Fußball
Verstoß gegen Fair-Play-Regeln: CAF sperrt Samuel Eto'o
Der frühere Fußballstar Samuel Eto'o, Präsident des kamerunischen Verbandes Fecafoot, ist beim laufenden Afrika-Cup für vier Spiele gesperrt worden. Nach dem Viertelfinalaus gegen Gastgeber Marokko (0:2) am vergangenen Freitag soll der 44-Jährige gegen die "Grundsätze der Fair-Play-Regeln" verstoßen haben. Das gab der afrikanische Fußballverband CAF am Donnerstag bekannt.
Fecafoot zeigte kein Verständnis für die Strafe, die Entscheidung entbehre "jeglicher expliziter Begründung", hieß es in einer Reaktion. Eto'o, der auch 20.000 Dollar Strafe zahlen soll, werde "innerhalb der vorgeschriebenen Fristen" Rechtsmittel einlegen.
Es ist nicht die erste derartige Sanktion für Eto'o. 2024 war der frühere Starstürmer nach einem Vorfall bei der U20-WM der Frauen in Kolumbien vom Weltverband FIFA mit einem sechsmonatigen Stadionverbot belegt worden. Auch damals ging es um eine "Verletzung der Grundsätze des Fair Plays" sowie "beleidigendes Verhalten".
Eto'o wurde viermal zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt und gewann mit dem FC Barcelona (2) sowie Inter Mailand (1) insgesamt dreimal die Champions League.