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Neuer Nationalspieler bei Schalke 04

DFB-Team: Suart Serdar - Debütant mit Anlaufschwierigkeiten

  • Aktualisiert: 08.10.2019
  • 23:10 Uhr
Article Image Media
© getty images
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Suat Serdar ist der nächste deutsche Nationalspieler beim FC Schalke 04. Die Nominierung von Bundestrainer Joachim Löw kommt selbst für den 22-Jährigen überraschend. Eine Entwicklung, die in der letzten Saison so nicht absehbar war.

München - "Es war ein ganz besonderer Moment für mich, als ich den Anruf des Bundestrainers erhalten habe. Die Nominierung macht mich stolz und ich freue mich ungeheuer auf die Woche mit der Nationalmannschaft", so Serdar, der von Joachim Löw am Sonntag für die Länderspiele des DFB-Team gegen Argentinien und in Estland nachnominiert wurde.

Wenngleich die Nominierung des Schalke-Stars durch die aktuelle Personalnot im DFB-Team sicherlich begünstigt wurde, ist die Berufung Serdars in den Elitezirkel des deutschen Fußballs kein Zufall. Im Gegenteil, der junge Mittelfeldspieler, der im Sommer 2018 vom 1. FSV Mainz 05 in den Ruhrpott kam, hat sich zu einer festen Größe im Schalker Mittelfeld entwickelt und ist dort derzeit nicht mehr wegzudenken.

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Suat Serdar als neuer Fixpunkt im Schalker Spiel

Vergangenen Samstag gelang dem 22-Jährigen beim 1:1 gegen den 1. FC Köln sein dritter Bundesliga-Treffer in der laufenden Saison. Auch sonst hob sich der Deutsch-Türke wiederholt als zentraler Fixpunkt im Schalker Spiel heraus. Und plötzlich darf Serdar auf seine Premiere in der A-Nationalmannschaft hoffen - sehr zum Ärger des türkischen Nationaltrainers Senol Günes. Der hätte Serdar liebend gerne in seiner Mannschaft gesehen. 

"Allein wegen Suat Serdar war ich dreimal bei Schalke 04 im Stadion. (...) Es hat Gespräche mit seiner Familie gegeben", erklärte Günes. Man habe auf Unterlagen gewartet, doch die seien niemals angekommen. Günes weiter: "Wir respektieren, dass er für Deutschland spielen will, aber er hätte es offen sagen sollen."

Sollte Serdar am Mittwoch im Testspiel gegen Argentinien oder am Sonntag in Estland seine Chance von Bundestrainer Löw bekommen, wird Serdar aber nicht zum ersten Mal das DFB-Trikot tragen.

Vize-Europameister 2019 mit der U-21 Nationalmannschaft

Serdar ist seit der U16 fester Bestandteil der Jugend-Auswahlmannschaften des DFB, stand beim U21-EM-Finale gegen Spanien im Sommer 2019 in der Startelf und darf sich seitdem auch U21-Vize-Europameister nennen.

Doch der Weg zum heutigen Erfolg des jungen Schalkers, der bei den Königsblauen ein paar Anlaufschwierigkeiten überwinden musste, ging nicht immer steil nach oben. Ein Weggefährte, der die Karriere des ehemaligen Mainzers begleitet hat, ist Schalkes Ex-Sportvorstand Christian Heidel, der sich ebenso über die Nominierung Serdars freut: "Suat ist ein ganz feiner Junge, der seinen Weg geht. Es ist für mich nicht überraschend", so Heidel im Interview mit der "WAZ".

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Serdar mit Ehrfurcht und Dankbarkeit vor Nationalelf-Debüt 

Wenngleich der Schalker momentan eine tadellose Performance auf dem Rasen abliefert, waren seinen Aktionen in der vergangenen Saison nicht immer ohne Makel. So flog Suat Serdar vergangene Saison gleich zweimal mit einer Roten Karte vom Platz.

Dass es beim ihm nun so gut läuft, damit hätte der 22-Jährige wohl selbst nicht immer gerechnet. So nimmt der DFB-Neuzugang die Nominierung des Bundestrainers auch mit einer gesunden Prise Ehrfurcht vor seiner neuen Aufgabe auf: "Das ist was ganz Besonderes und eine Ehre. Ich kann's kaum abwarten. Ich war sehr nervös und bin es immer noch", sagte Mittelfeldmann Serdar. Gleich nach dem Telefonat mit Löw habe er seine Familie informiert: "Sie haben sich sehr gefreut." 

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DFB-Debütant musste bei Löw anrufen

Auch die Bekanntgabe der Nominierung lief für den DFB-Neuling etwas anders als bei seinen Vorgängern, zumal der Spieler dafür selbst beim Bundestrainer durchklingeln musste. Zuvor hatte Löw vergeblich versucht den Spieler zu erreichen: "Ich hatte einen verpassten Anruf, weil ich noch beim Training war, beim Auslaufen", berichtete der 22-Jährige bei seiner Ankunft am Montag im Dortmunder Teamquartier: "Dann habe ich zurückgerufen, Jogi war dran und hat mir die glückliche Nachricht überbracht. Das war unbeschreiblich, das kann man gar nicht gleich realisieren."

Auch bei FC Schalke 04 ist man stolz darauf, wieder einen Nationalspieler in den eigenen Reihen zu haben. "Alle Schalker freuen sich, dass einer unserer Jungs in die deutsche Nationalmannschaft berufen wurde. Suat hat sich diese Nominierung durch seine vorbildliche Einstellung, seinen bedingungslosen Einsatz und hervorragende Leistungen sehr verdient", so Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider über die Nominierung seines Schützlings auf der Website der Königsblauen.

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