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Paris bei Trainingseinheit von eigenen Anhängern beschimpft

  • Aktualisiert: 11.03.2019
  • 12:30 Uhr
  • SID
Article Image Media
© AFPSIDPAUL ELLIS
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Nach dem Achtelfinal-Aus in der Champions League wenden sich die Fans von Paris St. Germain gegen das eigene Team.

Paris - Eine Aktion zur Aussöhnung mit den eigenen Fans ist für den französischen Nobelklub Paris St. Germain zum Bumerang geworden. Rund 500 Anhänger von PSG nutzten die Einladung nach dem Achtelfinal-Aus in der Champions League zur ersten Trainingseinheit im Prinzenpark-Stadion, um ihrem Ärger über das erneut frühe Scheitern Ausdruck zu verleihen und die Spieler übel zu beschimpfen.

Auf Videos, die am Sonntag in den sozialen Netzwerken kursierten, ist zu hören, wie die Fans der zum Training zugelassenen Pariser Ultra-Gruppierung das Team unter anderem als "Bande von Bastarden" beschimpfen. Zudem wurden auf den Rängen Rauchbomben und Feuerwerkskörper gezündet. Auf dem Trainingsgelände der Pariser waren bereits am Freitag Schriftzüge wie "Beschämend", "Ohne Rückgrat" und "Respektiert uns!" gesprayt worden.

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Paris überraschend gegen Manchester United gescheitert

Coach des Starensembles von der Seine ist Thomas Tuchel, als Profis stehen bei PSG der 2014er-Weltmeister Julian Draxler und Thilo Kehrer unter Vertrag.

PSG hatte am Mittwoch nach einem 2:0 im Hinspiel durch eine 1:3-Pleite gegen Manchester United zum dritten Mal in Folge den Viertelfinal-Einzug in der Königsklasse verpasst. Das Ligaspiel der Pariser am Wochenende beim FC Nantes war aufgrund angekündigter politischer Proteste der "Gelb-Westen" verlegt worden.

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