Fußball
Wechsel zum BVB? Popp: "Ist in meinem Hinterkopf"
Die frühere DFB-Kapitänin Alexandra Popp hat ihre fußballerische Zukunft weiter offen gelassen - dabei aber auch öffentlich mit einem zeitnahen Wechsel zu Borussia Dortmund geliebäugelt. Sich nach ihrem Vertragsende beim VfL Wolfsburg im Sommer dem ambitionierten Tabellenzweiten der drittklassigen Regionalliga West anzuschließen, sei "weiterhin in meinem Hinterkopf", sagte die 34-Jährige im Interview mit dem kicker.
"Daraus mache ich auch kein Geheimnis. Ob es in diesem Jahr der richtige Zeitpunkt wäre, ist schwierig zu sagen", erklärte Popp, die in der laufenden Bundesliga-Saison mit zehn Toren in 13 Spielen Platz zwei der Torjägerinnenliste belegt. "Es kann sein, dass ich in Wolfsburg bleibe. Es kann aber auch sein, dass ich nach dieser Saison woanders auflaufe oder gar nicht mehr spiele", führte Popp aus.
"Körperlich fühle ich mich gut. Es gibt aber auch Phasen, in denen ich mich frage, ob ich wirklich noch weitermachen will", sagte Popp, die in ihrer Karriere neben hartnäckigen Fersenproblemen auch Knorpelverletzungen im Knie plagten: "Aber es gibt eben auch die Zeiten, wo es mir sehr viel Spaß macht. Es ist ein Wechselbad der Gefühle."
Gespräche mit dem Sportlichen Leiter der Wölfinnen Ralf Kellermann habe es zu ihrer Zukunft bereits gegeben, erklärte Popp. Die Bundesliga-Torschützenkönigin der Saison 2022/23 steht bereits seit 2012 in Wolfsburg unter Vertrag und gewann in dieser Zeit sieben Mal die Meisterschaft und zwei Mal die Champions League. Im Oktober 2024 hatte sie bereits ihre Karriere in der Nationalmannschaft beendet.