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Hitzlsperger: "Spanien war das Non-Plus-Ultra"

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© AFP/SID/JOHN MACDOUGALL
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Vor dem Viertelfinale der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien denkt Thomas Hitzlsperger etwas wehmütig auf das EM-Endspiel 2008 zurück. "Es wäre wunderschön gewesen, Europameister zu sein. Aber man muss anerkennen, wenn jemand anderes überlegen ist", sagte der 42-Jährige dem Münchner Merkur und der tz. Er selbst stand im Finale von Wien auf dem Platz, erlebte den Höhepunkt seiner DFB-Laufbahn mit insgesamt 52 Spielen - und die bittere 0:1-Niederlage.

"Die Spanier waren zwischen 2008 und 2012 einfach das Non-Plus-Ultra", sagte Hitzlsperger: "Sie waren individuell brutal gut. Da waren Xavi, Iniesta, Puyol, vorne Torres, Casillas im Tor. Und ich habe einfach auf dem Platz gespürt, dass sie gar keine Zweifel daran aufkommen lassen, dass sie einfach wahnsinnig stark sind."

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Bei der diesjährigen EM müsse die DFB-Elf sich aber nicht verstecken. "Die deutsche Mannschaft ist aktuell an einem sehr guten Punkt", sagte der frühere Mittelfeldspieler. Insgesamt sei Deutschland mit Spanien das spielerisch stärkste Team.

"Bemerkenswert" findet Hitzlsperger die sehr selbstsicheren Aussagen der Spanier: "Die scheinen gar keine Zweifel zu haben." Dennoch dürfe die WM 2022 nicht vergessen werden. "Da sagten alle: 'Wer soll diese Spanier schlagen?' Und dann sind sie früh rausgeflogen", sagte er über Spaniens Achtelfinal-Aus gegen Marokko.

Deutschlands ersten Pflichtspielsieg gegen Spanien seit 36 Jahren hält Hitzlsperger somit für realistisch: "Es wäre definitiv der richtige Moment."


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