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Gladbach trennt sich von Schmadtke: "Hat nicht gepasst"

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© IMAGO / fohlenfoto/SID/IMAGO/Norbert Jansen / fohlenfoto
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Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach und Sportdirektor Nils Schmadtke gehen nach nur einem Jahr wieder getrennte Wege. Das teilte der fünfmalige deutsche Meister nach einer Analyse der insgesamt enttäuschenden Saison am Donnerstag mit. Teile von Schmadtkes Aufgaben wird David Zibung (40) übernehmen, der mit sofortiger Wirkung vom FC Luzern an den Niederrhein wechselt.

"Wir haben uns nach der Saison zusammengesetzt und sind nach intensiven Gesprächen gemeinsam zu dem Schluss gekommen, die Zusammenarbeit zu beenden", sagte Roland Virkus, Borussias Geschäftsführer Sport: "Wir gehen aber im Guten auseinander." Nach SID-Informationen stand die Trennung bereits seit mehreren Wochen fest.

Schmadtke hatte im Juni 2023 gleichzeitig mit Trainer Gerardo Seoane bei der Borussia begonnen. Dort sollte der 35 Jahre alte Sohn von Jörg Schmadtke als Sportdirektor Lizenz Virkus unterstützen, zuvor war er bereits als Torwart in der U19 und als Scout für Gladbach tätig gewesen. "Ich war nun schon zum dritten Mal bei Borussia und möchte keine dieser Erfahrungen missen. Unter dem Strich muss man aber festhalten, dass es in dieser Konstellation für beide Seiten nicht zu 100 Prozent gepasst hat", sagte er.

Schmadtke hatte für den Wechsel nach Gladbach seinen Job als Chefscout beim VfL Wolfsburg aufgegeben, bei der Borussia kümmerte er sich um die organisatorische Leitung des Lizenzbereichs. In der Liga reichte es aber nur zu Rang 14, der schlechtesten Platzierung seit 13 Jahren.


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