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Fußball

"Muss spielen": Ter Stegen soll Wechsel zugestimmt haben

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© AFP/SID/LLUIS GENE

Mit Blick auf seine WM-Chancen hat Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen den Weg zu einem Vereinswechsel offenbar freigemacht. Wie die spanische Zeitung Sport berichtete, habe der 33-Jährige seine grundsätzliche Zustimmung zu einer Leihe an den abstiegsbedrohten spanischen Fußball-Erstligisten FC Girona gegeben. Beim FC Barcelona hat ter Stegen keine Zukunft mehr.

Die lange verletzte Nummer eins der deutschen Nationalmannschaft brauche "Spielpraxis", betonte DFB-Sportdirektor Rudi Völler im Sport1-Doppelpass am Sonntag. "So sehr wir ihm das alle wünschen, er muss natürlich spielen in der Rückrunde." Die Zeit drängt für ter Stegen vor dem Mammutturnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli). Bei den Länderspielen Ende März gegen die Schweiz und Ghana werde man "das grobe Gerüst für die WM sehen", sagte Völler, "das gilt auch auf der Torhüterposition."

Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte zuletzt deutlich gemacht: "Es ist wichtig, dass er spielt. Ob das jetzt bei einem europäischen Topklub ist oder nicht, ist nicht das alles Entscheidende." Aber: "Natürlich wäre es gut, dass er auch noch einigermaßen gut spielt."

Die endgültige Einigung zwischen beiden Vereinen steht allerdings noch aus. Offen sei vor allem noch, wie die Gehaltszahlungen aufgeteilt werden sollen. Ter Stegen selbst soll laut "Sport" nicht bereit sein, auf Gehalt zu verzichten, um einen Abschied um jeden Preis zu forcieren. Beim spanischen Meister Barca, bei dem der ehemalige Gladbacher noch bis 2028 unter Vertrag steht, setzt Trainer Hansi Flick auf Schlussmann Joan García.

In Girona könnte ter Stegen sich auszeichnen. Die Abwehr ist mit 34 Gegentoren nach 19 Spielen die schlechteste der Liga. Zudem liegt Girona nur rund 100 km nördlich von Barcelona. Der in Trennung lebende ter Stegen wäre also nicht weit von seinen beiden Söhnen entfernt.

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