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Real Madrid

Cristiano Ronaldo: "Ich möchte noch einmal mit Ancelotti arbeiten"

  • Aktualisiert: 11.12.2015
  • 20:25 Uhr
  • ran.de
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© 2015 Getty Images
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Anstatt mit Real Madrid von Erfolg zu Erfolg zu jagen, muss Weltfußballer Cristiano Ronaldo aktuell immer wieder mit Rückschlägen leben. Einen Wechsel will der 30-Jährige nicht ausschließen, lässt sich gleichzeitig aber für sein Karriereende alle Optionen offen. 

München - Bei Real Madrid läuft es für Cristiano Ronaldo aktuell nicht immer nur erfolgreich: Mit den Königlichen musste der Weltfußballer eine bittere 0:4-Pleite im Clasico gegen den FC Barcelona einstecken, aus dem spanischen Pokal wurde der Klub nach einem peinlichen Aufstellungs-Fehler ausgeschlossen und in der Primera Division steht Real aktuell nur auf Platz drei hinter Barca und Atletico Madrid.

Seit Wochen halten sich deshalb die Gerüchte, dass CR7 die Königlichen schon im Sommer verlassen könnte. Im Interview mit der Nachrichtenagentur "Associated Press" und "ESPN" äußert sich der 30-Jährige nicht nur zu seiner Zukunft sondern auch zu Reals Krise - und singt dabei ein Loblied auf einen seiner ehemaligen Trainer. 

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Cristiano Ronaldo spricht ...

...über einen möglichen Wechsel: "Es gibt Dinge, über die ich noch keine Ahnung habe. Eines Tages für den FC Barcelona zu spielen, wäre fast unmöglich. Es wäre auch sehr schwierig, für einen anderen englischen Klub als Manchester United zu spielen. Aber nichts ist zu 100 Prozent sicher. Alles ist offen, alle Ligen."

...über seine Pläne für sein Karriereende: "Es kann sein, dass ich meine Karriere bei Real Madrid beende. Ich bin aber ehrlich: Ich weiß nicht, was morgen passiert. Wäre ich mir zu 75 Prozent sicher, würde ich es sagen, das wäre kein Problem. Aber ich habe keine Ahnung. Wenn das Ende meines Vertrages [2018] näher kommt, muss ich Entscheidungen treffen. Momentan sehe ich mich nicht eines Tages in der amerikanischen MLS spielen. Aber das ist jetzt so. In zwei oder drei Jahren denke ich vielleicht anders."

...über die Krise bei Real Madrid: "Jeder von uns kann sagen, was er will. Aber ich denke, dass es keine persönliche Sache ist, sondern dass es am physischen Niveau liegt. Ich will das nicht als Entschuldigung vorschieben, aber wir sind momentan körperlich nicht weltklasse - ich bin es nicht und deshalb erlebe ich immer wieder komplizierte Momente."

...über Carlo Ancelotti: "Er war eine unglaubliche Überraschung. Anfangs dachte ich, er sei eine strenge Persönlichkeit, die sehr arrogant ist. Aber er war das absolute Gegenteil. Er ist ein genialer Typ, der sehr sensibel ist. Jeden Tag hat er mit uns geredet, nicht nur mit mir, sondern mit allen Spielern. Er hat sich gut mit uns verstanden. Er ist eine unglaubliche Person und ich wünschte, dass jeder Spieler einmal die Möglichkeit hat, mit ihm zu arbeiten, denn er ist ein fantastischer Trainer.

Ich vermisse ihn sehr, denn wir haben noch nicht viele Titel gemeinsam gewonnen. Ich möchte nochmals mit ihm zusammenarbeiten, aber momentan ist es auch so gut. Ich habe einen neuen Trainer und ich bin glücklich. Dennoch ist es toll, schöne Erinnerungen zu haben."

...über den Ballon d'Or: "Natürlich habe ich keinen Einfluss darauf, wer gewinnen wird. Es ist nicht wie beim Goldenen Schuh, bei dem es auf Statistiken ankommt. Bei diesem Preis zählen die Voting-Stimmen, deshalb ist es schwieriger. Manchmal schauen die Leute nicht darauf, was du in der Vergangenheit erreicht hast, sondern nur darauf, was du aktuell machst. Daher ist es sehr kompliziert."


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