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Fly Pirates

Paris Saint-Germain verklagt englische Rapperin

  • Aktualisiert: 12.01.2016
  • 21:49 Uhr
  • ran.de
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© Instagram/miamatangi
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Die englische Rapperin und Musik-Produzentin M.I.A. wird von Paris Saint-Germain wegen ihrem Musikvideo zum Lied "Borders" verklagt. Dabei verfälscht die Sängerin das PSG-Trikot, um ihre Botschaft zu verbreiten. 

München - Die englische Rapperin M.I.A. provoziert gerne. Dieses Mal geht ihr Spaß auf Kosten des Pariser-Nobelclubs Paris Saint-Germain. In ihrem Musikvideo zum Song "Borders" trägt die Künstlerin ein Trikot des französischen Fußballvereins - mit verfälschtem Sponsor.

Auf ihrem Twitter-Account veröffentlicht M.I.A nun einen Brief von PSG-Geschäftsführer Jean-Claude Blanc, der sie auffordert, entsprechende Bilder zu löschen und für den entstandenen Schaden aufzukommen.

"Borders" ist ein Kommentar zur aktuellen Flüchtlingskrise in Europa. In dem Musikvideo sind Aufnahmen von Menschen zu sehen, die über Zäune klettern oder gequetscht auf Booten sitzen. Insgesamt zwei Mal ist dabei die Sängerin im Paris-Trikot mit dem veränderten Sponsor "Fly Pirates" im Bild. Eine Anspielung auf die Sponsoren der Franzosen, die aus dem arabischen Raum stammen.

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M.I.A nimmt Abmahnung mit Humor

In seinem Schreiben äußert der Geschäftsführer sein Unverständnis über das unerlaubte Zeigen und verändern des aktuellen Paris-Trikots und deren Sponsoren. Darüber hinaus wird eine Spende der PSG-Stiftung über 1,1 Millionen aufgelistet, die an französische Hilfsorganisationen zum bewältigen der Flüchtlingskrise überwiesen wurde. 

M.I.A selbst nimmt die Abmahnung mit Humor. Auf ihrem Twitter-Account schrieb die Sängerin: "Ich und der Sport - das ist so eine Art Hassliebe." Die heute 40-Jährige wurde von der NFL bereits auf 16,6 Millionen Euro Schadensersatz verklagt, weil sie in der Halbzeitshow des Super Bowls 2014 den Mittelfinger zeigte. 


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