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Effenberg sieht DFB-Elf im Kreis der Titelanwärter

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© AFP/SID/INA FASSBENDER
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Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat auf ihrer Begeisterungswelle auch Kritiker Stefan Effenberg mitgerissen. "Die Nationalelf hat das Feuer entfacht, die Euphorie im ganzen Land geweckt", schrieb Effenberg in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal t-online. In der K.o.-Runde könne dieses Feuer "vielleicht bis zum Finale brennen", meinte er.

Effenberg (55) sieht die DFB-Auswahl im Kreis der Titelanwärter nunmehr "hinter England und Frankreich als Mitfavoriten – gemeinsam mit Portugal und Spanien oder vielleicht noch Italien". Einen Akteur hob er besonders hervor: "Jamal Musiala ist für mich bislang der bestimmende Spieler des Turniers."

Beim Münchner "sieht man, dass er sehr gut in Form ist, und seine Position gefunden hat. Musiala macht schon den Unterschied aus", schrieb Effenberg. Florian Wirtz falle im Vergleich ein bisschen ab. "Die beiden verkörpern aber eine außergewöhnliche individuelle Klasse, die wir lange nicht hatten. Es macht Spaß, ihnen zuzuschauen."

Ein Sonderlob erhielt Kapitän Ilkay Gündogan. "Vor der EM gab es ja viel Kritik an ihm. Es wurde infrage gestellt, ob er der richtige Kapitän ist und überhaupt in der Startelf stehen sollte", meinte Effenberg. "Es freut mich sehr für ihn, dass er darauf die passende Antwort gegeben hat."

Das sei genauso bei Torhüter Manuel Neuer der Fall. "Auch über ihn gab es zuletzt ja einige Diskussionen und auch ihm tut so eine Leistung jetzt gut", meinte Effenberg mit Blick auf Neuers Vorstellung gegen Ungarn und ergänzte: "Sowohl Gündogan als auch Neuer haben ihre Kritiker jetzt erst mal zum Schweigen gebracht."


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