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Fünf Gründe für Deutschlands WM-Triumph

  • Aktualisiert: 14.07.2014
  • 16:21 Uhr
  • ran.de / Manuel Rauscher
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© Getty
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Der Weltmeister 2014 heißt Deutschland - der Weg zum Titel war hart, nervenaufreibend und letztlich hochverdient. ran.de erkärt fünf Erfolgsfaktoren des WM-Triumphs der deutschen Nationalmannschaft.

München - Die deutsche Mannschaft hat in Brasilien ein überragendes Turnier gespielt und sich ein Denkmal gesetzt. ran.de erklärt fünf Erfolgsfaktoren der deutschen Nationalmannschaft auf dem Weg zum Titel.

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1. Die beste Bank

Deutschland ist mit einem der komplettesten Kader in das Turnier gegangen. Bundestrainer Joachim Löw hatte bei der Aufstellung die Qual der Wahl und konnte je nach Spielstand reagieren. Mit Mario Götze, Andre Schürrle und Co. kamen klasse Spieler von der Bank. Eine Auswechslung bedeutete bei Deutschland keinen Qualitätsverlust - sondern brachte meist neuen Schwung.

Vor allem in der Offensive stachen die Joker - egal ob Andre Schürrle gegen Algerien oder Mario Götze im Finale. Löws "Spezialkräfte" machten immer wieder den Unterschied.

2. Die Siegertypen

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News

Statistik zeigt: Schweinsteiger dominiert Finale

Mit einer überragenden Leistung führt Bastian Schweinsteiger Deutschland zum Weltmeistertitel. Ein Blick auf die Statistik zeigt: Schweinsteiger dominiert das Finale in allen Bereichen.

  • 14.07.2014
  • 18:02 Uhr

Kevin-Prince Boateng behauptete vor der WM: "Deutschland fehlen die Typen". Doch Spieler wie Bastian Schweinsteiger, Sami Khedira oder Manuel Neuer haben Boateng eines Besseren belehrt. Schweinsteiger marschierte im Finale voran und lieferte eine überragende Leistung ab. Manuel Neuer behielt in brenzligen Situationen immer wieder einen kühlen Kopf und strahlte das gesamte Turnier über eine fast schon unheimliche Ruhe aus. Und Sami Khedira hat nur ein knappes halbes Jahr nach seinem Kreuzbandriss in jeder Partie Vollgas gegeben und bis zur Erschöpfung geackert.

Die deutschen Führungsspieler ließen sich auch von Rückschlägen nicht verunsichern. Als sich der blendend aufgelegte Marco Reus verletzte oder Sami Khedira vor dem WM-Finale passen musste und anschließend auch noch sein Ersatzmann Christoph Kramer ausfiel, zeigte Deutschland echte Nehmerqualitäten - die Mentalitätsmonster a la Schweinsteiger versteckten sich nicht und spielten groß auf.

3. Die neue Standardstärke

Bis zu dieser WM konnten sich die Fans bei deutschen Standards beruhigt zurücklehnen, es passierte in der Regel nicht allzu viel. Doch bei diesem Turnier war das anders: Das DFB-Team investierte Zeit in Standardtraining - und das zahlte sich aus. Sechs der 18 WM-Tore der DFB-Elf fielen nach einem ruhenden Ball.

Vor allem der Kopfballtreffer von Mats Hummels im knappen Achtelfinalspiel gegen Frankreich zeigte, wie enorm wichtig diese neue Qualität ist, wenn nichts aus dem Spiel heraus funktioniert. 

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4. Die Flexibilität von Löw

Vor der WM war der Jammer bei den deutschen Fans groß: Marco Reus verletzt, Sami Khedira noch nicht topfit und Bastian Schweinsteiger angeschlagen. Doch Löw fand die richtigen Antworten auf die problematische Situation. Schweinsteiger und Khedira betrieben zunächst Job-Sharing, später spielten sie dann wieder gemeinsam auf der Doppelsechs. So konnte Löw - wie von vielen deutschen Fans gewünscht - Philipp Lahm wieder hinten rechts aufbieten.

Auch das Sturmproblem löste Löw höchst elegant. Gegen Portugal ließ er noch Götze, Müller und Özil vorne wirblen. Als dem Trio dann aber gegen Algerien die Durchschlagskraft fehlte, setzte der Bundestrainer gegen Frankreich mit Miroslav Klose wieder auf eine echte Spitze - mit Erfolg.

5. Das Kollektiv

Letztlich war es vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit, welche die deutsche Nationalmannschaft so unberechenbar machte. Ohne Fokussierung auf einen Superstar glänzte in jedem WM-Spiel ein anderer Deutscher. Gegen Algerien spielte Neuer überragend, gegen Frankreich war Mats Hummels der Matchwinner, Toni Kroos zauberte beim 7:1-Sieg gegen Brasilien und im WM-Finale machte sich Leader Bastian Schweinsteiger mit einer überragenden Leistung unsterblich.

Immer wieder lobten die Spieler den überragenden Teamgeist, jeder Spieler hat die ihm zugewiesene Rolle hundertprozentig angenommen. Lukas Podolski blieb trotz seiner Reservistenrolle immer positiv, Per Mertesacker fügte sich auch als Ersatzspieler in das Mannschaftsgefüge.

Christoph Kramer, Roman Weidenfeller und Co. betonten immer wieder, wie wichtig auch die Rolle der Ersatzspieler sei. Schweinsteiger schwärmte nach dem Finale: "Wie die Jungs von der Bank mitgegangen sind. Sowas habe ich noch nie erlebt. Das gibt so viel Power und nur deswegen haben wir das Ding hier gewonnen."


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