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Rauball: DFB macht Bericht zur WM-Affäre öffentlich

  • Aktualisiert: 12.12.2015
  • 19:08 Uhr
  • SID
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© pixathlonpixathlonSID-Norbert Schmidt
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In der WM-Affäre will der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Abschlussbericht der externen Prüfung der Öffentlichkeit vorlegen.

Paris - In der WM-Affäre will der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Abschlussbericht der externen Prüfung der Öffentlichkeit vorlegen. Das kündigte DFB-Interimspräsident Reinhard Rauball am Rande der EM-Auslosung am Samstag in Paris in der ARD-Sportschau.

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"Wir hoffen, dass wir den Bericht bis Ende Februar bekommen. Wir werden uns dann in aller Öffentlichkeit dazu äußern, und wir werden diesen Bericht auch öffentlich machen", erklärte Rauball.

In dem Skandal um eine weiterhin ungeklärte Zahlung der Organisatoren der WM-Endrunde 2006 in Deutschland an den Weltverband FIFA aus dem Jahr 2005 überprüft die Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer die Akten des Verbandes auf Hinweise auf die Hintergründe. Die Aufarbeitung läuft parallel zum Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall gegen die früheren DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach und Theo Zwanziger sowie den ehemaligen DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt. Alle drei gehörten als Vizepräsidenten dem WM-Organisationskomitee unter Präsident Franz Beckenbauer an.

Ursprünglich hatte der DFB die Erstellung des Abschlussberichtes noch im Laufe des ausklingenden Jahres in Aussicht gestellt. Anfang Dezember allerdings hatte DFB-Präsidentschaftskandidat  Reinhard Grindel erklärt, dass Freshfields die Ergebnisse der Überprüfung "frühestens im Februar" vorlegen werde.


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