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Nach anonymer Anzeige bei der FIFA

Transfersperre: Real Madrid glaubt Schuldigen gefunden zu haben

  • Aktualisiert: 19.01.2016
  • 20:22 Uhr
  • ran.de/Alessa-Luisa Naujoks
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© 2016 Getty Images
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Nachdem die FIFA sowohl Real Madrid als auch Atletico Madrid mit einer Transfersperre für die kommenden beiden Wechselperioden bestraft hat, sind die "Königlichen" auf der Suche nach dem Schuldigen. Angeblich gab es eine anonyme Anzeige - und diese soll aus Deutschland gekommen sein.

München/Madrid - Keine Transfers bis zum Sommer 2017 - für die Stadtrivalen Real und Atletico Madrid stehen nach der von der FIFA ausgesprochenen Transfersperre schwierige anderthalb Jahre bevor. Die Klubs werden damit für ihre Verstöße gegen die Transferregularien bei minderjährigen Spielern bestraft, auf die die FIFA durch eine anonyme Anzeige aufmerksam wurde. 

Die "Königlichen" können die Strafe nicht nachvollziehen und wollen rechtlich gegen die Transfersperre vorgehen. In ihrer Wut sucht der Klub scheinbar nach dem Schuldigen: Wer hat Real bei der FIFA angeschwärzt?

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Real vermutet wohl Bundesliga-Klub hinter der Anzeige

Wie das spanische Blatt "Sport" berichtet, hat Real die "mano negra" (deutsch: schwarze Hand) schon gefunden - und zwar in Deutschland. Die "Königlichen" haben angeblich bei vertrauten Journalisten durchsickern lassen, wen sie hinter der anonymen Anzeige vermuten: den FC Bayern München.

Damit will Real wohl von den eigenen Fehlern ablenken, für die der Klub zur Verantwortung gezogen wird, und geht dem Bericht der "Sport" nach noch einen Schritt weiter: Auch der FC Barcelona musste schon zwei Transferperioden auf den Kauf neuer Spieler verzichten, nachdem sie aus dem gleichen Grund wie nun Real und Atletico von der FIFA bestraft wurden - und auch dahinter sollen die Real-Verantwortlichen eine anonyme Beschwerde der Münchner vermuten.

Zidane überzeugt: "Wird schnell in Ordnung gebracht"

Beschwerde hin oder her: Die Madrilenen sollen im Jugendbereich die Transferbestimmungen mehrfach missachtet haben und müssen daher wohl oder übel mit der Transfersperre leben. Real-Coach Zinedine Zidane glaubt hingegen immernoch, dass der Klub seiner Strafe entgeht. "Ich denke diese Sperre ist absurd. Ich bleibe ruhig, es ist nur ein Fehler. Die Sache wird schnell in Ordnung gebracht, nächste Woche reden wir nicht mehr darüber", meint der Franzose. 

Sollten die "Königlichen" mit ihrem Einspruch scheitern, können die Klub-Bosse hinter der Entscheidung immerhin keinen Konkurrenten vermuten: Ob die Transfersperre bestehen bleibt, entscheidet allein die FIFA-Disziplinarkommission.


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