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Sidney Sam und Co: Diese deutschen Fußballer kicken in Österreichs Bundesliga


                <strong>Sidney Sam und Co: Diese deutschen Fußballer kicken in Österreichs Bundesliga</strong><br>
                Mit Sidney Sam (Mi.) ist ein früherer Bundesliga-Star in die österreichische Fußball-Provinz nach Altach gewechselt. ran.de zeigt, welche sonstigen deutschen Profis derzeit in Österreichs Bundesliga auflaufen. (Stand: 6. Oktober 2019)
Sidney Sam und Co: Diese deutschen Fußballer kicken in Österreichs Bundesliga
Mit Sidney Sam (Mi.) ist ein früherer Bundesliga-Star in die österreichische Fußball-Provinz nach Altach gewechselt. ran.de zeigt, welche sonstigen deutschen Profis derzeit in Österreichs Bundesliga auflaufen. (Stand: 6. Oktober 2019)
© Getty Images/Imago

                <strong>Sidney Sam (SCR Altach)</strong><br>
                Der frühere deutsche Nationalspieler Sidney Sam (fünf Länderspiele) will es mit 31 Jahren noch einmal wissen. Der gebürtige Kieler heuerte erst kürzlich in Österreich beim dortigen Bundesligisten SCR Altach an und ist wohl der größte Name im Kader seit Ex-Bundesliga-Torjäger Ailton. Zuvor lehnte Flügelflitzer Sam laut eigenen Aussagen Angebote aus der 2. Bundesliga ab, wo er zuletzt in Bochum unter Vertrag stand. Zum Vorarlberger Klub Altach bringt Sam unter anderem die Erfahrung von 122 Bundesliga- und 101 Zweitliga-Spielen mit. Auf sein Debüt muss Sam aber noch bis frühestens nach der Länderspielpause warten, denn bei der kürzlichen 0:6-Schlappe Altachs bei Meister Red Bull Salzburg saß der Neuzugang 90 Minuten auf der Bank. 
Sidney Sam (SCR Altach)
Der frühere deutsche Nationalspieler Sidney Sam (fünf Länderspiele) will es mit 31 Jahren noch einmal wissen. Der gebürtige Kieler heuerte erst kürzlich in Österreich beim dortigen Bundesligisten SCR Altach an und ist wohl der größte Name im Kader seit Ex-Bundesliga-Torjäger Ailton. Zuvor lehnte Flügelflitzer Sam laut eigenen Aussagen Angebote aus der 2. Bundesliga ab, wo er zuletzt in Bochum unter Vertrag stand. Zum Vorarlberger Klub Altach bringt Sam unter anderem die Erfahrung von 122 Bundesliga- und 101 Zweitliga-Spielen mit. Auf sein Debüt muss Sam aber noch bis frühestens nach der Länderspielpause warten, denn bei der kürzlichen 0:6-Schlappe Altachs bei Meister Red Bull Salzburg saß der Neuzugang 90 Minuten auf der Bank. 
© imago images/Eibner Europa

                <strong>Mergim Berisha (SCR Altach)</strong><br>
                In Altach hat Sam in Mergim Berisha einen deutschen Mitspieler - zumindest noch. Der 21 Jahre alte Angreifer, geboren in Berchtesgaden, kickt schon seit 2008 durchgehend in Österreich, wurde in der Akademie von Red Bull Salzburg ausgebildet und soll laut Medienberichten nun die österreichische Staatsbürgerschaft beantragt haben. Neben Deutschland und Österreich könnte Berisha auch für den Kosovo bzw. Albanien spielen, wo seine elterlichen Wurzeln liegen. Im Herbst der Vorsaison war Altachs Leihspieler Berisha zwischenzeitlich von Salzburg an den damaligen Zweitligisten Magdeburg ausgeliehen, konnte sich dort aber überhaupt nicht durchsetzen (nur fünf Einsätze/kein Tor). 
Mergim Berisha (SCR Altach)
In Altach hat Sam in Mergim Berisha einen deutschen Mitspieler - zumindest noch. Der 21 Jahre alte Angreifer, geboren in Berchtesgaden, kickt schon seit 2008 durchgehend in Österreich, wurde in der Akademie von Red Bull Salzburg ausgebildet und soll laut Medienberichten nun die österreichische Staatsbürgerschaft beantragt haben. Neben Deutschland und Österreich könnte Berisha auch für den Kosovo bzw. Albanien spielen, wo seine elterlichen Wurzeln liegen. Im Herbst der Vorsaison war Altachs Leihspieler Berisha zwischenzeitlich von Salzburg an den damaligen Zweitligisten Magdeburg ausgeliehen, konnte sich dort aber überhaupt nicht durchsetzen (nur fünf Einsätze/kein Tor). 
© imago images/Eibner Europa

                <strong>Alexander Walke (Red Bull Salzburg)</strong><br>
                Mit dem 36 Jahre alten Torhüter Alexander Walke spielt ein Deutscher in der österreichischen Bundesliga, den man durchaus schon zum Inventar zählen darf. Denn der gebürtige Oranienburger, früher bei Werder Bremen, in Freiburg, Rostock und Wehen unter Vertrag, spielt schon seit 2010 für den österreichischen Serienmeister. Besonders bitter für ihn: Jetzt, wo seine Mannschaftskollegen nach dem jahrelangen Scheitern in der Quali die Champions League aufmischen, muss Routinier Walke passen. Er verletzte sich im Familienurlaub, brach sich den rechten Fußwurzelknochen. So wäre es durchaus möglich, dass Walke im Herbst 2019 kein Spiel mehr machen kann und somit die möglicherweise einmalige Chance auf einen Einsatz in der Königsklasse verpasst. Denn: Walkes Vertrag läuft im Sommer 2020 aus.
Alexander Walke (Red Bull Salzburg)
Mit dem 36 Jahre alten Torhüter Alexander Walke spielt ein Deutscher in der österreichischen Bundesliga, den man durchaus schon zum Inventar zählen darf. Denn der gebürtige Oranienburger, früher bei Werder Bremen, in Freiburg, Rostock und Wehen unter Vertrag, spielt schon seit 2010 für den österreichischen Serienmeister. Besonders bitter für ihn: Jetzt, wo seine Mannschaftskollegen nach dem jahrelangen Scheitern in der Quali die Champions League aufmischen, muss Routinier Walke passen. Er verletzte sich im Familienurlaub, brach sich den rechten Fußwurzelknochen. So wäre es durchaus möglich, dass Walke im Herbst 2019 kein Spiel mehr machen kann und somit die möglicherweise einmalige Chance auf einen Einsatz in der Königsklasse verpasst. Denn: Walkes Vertrag läuft im Sommer 2020 aus.
© 2019 Getty Images

                <strong>Kilian Ludewig (Red Bull Salzburg)</strong><br>
                Im Nachwuchs der Salzburger tummeln sich auch einige deutsche Talente, so etwa U19-Nationalspieler Kilian Ludewig. Der 19 Jahre alte Außenverteidiger kam 2018 von RB Leipzig in die Mozartstadt und wird seitdem in der inoffiziellen zweiten Mannschaft der Salzburger, dem FC Liefering, für die Profimannschaf aufgebaut. Bislang wartet Ludewig noch auf seinen ersten Pflichtspiel-Einsatz für die Salzburger Profi-Abteilung, sein Vertrag läuft bis 2022.
Kilian Ludewig (Red Bull Salzburg)
Im Nachwuchs der Salzburger tummeln sich auch einige deutsche Talente, so etwa U19-Nationalspieler Kilian Ludewig. Der 19 Jahre alte Außenverteidiger kam 2018 von RB Leipzig in die Mozartstadt und wird seitdem in der inoffiziellen zweiten Mannschaft der Salzburger, dem FC Liefering, für die Profimannschaf aufgebaut. Bislang wartet Ludewig noch auf seinen ersten Pflichtspiel-Einsatz für die Salzburger Profi-Abteilung, sein Vertrag läuft bis 2022.
© imago images/Eibner Europa

                <strong>Lukas Schmitz (Wolfsberger AC)</strong><br>
                Der frühere Schalker, Bremer und Düsseldorfer Lukas Schmitz erlebt in der österreichischen Provinz ein Fußball-Märchen. Nachdem der 30 Jahre alte Außenverteidiger im Sommer 2018 bei der Fortuna keinen neuen Vertrag bekam, wechselte Schmitz zum Wolfsberger AC und wurde mit dem Klub aus Kärnten im Vorjahr sensationell Dritter. Der WAC war dadurch erstmals in der Vereinsgeschichte für eine europäische Gruppenphase qualifiziert - und damit ging das Märchen erst so richtig los. Mit Schmitz in der Startelf gewann Außenseiter Wolfsberg zum Auftakt der Europa-League-Gruppenphase in Gladbach mit 4:0 und holte zuletzt beim 1:1 gegen den AS Rom erneut einen Punkt. Für Routinier Schmitz ist also die österreichische Provinz zum sportlichen Volltreffer geworden.
Lukas Schmitz (Wolfsberger AC)
Der frühere Schalker, Bremer und Düsseldorfer Lukas Schmitz erlebt in der österreichischen Provinz ein Fußball-Märchen. Nachdem der 30 Jahre alte Außenverteidiger im Sommer 2018 bei der Fortuna keinen neuen Vertrag bekam, wechselte Schmitz zum Wolfsberger AC und wurde mit dem Klub aus Kärnten im Vorjahr sensationell Dritter. Der WAC war dadurch erstmals in der Vereinsgeschichte für eine europäische Gruppenphase qualifiziert - und damit ging das Märchen erst so richtig los. Mit Schmitz in der Startelf gewann Außenseiter Wolfsberg zum Auftakt der Europa-League-Gruppenphase in Gladbach mit 4:0 und holte zuletzt beim 1:1 gegen den AS Rom erneut einen Punkt. Für Routinier Schmitz ist also die österreichische Provinz zum sportlichen Volltreffer geworden.
© imago images/GEPA pictures

                <strong>Kolja Pusch (Admira Wacker Mödling)</strong><br>
                Die Bilanz des früheren Heidenheimers Kolja Pusch im Trikot von Admira Wacker Mödling kann sich sehen lassen - jene seines Teams eher nicht! Der 26-jährige Wuppertaler durfte in der laufenden Spielzeit zwei Mal für die Niederösterreicher ran und der Mittelfeldspieler traf prompt in beiden Begegnungen je einmal. Zuletzt sorgte Pusch beim 3:1-Heimsieg über Aufsteiger WSG Tirol für den Schlusspunkt und den ersten Dreier in der Saison 2019/20. Dennoch sind die Südstädter nach zehn Spieltagen mit fünf Punkten weiterhin Schlusslicht der österreichischen Bundesliga. 
Kolja Pusch (Admira Wacker Mödling)
Die Bilanz des früheren Heidenheimers Kolja Pusch im Trikot von Admira Wacker Mödling kann sich sehen lassen - jene seines Teams eher nicht! Der 26-jährige Wuppertaler durfte in der laufenden Spielzeit zwei Mal für die Niederösterreicher ran und der Mittelfeldspieler traf prompt in beiden Begegnungen je einmal. Zuletzt sorgte Pusch beim 3:1-Heimsieg über Aufsteiger WSG Tirol für den Schlusspunkt und den ersten Dreier in der Saison 2019/20. Dennoch sind die Südstädter nach zehn Spieltagen mit fünf Punkten weiterhin Schlusslicht der österreichischen Bundesliga. 
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                <strong>Bjarne Thoelke (Admira Wacker Mödling)</strong><br>
                In Mödling tummeln sich neben Pusch noch weitere deutsche Profis, wie Verteidiger Bjarne Thoelke (re.). Der 27-Jährige steht seit 2018 bei den Niederösterreichern unter Vertrag, kann seinem Team aktuell aber nicht helfen und das wird wohl noch länger so bleiben. Thoelke laboriert nämlich an einem Schien- und Wadenbeinbruch. Insgesamt kam der 1,91-Meter-Hüne zu 16 Bundesliga-Einsätzen für die Mödlinger. Ausgebildet wurde der gebürtige Gifhorner beim VfL Wolfsburg, wo er später auch zu sechs Profi-Einsätzen kam. Zudem spielte Thoelke für Dynamo Dresden, den Karlsruher SC und den Hamburger SV.
Bjarne Thoelke (Admira Wacker Mödling)
In Mödling tummeln sich neben Pusch noch weitere deutsche Profis, wie Verteidiger Bjarne Thoelke (re.). Der 27-Jährige steht seit 2018 bei den Niederösterreichern unter Vertrag, kann seinem Team aktuell aber nicht helfen und das wird wohl noch länger so bleiben. Thoelke laboriert nämlich an einem Schien- und Wadenbeinbruch. Insgesamt kam der 1,91-Meter-Hüne zu 16 Bundesliga-Einsätzen für die Mödlinger. Ausgebildet wurde der gebürtige Gifhorner beim VfL Wolfsburg, wo er später auch zu sechs Profi-Einsätzen kam. Zudem spielte Thoelke für Dynamo Dresden, den Karlsruher SC und den Hamburger SV.
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                <strong>Fabian Menig (Admira Wacker Mödling)</strong><br>
                Von der 3. Liga Deutschlands in die höchste Spielklasse Österreichs - das hört sich doch nach einem ordentlichen Karriereschritt für Fabian Menig an, der im Sommer 2019 von Preußen Münster zu Admira Wacker Mödling wechselte. Der Außenverteidiger erkämpfte sich sofort einen Stammplatz, doch sportlich lief es bislang - wie auch für Thoelke und Pusch - sehr bescheiden in der Saison 2019/20. Mit nur einem Sieg nach zehn Spielen kann das Saisonziel als aktuelles Schlusslicht der Bundesliga nur mehr Klassenerhalt lauten. 
Fabian Menig (Admira Wacker Mödling)
Von der 3. Liga Deutschlands in die höchste Spielklasse Österreichs - das hört sich doch nach einem ordentlichen Karriereschritt für Fabian Menig an, der im Sommer 2019 von Preußen Münster zu Admira Wacker Mödling wechselte. Der Außenverteidiger erkämpfte sich sofort einen Stammplatz, doch sportlich lief es bislang - wie auch für Thoelke und Pusch - sehr bescheiden in der Saison 2019/20. Mit nur einem Sieg nach zehn Spielen kann das Saisonziel als aktuelles Schlusslicht der Bundesliga nur mehr Klassenerhalt lauten. 
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                <strong>Ferdinand Oswald (WSG Tirol)</strong><br>
                Ein Konkurrent der Admira im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga wird wohl definitiv Aufsteiger WSG Tirol sein. Bei den Tirolern, die vom Unternehmen Swarowski unterstützt werden, spielt mit Ferdinand Oswald ein deutscher Torhüter. Der gebürtige Weilheimer steht seit 2014 beim Klub aus Wattens zwischen den Pfosten, war davor bei den zweiten Mannschaften von Schalke und Bayern München aktiv. Obwohl Kapitän Oswald zumeist ein sicherer Rückhalt ist, kassierte er in zehn Bundesliga-Spielen schon 20 Gegentreffer. Mit neun Punkten hat der Tabellen-Neunte aber immerhin noch etwas Vorsprung vor Schlusslicht Admira Wacker Mödling.
Ferdinand Oswald (WSG Tirol)
Ein Konkurrent der Admira im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga wird wohl definitiv Aufsteiger WSG Tirol sein. Bei den Tirolern, die vom Unternehmen Swarowski unterstützt werden, spielt mit Ferdinand Oswald ein deutscher Torhüter. Der gebürtige Weilheimer steht seit 2014 beim Klub aus Wattens zwischen den Pfosten, war davor bei den zweiten Mannschaften von Schalke und Bayern München aktiv. Obwohl Kapitän Oswald zumeist ein sicherer Rückhalt ist, kassierte er in zehn Bundesliga-Spielen schon 20 Gegentreffer. Mit neun Punkten hat der Tabellen-Neunte aber immerhin noch etwas Vorsprung vor Schlusslicht Admira Wacker Mödling.
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                <strong>Daniel Jelisic (Linzer ASK)</strong><br>
                Wie unschwer zu erkennen ist, wurde Daniel Jelisic vor seinem Wechsel zum Linzer ASK beim FC Bayern München ausgebildet. Der 19-jährige Deutsch-Bosnier soll nun in Linz behutsam aufgebaut werden, spielt derzeit in der zweiten Mannschaft, dem FC Juniors Oberösterreich, die in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs aufläuft. Für einen möglichen Durchbruch beim Europa-League-Teilnehmer aus Linz hat Mittelfeldspieler Jelisic auf jeden Fall noch jede Menge Zeit, denn sein Vertrag läuft bis 2022. Einen Titel hat der gebürtige Münchner auch schon in seiner Vita, mit der B-Jugend der Bayern wurde er 2017 deutscher Meister. 
Daniel Jelisic (Linzer ASK)
Wie unschwer zu erkennen ist, wurde Daniel Jelisic vor seinem Wechsel zum Linzer ASK beim FC Bayern München ausgebildet. Der 19-jährige Deutsch-Bosnier soll nun in Linz behutsam aufgebaut werden, spielt derzeit in der zweiten Mannschaft, dem FC Juniors Oberösterreich, die in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs aufläuft. Für einen möglichen Durchbruch beim Europa-League-Teilnehmer aus Linz hat Mittelfeldspieler Jelisic auf jeden Fall noch jede Menge Zeit, denn sein Vertrag läuft bis 2022. Einen Titel hat der gebürtige Münchner auch schon in seiner Vita, mit der B-Jugend der Bayern wurde er 2017 deutscher Meister. 
© imago/Lackovic

                <strong>Nico Gorzel (SKN St. Pölten)</strong><br>
                Der 21-jährige Nico Gorzel wurde ebenfalls in München geboren und anschließend in Salzburg ausgebildet. Der Mittelfeldspieler hat sogar schon einen internationalen Titel gewonnen, die UEFA Youth League unter dem heutigen Gladbach-Trainer Marco Rose (2017). Danach geriet die Karriere des Mittelfeldtalents ins Stocken, über 79 Einsätze für den FC Liefering (inoffizielle zweite Mannschaft von Salzburg) und Wiener Neustadt kam Gorzel nicht hinaus. Dennoch bekam der Deutsche einen Vertrag beim Bundesligisten SKN St. Pölten. Aber: Das Pflichtspiel-Debüt wird erst 2020 stattfinden, erst dann ist eine Transfersperre gegen die Niederösterreicher abgelaufen und Neuzugänge dürfen eingesetzt werden. Zumindest hat Gorzel Zeit, sich auf die Lage in St. Pölten vorzubereiten, denn die Mannschaft des deutschen Trainers Alexander Schmidt (früher bei 1860 München) ist mit sechs Punkten derzeit nur Vorletzter.
Nico Gorzel (SKN St. Pölten)
Der 21-jährige Nico Gorzel wurde ebenfalls in München geboren und anschließend in Salzburg ausgebildet. Der Mittelfeldspieler hat sogar schon einen internationalen Titel gewonnen, die UEFA Youth League unter dem heutigen Gladbach-Trainer Marco Rose (2017). Danach geriet die Karriere des Mittelfeldtalents ins Stocken, über 79 Einsätze für den FC Liefering (inoffizielle zweite Mannschaft von Salzburg) und Wiener Neustadt kam Gorzel nicht hinaus. Dennoch bekam der Deutsche einen Vertrag beim Bundesligisten SKN St. Pölten. Aber: Das Pflichtspiel-Debüt wird erst 2020 stattfinden, erst dann ist eine Transfersperre gegen die Niederösterreicher abgelaufen und Neuzugänge dürfen eingesetzt werden. Zumindest hat Gorzel Zeit, sich auf die Lage in St. Pölten vorzubereiten, denn die Mannschaft des deutschen Trainers Alexander Schmidt (früher bei 1860 München) ist mit sechs Punkten derzeit nur Vorletzter.
© imago/Aleksandar Djorovic

                <strong>Sidney Sam und Co: Diese deutschen Fußballer kicken in Österreichs Bundesliga</strong><br>
                Mit Sidney Sam (Mi.) ist ein früherer Bundesliga-Star in die österreichische Fußball-Provinz nach Altach gewechselt. ran.de zeigt, welche sonstigen deutschen Profis derzeit in Österreichs Bundesliga auflaufen. (Stand: 6. Oktober 2019)

                <strong>Sidney Sam (SCR Altach)</strong><br>
                Der frühere deutsche Nationalspieler Sidney Sam (fünf Länderspiele) will es mit 31 Jahren noch einmal wissen. Der gebürtige Kieler heuerte erst kürzlich in Österreich beim dortigen Bundesligisten SCR Altach an und ist wohl der größte Name im Kader seit Ex-Bundesliga-Torjäger Ailton. Zuvor lehnte Flügelflitzer Sam laut eigenen Aussagen Angebote aus der 2. Bundesliga ab, wo er zuletzt in Bochum unter Vertrag stand. Zum Vorarlberger Klub Altach bringt Sam unter anderem die Erfahrung von 122 Bundesliga- und 101 Zweitliga-Spielen mit. Auf sein Debüt muss Sam aber noch bis frühestens nach der Länderspielpause warten, denn bei der kürzlichen 0:6-Schlappe Altachs bei Meister Red Bull Salzburg saß der Neuzugang 90 Minuten auf der Bank. 

                <strong>Mergim Berisha (SCR Altach)</strong><br>
                In Altach hat Sam in Mergim Berisha einen deutschen Mitspieler - zumindest noch. Der 21 Jahre alte Angreifer, geboren in Berchtesgaden, kickt schon seit 2008 durchgehend in Österreich, wurde in der Akademie von Red Bull Salzburg ausgebildet und soll laut Medienberichten nun die österreichische Staatsbürgerschaft beantragt haben. Neben Deutschland und Österreich könnte Berisha auch für den Kosovo bzw. Albanien spielen, wo seine elterlichen Wurzeln liegen. Im Herbst der Vorsaison war Altachs Leihspieler Berisha zwischenzeitlich von Salzburg an den damaligen Zweitligisten Magdeburg ausgeliehen, konnte sich dort aber überhaupt nicht durchsetzen (nur fünf Einsätze/kein Tor). 

                <strong>Alexander Walke (Red Bull Salzburg)</strong><br>
                Mit dem 36 Jahre alten Torhüter Alexander Walke spielt ein Deutscher in der österreichischen Bundesliga, den man durchaus schon zum Inventar zählen darf. Denn der gebürtige Oranienburger, früher bei Werder Bremen, in Freiburg, Rostock und Wehen unter Vertrag, spielt schon seit 2010 für den österreichischen Serienmeister. Besonders bitter für ihn: Jetzt, wo seine Mannschaftskollegen nach dem jahrelangen Scheitern in der Quali die Champions League aufmischen, muss Routinier Walke passen. Er verletzte sich im Familienurlaub, brach sich den rechten Fußwurzelknochen. So wäre es durchaus möglich, dass Walke im Herbst 2019 kein Spiel mehr machen kann und somit die möglicherweise einmalige Chance auf einen Einsatz in der Königsklasse verpasst. Denn: Walkes Vertrag läuft im Sommer 2020 aus.

                <strong>Kilian Ludewig (Red Bull Salzburg)</strong><br>
                Im Nachwuchs der Salzburger tummeln sich auch einige deutsche Talente, so etwa U19-Nationalspieler Kilian Ludewig. Der 19 Jahre alte Außenverteidiger kam 2018 von RB Leipzig in die Mozartstadt und wird seitdem in der inoffiziellen zweiten Mannschaft der Salzburger, dem FC Liefering, für die Profimannschaf aufgebaut. Bislang wartet Ludewig noch auf seinen ersten Pflichtspiel-Einsatz für die Salzburger Profi-Abteilung, sein Vertrag läuft bis 2022.

                <strong>Lukas Schmitz (Wolfsberger AC)</strong><br>
                Der frühere Schalker, Bremer und Düsseldorfer Lukas Schmitz erlebt in der österreichischen Provinz ein Fußball-Märchen. Nachdem der 30 Jahre alte Außenverteidiger im Sommer 2018 bei der Fortuna keinen neuen Vertrag bekam, wechselte Schmitz zum Wolfsberger AC und wurde mit dem Klub aus Kärnten im Vorjahr sensationell Dritter. Der WAC war dadurch erstmals in der Vereinsgeschichte für eine europäische Gruppenphase qualifiziert - und damit ging das Märchen erst so richtig los. Mit Schmitz in der Startelf gewann Außenseiter Wolfsberg zum Auftakt der Europa-League-Gruppenphase in Gladbach mit 4:0 und holte zuletzt beim 1:1 gegen den AS Rom erneut einen Punkt. Für Routinier Schmitz ist also die österreichische Provinz zum sportlichen Volltreffer geworden.

                <strong>Kolja Pusch (Admira Wacker Mödling)</strong><br>
                Die Bilanz des früheren Heidenheimers Kolja Pusch im Trikot von Admira Wacker Mödling kann sich sehen lassen - jene seines Teams eher nicht! Der 26-jährige Wuppertaler durfte in der laufenden Spielzeit zwei Mal für die Niederösterreicher ran und der Mittelfeldspieler traf prompt in beiden Begegnungen je einmal. Zuletzt sorgte Pusch beim 3:1-Heimsieg über Aufsteiger WSG Tirol für den Schlusspunkt und den ersten Dreier in der Saison 2019/20. Dennoch sind die Südstädter nach zehn Spieltagen mit fünf Punkten weiterhin Schlusslicht der österreichischen Bundesliga. 

                <strong>Bjarne Thoelke (Admira Wacker Mödling)</strong><br>
                In Mödling tummeln sich neben Pusch noch weitere deutsche Profis, wie Verteidiger Bjarne Thoelke (re.). Der 27-Jährige steht seit 2018 bei den Niederösterreichern unter Vertrag, kann seinem Team aktuell aber nicht helfen und das wird wohl noch länger so bleiben. Thoelke laboriert nämlich an einem Schien- und Wadenbeinbruch. Insgesamt kam der 1,91-Meter-Hüne zu 16 Bundesliga-Einsätzen für die Mödlinger. Ausgebildet wurde der gebürtige Gifhorner beim VfL Wolfsburg, wo er später auch zu sechs Profi-Einsätzen kam. Zudem spielte Thoelke für Dynamo Dresden, den Karlsruher SC und den Hamburger SV.

                <strong>Fabian Menig (Admira Wacker Mödling)</strong><br>
                Von der 3. Liga Deutschlands in die höchste Spielklasse Österreichs - das hört sich doch nach einem ordentlichen Karriereschritt für Fabian Menig an, der im Sommer 2019 von Preußen Münster zu Admira Wacker Mödling wechselte. Der Außenverteidiger erkämpfte sich sofort einen Stammplatz, doch sportlich lief es bislang - wie auch für Thoelke und Pusch - sehr bescheiden in der Saison 2019/20. Mit nur einem Sieg nach zehn Spielen kann das Saisonziel als aktuelles Schlusslicht der Bundesliga nur mehr Klassenerhalt lauten. 

                <strong>Ferdinand Oswald (WSG Tirol)</strong><br>
                Ein Konkurrent der Admira im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga wird wohl definitiv Aufsteiger WSG Tirol sein. Bei den Tirolern, die vom Unternehmen Swarowski unterstützt werden, spielt mit Ferdinand Oswald ein deutscher Torhüter. Der gebürtige Weilheimer steht seit 2014 beim Klub aus Wattens zwischen den Pfosten, war davor bei den zweiten Mannschaften von Schalke und Bayern München aktiv. Obwohl Kapitän Oswald zumeist ein sicherer Rückhalt ist, kassierte er in zehn Bundesliga-Spielen schon 20 Gegentreffer. Mit neun Punkten hat der Tabellen-Neunte aber immerhin noch etwas Vorsprung vor Schlusslicht Admira Wacker Mödling.

                <strong>Daniel Jelisic (Linzer ASK)</strong><br>
                Wie unschwer zu erkennen ist, wurde Daniel Jelisic vor seinem Wechsel zum Linzer ASK beim FC Bayern München ausgebildet. Der 19-jährige Deutsch-Bosnier soll nun in Linz behutsam aufgebaut werden, spielt derzeit in der zweiten Mannschaft, dem FC Juniors Oberösterreich, die in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs aufläuft. Für einen möglichen Durchbruch beim Europa-League-Teilnehmer aus Linz hat Mittelfeldspieler Jelisic auf jeden Fall noch jede Menge Zeit, denn sein Vertrag läuft bis 2022. Einen Titel hat der gebürtige Münchner auch schon in seiner Vita, mit der B-Jugend der Bayern wurde er 2017 deutscher Meister. 

                <strong>Nico Gorzel (SKN St. Pölten)</strong><br>
                Der 21-jährige Nico Gorzel wurde ebenfalls in München geboren und anschließend in Salzburg ausgebildet. Der Mittelfeldspieler hat sogar schon einen internationalen Titel gewonnen, die UEFA Youth League unter dem heutigen Gladbach-Trainer Marco Rose (2017). Danach geriet die Karriere des Mittelfeldtalents ins Stocken, über 79 Einsätze für den FC Liefering (inoffizielle zweite Mannschaft von Salzburg) und Wiener Neustadt kam Gorzel nicht hinaus. Dennoch bekam der Deutsche einen Vertrag beim Bundesligisten SKN St. Pölten. Aber: Das Pflichtspiel-Debüt wird erst 2020 stattfinden, erst dann ist eine Transfersperre gegen die Niederösterreicher abgelaufen und Neuzugänge dürfen eingesetzt werden. Zumindest hat Gorzel Zeit, sich auf die Lage in St. Pölten vorzubereiten, denn die Mannschaft des deutschen Trainers Alexander Schmidt (früher bei 1860 München) ist mit sechs Punkten derzeit nur Vorletzter.

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