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Fußball EM

Irreguläres DFB-Tor? "Kommissar" Füllkrug zeigt Beweismittel

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© AFP/SID/FABRICE COFFRINI
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Die Ungarn tobten, doch "Kommissar" Niclas Füllkrug nahm ihren Protesten mit einem ganz besonderen Beweismittel die Wucht. Als eine Reporterin nach dem EM-Gruppenspiel (2:0) wissen wollte, ob nicht auch er die deutsche Führung irregulär gefunden habe, zückte der Dortmunder gedankenschnell sein Handy. "Ich kann dir ein Bild zeigen - nur, damit du es gesehen hast", sagte Füllkrug.

Auf seinem Mobiltelefon war eine Szene zu besichtigen, die Füllkrug im Luftduell mit Willi Orban zeigt - jenem ungarischen Spieler, der sich vor dem 1:0 von DFB-Kapitän Ilkay Gündogan gefoult wähnte. Auf dem Foto streckt Orban seine Hände in Richtung des deutlich höher gesprungenen Füllkrug, dessen Körper dadurch zurückgestoßen wird. "Was hältst du davon, ist das dann auch ein Foul?", fragte Füllkrug die Reporterin, die verneinte. "Also, bitte", rief Füllkrug schmunzelnd, "da schubst er auch nur, das ist aber kein Foul."

Füllkrugs Schlussfolgerung: Die deutsche Führung durch Jamal Musiala nach dem robusten Einsatz von Gündogan "war ein reguläres Tor, keine Diskussion". Warum? "Ily", also Ilkay Gündogan, "ist nicht der größte Spieler. Er hat seinen Körper in den Zweikampf gestellt, aber Orban kann da normalerweise gegen halten." Der Leipziger ging jedoch zu Boden - und protestierte mit seinen Kollegen vehement. Erfolglos - "Kommissar" Füllkrug wusste, wieso.


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