Fußball
Füllkrug über WM: Fußball im Fokus, keine Politik
Nationalstürmer Niclas Füllkrug will sich an der Boykott-Debatte mit Blick auf die anstehende Fußball-WM nicht beteiligen. "Es gibt immer Menschen, die irgendwelche Ideen formulieren, die sie von uns einfordern möchten. Aber mir geht es rein ums Fußballerische", sagte der Angreifer vom italienischen Traditionsklub AC Mailand im kicker-Interview: "Es ist eine Weltmeisterschaft, das Größte, was du als Fußballer spielen kannst. Und ich glaube, wir tun gut daran, uns darauf zu konzentrieren."
Dennoch macht sich Füllkrug über die Lage in den USA ein Bild. "Ich bin mittlerweile 33, und in diesem Alter liest man sicher die eine oder andere Nachricht mehr als mit 19", sagte Füllkrug: "Man bekommt ein bisschen mehr von der Welt mit, und dementsprechend bin ich schon darüber informiert, was in den USA abläuft."
Das XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada habe bei seinem Winterwechsel von West Ham United keine Rolle gespielt. "Ich hätte alles genauso gemacht, auch wenn keine WM im Sommer anstünde. Das Thema wird mir momentan ein bisschen zu groß gemacht. Wir reden hier von einem Wechsel zur AC Mailand", sagte er: "Trotzdem denke ich natürlich, dass ich von der Qualität unserer Mannschaft und wie ich mich einbringe profitieren kann. Denn je mehr Torchancen ich habe, je mehr ich liefere und treffe, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Bundestrainer positive Notizen macht. Doch grundsätzlich kennt er meine Qualitäten ja und weiß, wie er mich am besten einsetzt."