sich seitdem dort Stück für Stück. Miteigentümer des Vereins ist mittlerweile der Amerikaner Wes Edens.
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                <strong>FC Southampton: Dragan Solak</strong><br>
                120 Millionen Euro - so heißt es - soll Dragan Solak (M.) Anfang 2022 für die Rechte am FC Southampton gezahlt haben. Nun gehören 80 Prozent des Vereins seiner Firma "Sport Republic". Sein Vermögen generierte der Serbe aus einem Pay-TV- und Mobilfunkunternehmen, das vor allem im Balkan und in Südosteuropa ansässig ist. Sein Team belegt momentan allerdings den letzten Platz der Premier League.
FC Southampton: Dragan Solak
120 Millionen Euro - so heißt es - soll Dragan Solak (M.) Anfang 2022 für die Rechte am FC Southampton gezahlt haben. Nun gehören 80 Prozent des Vereins seiner Firma "Sport Republic". Sein Vermögen generierte der Serbe aus einem Pay-TV- und Mobilfunkunternehmen, das vor allem im Balkan und in Südosteuropa ansässig ist. Sein Team belegt momentan allerdings den letzten Platz der Premier League.
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                <strong>Wolverhampton Wanderers: Guo Guangchang, Liang Xinjun und Wang Qunbin</strong><br>
                Im Sommer 2016 kaufte ein chinesisches Konglomerat aus Guo Guangchang, Liang Xinjun und Wang Qunbin den damaligen Zweitligisten. Die Kaufsumme soll bei 45 Millionen Pfund gelegen haben. Hinter dem Zusammenschluss steht das börsennotierte Unternehmen "Fosun International Limited". Geld verdient es im Finanzsektor, aber hauptsächlich durch lukrative Firmenbeteiligungen. 2020, zu Beginn der Covid-Pandemie, stieg "Fosun" etwa bei Imfpstoff-Hersteller "Biontech" ein. Wolverhampton führten die Chinesen nicht nur in die Premier League, sondern etablierten den Klub mittlerweile dort, vor allem durch die Zusammenarbeit mit dem portugiesischen Top-Agenten Jorge Mendes, der viele seiner Landsleute zu den Wolves lotste. 
Wolverhampton Wanderers: Guo Guangchang, Liang Xinjun und Wang Qunbin
Im Sommer 2016 kaufte ein chinesisches Konglomerat aus Guo Guangchang, Liang Xinjun und Wang Qunbin den damaligen Zweitligisten. Die Kaufsumme soll bei 45 Millionen Pfund gelegen haben. Hinter dem Zusammenschluss steht das börsennotierte Unternehmen "Fosun International Limited". Geld verdient es im Finanzsektor, aber hauptsächlich durch lukrative Firmenbeteiligungen. 2020, zu Beginn der Covid-Pandemie, stieg "Fosun" etwa bei Imfpstoff-Hersteller "Biontech" ein. Wolverhampton führten die Chinesen nicht nur in die Premier League, sondern etablierten den Klub mittlerweile dort, vor allem durch die Zusammenarbeit mit dem portugiesischen Top-Agenten Jorge Mendes, der viele seiner Landsleute zu den Wolves lotste. 
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                <strong>Brighton Hove & Albion: Tony Bloom</strong><br>
                Bei Brighton steht Tony Bloom als Mehrheitseigentümer an der Spitze des Vereins. Der Pokerspieler erlangte durch seine eigenen Erfolge sowie Immobiliengeschäfte zu Reichtum und investierte einen Teil davon in den Premier-League-Klub. Alleine bei Poker-Live-Turnieren hat sich Bloom mehr als 3,5 Millionen US-Dollar erspielt. 2018 baute der 51-Jährige sein Fußball-Investment aus und übernahm auch die Mehrheit beim belgischen Zweitliga-Klub Royale Union Saint-Gilloise.
Brighton Hove & Albion: Tony Bloom
Bei Brighton steht Tony Bloom als Mehrheitseigentümer an der Spitze des Vereins. Der Pokerspieler erlangte durch seine eigenen Erfolge sowie Immobiliengeschäfte zu Reichtum und investierte einen Teil davon in den Premier-League-Klub. Alleine bei Poker-Live-Turnieren hat sich Bloom mehr als 3,5 Millionen US-Dollar erspielt. 2018 baute der 51-Jährige sein Fußball-Investment aus und übernahm auch die Mehrheit beim belgischen Zweitliga-Klub Royale Union Saint-Gilloise.
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                <strong>FC Brentford: Matthew Benham</strong><br>
                Matthew Benham baute ein Wett-Imperium auf und setzt bei seiner Klubführung auf die Macht von Zahlen und Statistiken. Vergleiche mit dem Film "Moneyball" kamen schnell auf, als Brentford erste Erfolge hatte. Als er 2006 Brentford als Kreditgeber finanziell aushalf, war er gerade durch den Aufbau seines Imperiums zu Geld gekommen, sechs Jahre später übernahm er den damaligen Drittligisten komplett. Zudem gehört Benham der dänische Klub FC Midtjylland, dort wird ebenfalls mit Fokus auf Statistiken gearbeitet, zudem gibt es personelle Verflechtungen zwischen beiden Klubs des Self-Made-Milliardärs. Der Däne Rasmus Ankersen, heute Direktor Profifußball und Scout bei Brentford, arbeitete einst bei Midtjylland und überzeugte Benham überhaupt erst, Geld in den dortigen Klub zu investieren. Eigentlich wollte Benham damals einen belgischen Verein kaufen.
FC Brentford: Matthew Benham
Matthew Benham baute ein Wett-Imperium auf und setzt bei seiner Klubführung auf die Macht von Zahlen und Statistiken. Vergleiche mit dem Film "Moneyball" kamen schnell auf, als Brentford erste Erfolge hatte. Als er 2006 Brentford als Kreditgeber finanziell aushalf, war er gerade durch den Aufbau seines Imperiums zu Geld gekommen, sechs Jahre später übernahm er den damaligen Drittligisten komplett. Zudem gehört Benham der dänische Klub FC Midtjylland, dort wird ebenfalls mit Fokus auf Statistiken gearbeitet, zudem gibt es personelle Verflechtungen zwischen beiden Klubs des Self-Made-Milliardärs. Der Däne Rasmus Ankersen, heute Direktor Profifußball und Scout bei Brentford, arbeitete einst bei Midtjylland und überzeugte Benham überhaupt erst, Geld in den dortigen Klub zu investieren. Eigentlich wollte Benham damals einen belgischen Verein kaufen.
© imago/Colorsport

                <strong>AFC Bournemouth: Bill Foley, Michael B. Jordan</strong><br>
                Ende 2022 übernahm der "Black Knight Football Club" den Verein AFC Bournemouth. Chef des Unternehmens ist der Amerikaner Bill Foley. Der 78-Jährige wurde in Austin geboren und arbeitete als Anwalt. Schauspieler Michael B. Jordan (li. neben Foley) besitzt Minderheitsanteile an dem Premier-League-Klub. Der Aufsteiger kämpft trotz der Finanzspritzen gegen den Abstieg.
AFC Bournemouth: Bill Foley, Michael B. Jordan
Ende 2022 übernahm der "Black Knight Football Club" den Verein AFC Bournemouth. Chef des Unternehmens ist der Amerikaner Bill Foley. Der 78-Jährige wurde in Austin geboren und arbeitete als Anwalt. Schauspieler Michael B. Jordan (li. neben Foley) besitzt Minderheitsanteile an dem Premier-League-Klub. Der Aufsteiger kämpft trotz der Finanzspritzen gegen den Abstieg.
© IMAGO/Colorsport

                <strong>FC Fulham: Shahid Khan </strong><br>
                Shahid Khan gehört neben dem FC Fulham auch die Football-Franchise der Jacksonville Jaguars. Viel interessanter als sein Vermögen - das mittlerweile auf 12,3 Milliarden US-Dollar geschätzt wird – ist die Geschichte des 72-Jährigens, der einst als 16-jähriger Immigrant aus Pakistan in die USA kam. Die Legende des "American Dream" trifft auf Khan zu, sein erster Job war der des Tellerwäschers. Er studierte und baute sich Schritt für Schritt in der Automobilbranche ein Vermögen auf. Dass sein FC Fulham als Fahrstuhl-Klub gilt, scheint ihn dabei nicht weiter zu stören.
FC Fulham: Shahid Khan
Shahid Khan gehört neben dem FC Fulham auch die Football-Franchise der Jacksonville Jaguars. Viel interessanter als sein Vermögen - das mittlerweile auf 12,3 Milliarden US-Dollar geschätzt wird – ist die Geschichte des 72-Jährigens, der einst als 16-jähriger Immigrant aus Pakistan in die USA kam. Die Legende des "American Dream" trifft auf Khan zu, sein erster Job war der des Tellerwäschers. Er studierte und baute sich Schritt für Schritt in der Automobilbranche ein Vermögen auf. Dass sein FC Fulham als Fahrstuhl-Klub gilt, scheint ihn dabei nicht weiter zu stören.
© IMAGO/Shutterstock

                <strong>Nottingham Forest: Evangelos Marinakis </strong><br>
                Seit 2017 ist der Grieche Evangelos Marinakis (Mitte) Eigentümer von Nottingham Forest. In der Fußballbranche ist der Name nicht unbekannt, dem 55-Jährigen gehört auch Olympiakos Piräus. Sein Geld machte er in der Reederei. Der Plan des Griechens: Nottingham auf Dauer in der Liga zu etablieren. Wie die Beispiele Taiwo Awoniyi, Omar Richards und Moussa Niakhate zeigen, holt der Verein sich dabei gerne Spieler aus der Bundesliga.
Nottingham Forest: Evangelos Marinakis
Seit 2017 ist der Grieche Evangelos Marinakis (Mitte) Eigentümer von Nottingham Forest. In der Fußballbranche ist der Name nicht unbekannt, dem 55-Jährigen gehört auch Olympiakos Piräus. Sein Geld machte er in der Reederei. Der Plan des Griechens: Nottingham auf Dauer in der Liga zu etablieren. Wie die Beispiele Taiwo Awoniyi, Omar Richards und Moussa Niakhate zeigen, holt der Verein sich dabei gerne Spieler aus der Bundesliga.
© IMAGO/PA Images
<strong>Klubbesitzer der Premier League</strong><br>
                Die Premier League ist die reichste Liga der Welt. Das liegt besonders an den TV-Geldern und natürlich an den Investoren und Besitzern, die den Klubs zu neuem Reichtum verhelfen. Nicht immer bedeutet das große Geld aber gleichzeitig auch großen Erfolg.&nbsp;ran stellt die aktuellen Klub-Eigentümer in England vor. (Stand: 30. Juli 2023)
<strong>Tottenham Hotspur: Joe Lewis</strong><br>
                Über seine&nbsp;Firma "ENIC Sports", an der er wiederum zu 70,6 Prozent beteiligt ist, hält Joe Lewis die Mehrheitsanteile an Tottenham Hotspur. Doch der 84-Jährige wurde vor kurzem vom FBI wegen Insiderhandel festgenommen. Deswegen erhofft sich Rap-Ikone Jay-Z eine Übernahme des Klub, wie der "Daily Express US" berichtet. Das Blatt zitiert einen Geschäftspartner des Musikers, wonach Jay-Z sich darauf vorbereite den Verein von Lewis zu übernehmen, sollte dieser tatsächlich hinter Gitter müssen. Die einzige Voraussetzung sei, dass der Preis stimmen müsse.

                <strong>FC Chelsea: Clearlake Capital Group, Todd Boehly, Mark Walter und Hansjörg Wyss </strong><br>
                Seit Mai 2022 sind die Clearlake Capital Group, Todd Boehly (im Bild), Mark Walter und Hansjörg Wyss, Eigentümer des FC Chelsea. Sie kauften den Verein im Zuge des Krieges in der Ukraine und den damit einhergehenden Sanktionen für den russischen Oligarchen Roman Abramowitsch. Die Gruppe investierte zwar extrem viel Geld und kaufte in der Wintertransferperiode Spieler im Wert von über 300 Millionen (!) Euro ein. Sportlich aber läuft es nicht: in der Liga drohen die "Blues", das internationale Geschäft zu verpassen, in der Champions League droht das Aus gegen den BVB im Achtelfinale. Trainer Graham Potter steht massiv in der Kritik - und mit ihm auch die Investoren um Boehly. Die hatten den bei den Fans beliebten Thomas Tuchel als eine der ersten Amtshandlungen vor die Tür gesetzt.

                <strong>West Ham United: David Sullivan (55,6%), David Gold (30,6%), CB Holding Ltd. (10%), Kleininvestoren (3,8%)</strong><br>
                David Sullivan (re.) hält mittlerweile 55,6 Prozent der Anteile an den Hammers. Er ist und bleibt derjenige mit dem größten Mitspracherecht im Verein. Neben seinem Engagement bei West Ham ist er auch der Besitzer der "Sunday Sports"-Zeitung. Sullivan ist ein Ex-Filmproduzent, der außerdem in Immobilien investiert - hauptsächlich in London. Sein privates Vermögen soll längst die Milliarden-Marke überschritten haben.

                <strong>Newcastle United: Public Investment Fund (80%), RB Sport & Media (10%), PCP Capital Partners (10%)</strong><br>
                Seit 2007 war Newcastles Besitzer Mike Ashley bei den "Magpies" involviert. Damals zahlte der Milliardär, der unter anderem mit Outlet-Stores ein Vermögen machte, geschätzte 135 Millionen Pfund für die Mehrheitsanteile am englischen Traditionsklub. Während der Ashley-Ära stieg Newcastle zweimal in die Championship ab. Ashley verkaufte den Klub an einen Staatsfonds von Saudi-Arabien ("Public Investment Fund"), der 80 Prozent der Anteile übernahm. Durch die Öl-Millionen erhofften sich vor allem die leidgeprüften Newcastle-Fans Erfolge. So umstritten der Verkauf war: Aktuell sieht es gut aus für die "Magpies", der Klub ist ganz dick im Rennen um einen Champions-League-Platz.

                <strong>Manchester City: Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan</strong><br>
                Bei Manchester City hält Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan 81 Prozent der Anteile am Klub über die "City Football Group", die mittlerweile zahlreiche Fußballvereine auf der ganzen Welt besitzt. Bin Zayed Al Nahyan ist gleichzeitig der stellvertretende Ministerpräsident der Vereinigten Arabischen Emirate und soll privat um die 22 Milliarden Euro besitzen. An Unternehmen wie "Daimler" oder "Sky Arabia" ist er ebenfalls beteiligt. Für seinen Anteil an Manchester City zahlte er rund 290 Millionen Euro - genauso viel wie 2015 für 13 Prozent an der chinesischen Investorengruppe "CMC Football Holdings". Für ManCity ist Scheich Mansour ein Sechser im Lotto: Seit seiner Übernahme 2009 sind die "Skyblues" ein Top-Klub in England und Europa und haben ganz nebenbei den Erzrivalen Manchester United in puncto Erfolg den Rang abgelaufen. Auch aktuell spielt City wieder um die Meisterschaft mit. 

                <strong>Manchester United: Avram und Joel Glazer</strong><br>
                Mit ihrer Firma "Red Football LLC" sind die beiden US-Amerikaner Avram (li.) und Joel Glazer noch die Klubeigentümer beim englischen Rekordmeister Manchester United. Im Jahr 2005 übernahm noch Familienoberhaupt Malcom Glazer den Klub - damals hieß es, Glazer senior habe zuvor nicht einmal das Old Trafford besucht. Schon zehn Jahre zuvor kaufte die Familie die NFL-Franchise Tampa Bay Buccaneers. Nach Malcom Glazers Schlaganfall 2006 traten seine Söhne in seine Fußstapfen und lenken seitdem die Geschäfte der "Red Devils". Nun steht der Verein aber zum Verkauf - ein Angebot aus Katar soll abgegeben worden sein. 

                <strong>FC Liverpool: John Henry und Tom Werner</strong><br>
                Auch der FC Liverpool soll zum Verkauf stehen. Über die amerikanische Investment-Gruppe "Fenway Sports Group" sind John Henry (li.) und Tom Werner momentan noch die Klubeigner bei den "Reds". Im Jahr 2010 übernahmen sie die Engländer und mussten seitdem immer wieder Gerüchte dementieren, dass sie den Verein wieder verkaufen wollen. John Henry soll privat mehr als 2,2 Milliarden Euro besitzen und kaufte im Jahr 2013 auch für ca. 77,5 Millionen Euro die Zeitung "Boston Globe". Tom Werner ist ein ehemaliger TV-Produzent, Drehbuchautor und war einer der persönlichen Berater des früheren US-Präsidenten Bill Clinton. Auch NBA-Star LeBron James hält Anteile am FC Liverpool.

                <strong>FC Arsenal: Stan Kroenke</strong><br>
                Beim FC Arsenal hält der US-Amerikaner Stan Kroenke über seine Firma "Kroenke Sports Enterprises UK" 67,05 Prozent der Anteile am Klub. Der Amerikaner investiert nicht nur in den englischen Fußball, sondern ist gleichzeitig auch der Besitzer des NFL-Teams LA Rams und hat Beteiligungen in der NHL und der MLS. Nachdem zuletzt die Abspaltung der Super-League-Klubs scheiterte, forderten die Fans den Verkauf der Arsenal-Anteile von Kroenke.

                <strong>FC Everton: Farhad Moshiri</strong><br>
                Geschäftsmann Farhad Moshiri hält 77,2 Prozent der Klubanteile mit seiner Firma "Blue Heaven Holdings Ltd." Moshiri stammt aus dem Iran und ist Sohn eines Armee-Arztes. Ohne ein Familienunternehmen im Rücken, aber durch die Arbeit mit dem russischen Milliardär Alisher Usmanov, wurde Moshiri zum erfolgreichen Geschäftsmann im Bereich Mobilfunk und Internet. Er will nun aber den abstiegsbedrohten Verein laut "The Guardian" zum Verkauf anbieten.

                <strong>Leicester City: Familie Srivaddhanaprabha</strong><br>
                Der thailändische Geschäftsmann Vichai Srivaddhanaprabha war jahrelang der Klubbesitzer Leicesters über das Familien-Unternehmen "King Power International Company Ltd". Der Milliardär aus Thailand kam über seine zollfreien Handelsmonopole im Fernen Osten zu seinem Vermögen. Den Leicester-Fans ist er kein Fremder: Mit seinen spendablen Aktionen wie den kostenlosen Donuts für die Fans, einer Zwei-Millionen-Investition in ein Kinderkrankenhaus in Leicester oder auch seinem großzügigen Meistergeschenk - einen BMW für jeden Profi - machte er auf sich aufmerksam. Umso heftiger trauerte die Leicester-Anhngerschaft, als Srivaddhanaprabha im Oktober 2018 ums Leben kam, als er direkt aus dem Stadion mit einem Helikopter abreisen wollte. Dieser stürzte ab und der damalige Klubbesitzer sowie weitere Personen starben. Seitdem hat seine Familie den Mehrheitsbesitz bei den "Foxes".

                <strong>Leeds United: Andrea Radrizzani</strong><br>
                Ebenfalls in mehreren Klubs bzw. Franchises aus der Sportwelt ist der Italiener Andrea Radrizzani involviert. Bei Premier-League-Aufsteiger Leeds hält er 56 Prozent der Klub-Anteile, kaufte diese schon, als der Klub noch um die Rückkehr in die Premier League kämpfte. Radrizzani ist unter anderem Vorsitzender und Gründer der Sportrundfunkgruppe "Eleven Sports". Auch bei der NFL-Franchise San Francisco 49ers ist Radrizzani mit beteiligt.

                <strong>Crystal Palace: Steve Parish</strong><br>
                Steve Parish (li.) ist der Vorsitzende des Klubs aus London, er hält immer noch etwas über 10 Prozent der Anteile. Der Brite ist Palace-Fan und machte sein Vermögen mit der Firma "TAG Worldwide", die er 2010 verkaufte. Im gleichen Jahr half er Palace, die Insolvenz zu verhindern, indem er die finanziellen Probleme des Klubs persönlich beseitigte. 2015 stiegen seine Unternehmer-Kollegen David Blitzer und Joshua Harris mit je 18 Prozent der Anteile in den Klub ein. Der Mehrheitseigener seit dem August 2022 ist aber John Textor. Er soll laut "The Atheltic" 40 Prozent des Klubs besitzen.  

                <strong>Aston Villa: Nassef Sawiris</strong><br>
                Der belgische Unternehmer ägyptischer Herkunft wurde zuletzt im "Forbes"-Magazin mit einem geschätzten Vermögen von 8,5 Millionen US-Dollar geführt. Nassef Sawiris war unter anderem schon Berater der ägyptischen Regierung und soll Teile des "Adidas"-Konzerns besitzen. Im Sommer 2018 kaufte sich Sawiris bei Aston Villa ein, das Team schaffte es unter seiner Leitung zurück in die Premier League und etablierte sich seitdem dort Stück für Stück. Miteigentümer des Vereins ist mittlerweile der Amerikaner Wes Edens.

                <strong>FC Southampton: Dragan Solak</strong><br>
                120 Millionen Euro - so heißt es - soll Dragan Solak (M.) Anfang 2022 für die Rechte am FC Southampton gezahlt haben. Nun gehören 80 Prozent des Vereins seiner Firma "Sport Republic". Sein Vermögen generierte der Serbe aus einem Pay-TV- und Mobilfunkunternehmen, das vor allem im Balkan und in Südosteuropa ansässig ist. Sein Team belegt momentan allerdings den letzten Platz der Premier League.

                <strong>Wolverhampton Wanderers: Guo Guangchang, Liang Xinjun und Wang Qunbin</strong><br>
                Im Sommer 2016 kaufte ein chinesisches Konglomerat aus Guo Guangchang, Liang Xinjun und Wang Qunbin den damaligen Zweitligisten. Die Kaufsumme soll bei 45 Millionen Pfund gelegen haben. Hinter dem Zusammenschluss steht das börsennotierte Unternehmen "Fosun International Limited". Geld verdient es im Finanzsektor, aber hauptsächlich durch lukrative Firmenbeteiligungen. 2020, zu Beginn der Covid-Pandemie, stieg "Fosun" etwa bei Imfpstoff-Hersteller "Biontech" ein. Wolverhampton führten die Chinesen nicht nur in die Premier League, sondern etablierten den Klub mittlerweile dort, vor allem durch die Zusammenarbeit mit dem portugiesischen Top-Agenten Jorge Mendes, der viele seiner Landsleute zu den Wolves lotste. 

                <strong>Brighton Hove & Albion: Tony Bloom</strong><br>
                Bei Brighton steht Tony Bloom als Mehrheitseigentümer an der Spitze des Vereins. Der Pokerspieler erlangte durch seine eigenen Erfolge sowie Immobiliengeschäfte zu Reichtum und investierte einen Teil davon in den Premier-League-Klub. Alleine bei Poker-Live-Turnieren hat sich Bloom mehr als 3,5 Millionen US-Dollar erspielt. 2018 baute der 51-Jährige sein Fußball-Investment aus und übernahm auch die Mehrheit beim belgischen Zweitliga-Klub Royale Union Saint-Gilloise.

                <strong>FC Brentford: Matthew Benham</strong><br>
                Matthew Benham baute ein Wett-Imperium auf und setzt bei seiner Klubführung auf die Macht von Zahlen und Statistiken. Vergleiche mit dem Film "Moneyball" kamen schnell auf, als Brentford erste Erfolge hatte. Als er 2006 Brentford als Kreditgeber finanziell aushalf, war er gerade durch den Aufbau seines Imperiums zu Geld gekommen, sechs Jahre später übernahm er den damaligen Drittligisten komplett. Zudem gehört Benham der dänische Klub FC Midtjylland, dort wird ebenfalls mit Fokus auf Statistiken gearbeitet, zudem gibt es personelle Verflechtungen zwischen beiden Klubs des Self-Made-Milliardärs. Der Däne Rasmus Ankersen, heute Direktor Profifußball und Scout bei Brentford, arbeitete einst bei Midtjylland und überzeugte Benham überhaupt erst, Geld in den dortigen Klub zu investieren. Eigentlich wollte Benham damals einen belgischen Verein kaufen.

                <strong>AFC Bournemouth: Bill Foley, Michael B. Jordan</strong><br>
                Ende 2022 übernahm der "Black Knight Football Club" den Verein AFC Bournemouth. Chef des Unternehmens ist der Amerikaner Bill Foley. Der 78-Jährige wurde in Austin geboren und arbeitete als Anwalt. Schauspieler Michael B. Jordan (li. neben Foley) besitzt Minderheitsanteile an dem Premier-League-Klub. Der Aufsteiger kämpft trotz der Finanzspritzen gegen den Abstieg.

                <strong>FC Fulham: Shahid Khan </strong><br>
                Shahid Khan gehört neben dem FC Fulham auch die Football-Franchise der Jacksonville Jaguars. Viel interessanter als sein Vermögen - das mittlerweile auf 12,3 Milliarden US-Dollar geschätzt wird – ist die Geschichte des 72-Jährigens, der einst als 16-jähriger Immigrant aus Pakistan in die USA kam. Die Legende des "American Dream" trifft auf Khan zu, sein erster Job war der des Tellerwäschers. Er studierte und baute sich Schritt für Schritt in der Automobilbranche ein Vermögen auf. Dass sein FC Fulham als Fahrstuhl-Klub gilt, scheint ihn dabei nicht weiter zu stören.

                <strong>Nottingham Forest: Evangelos Marinakis </strong><br>
                Seit 2017 ist der Grieche Evangelos Marinakis (Mitte) Eigentümer von Nottingham Forest. In der Fußballbranche ist der Name nicht unbekannt, dem 55-Jährigen gehört auch Olympiakos Piräus. Sein Geld machte er in der Reederei. Der Plan des Griechens: Nottingham auf Dauer in der Liga zu etablieren. Wie die Beispiele Taiwo Awoniyi, Omar Richards und Moussa Niakhate zeigen, holt der Verein sich dabei gerne Spieler aus der Bundesliga.

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