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Super League: Sevilla, Sociedad und Bilbao verweigern Teilnahme

  • Aktualisiert: 20.04.2021
  • 06:51 Uhr
  • ran.de / Kai Esser
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© Imago
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Seit der Nacht auf Montag ist es offiziell, zwölf Klubs wollen eine europäische Super League gründen. Jene zwölf Vereine wollen jedoch noch mindestens weitere drei Fußball-Größen anwerben. Nachdem sich die drei größten deutschen Teams klar dagegen aussprachen gibt es aus Spanien die nächsten Absagen.

München - Real Madrid, der FC Barcelona sowie Atletico Madrid sind aus Spanien Gründungsmitglieder der Super League, die von Real-Präsident Florentino Perez ins Leben gerufen wurde. Bis zu 20 Vereine soll sie umfassen, bisher sind es zwölf.

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Sevilla gegen Super League: "Beruht auf wirtschaftlichen Parametern"

Auf der Suche nach weiteren Teilnehmern für "die Zukunft des Fußballs", wie es Perez nennt, stößt die Super League im Rest Spaniens auf taube Ohren.

Der FC Sevilla, Spaniens vierte Kraft, gab in einem offiziellen Statement die Ablehnung der Super League bekannt: "Wir lehnen ein Turnier, welches vollständig auf wirtschaftlichen Parametern beruht, ganz klar ab."

"Ein Wettbewerb, der eine private Einladung beinhaltet, widerspricht dem Geist des Sports im Allgemeinen und unserem Ethos des Fußballs. Die Super League dient nur dazu, die egoistischen Interessen zu befriedigen, die die Gründerklubs bereichern sollen, die ohnehin ein weit größeres Budget als die übrigen Klubs haben."

"Dies wird den Fußball im Allgemeinen und die Mannschaften außerhalb der Super League verarmen. Zudem würde eine Super League die riesige Mehrheit wahrer Fußballfans bestrafen", gaben die Andalusier auf ihrer Website zu verstehen.

Auch Sociedad und Bilbao zeigen Ablehnung

Damit sind die Sevillanos nicht alleine. Auch Real Sociedad San Sebastian sowie Athletic Bilbao, die Finalisten des Copa del Rey 2020, wollen mit der Super League nichts zu tun haben.

"Wir bei Real Sociedad glauben, dass dies nicht der richtige Weg ist und dass dies eine nachhaltige Fehlentscheidung für den europäischen Fußball ist", gab "La Real" ebenfalls auf der Vereinshomepage bekannt.

Derweil schreibt Athletic Bilbao auf der eigenen Website: "Das ist ein Konstrukt, das den Fußball und seine Werte, an die unser Club glaubt und für die er steht, in seinen Grundfesten bedroht."

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Wer ist noch attraktiv genug für die Super League?

Mindestens drei weitere Klubs, am liebsten acht, sollen noch zur Super League dazustoßen. Doch wer passt überhaupt noch ins Weltbild der Superreichen?

Die drei erfolgreichsten deutschen Klubs der letzten Jahre, Bayern München, Borussia Dortmund und RB Leipzig, lehnen die Super League geschlossen ab. Und das obwohl es laut dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" unterschriftsreife Beitrittsverträge für die Bayern und den BVB gibt.

Die Super League, sollte sie überhaupt kommen, muss bereits zwei Tage nach Installierung wohl erhebliche Kompromisse machen.

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