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Österreich in tiefer Trauer - England vor dem Ziel

  • Aktualisiert: 11.10.2013
  • 23:50 Uhr
  • SID
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© imago
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Erleichterung in England, Schockstarre in Österreich: Während die "Three Lions" einen großen Schritt in Richtung Brasilien machen, sind die Österreicher wegen Schreckgespenst Zlatan Ibrahimovic bei einem großen Turnier einmal mehr zum Zuschauen verdammt.

München - Österreich wurde durch Schwedens Lebensversicherung Ibrahimovic aus allen Träumen gerissen. Nach langer Führung durch den Stuttgarter Martin Harnik erzielte der Superstar von Paris St. Germain den späten Siegtreffer für die Skandinavier (86.) - der Traum von Brasilien war geplatzt. Martin Olsson hatte zuvor den Ausgleich erzielt (56.). Zuletzt hatte es Österreich zur WM 1998 in Frankreich geschafft, als Sieger seiner Qualifikationsgruppe - und mit zwei Siegen gegen Schweden.

England hat sein Horror-Szenario dagegen vorerst abgewendet und darf weiter auf die Teilnahme an der Fußball-WM 2014 in Brasilien hoffen. Die Three Lions gewannen das wichtige Spiel gegen Montenegro in London mit 4:1 (0:0) und behaupteten damit nicht nur die Tabellenführung, sondern haben nun schon den zweiten Platz in der Gruppe H sicher.

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Rooney trifft

Der zuletzt kritisierte Wayne Rooney brachte England in Führung (48.). Brank Boskovic traf per Eigentor (62.), ehe Dejan Damjanovic (71.) den Anschluss markierte. Andros Townsend (78.) und Daniel Sturridge (90.+2/Elfmeter) machten den Sieg perfekt.

Polen wird derweil nicht nach Brasilien reisen. In Charkow unterlag Polen der Ukraine 0:1 (0:0) und muss im kommenden Sommer zuschauen. Die Ukraine hat auf Rang zwei bei einem Zähler Rückstand auf England weiter Chancen auf die direkte Qualifikation.

Buffon Italiens neuer Rekordnationalspieler

Die bereits qualifizierten Niederländer feierten mit den Bundesliga-Profis Arjen Robben und Rafael van der Vaart als Torschützen einen Kantersieg. Das Oranje-Team fertigte im vorletzten Gruppenspiel in Amsterdam Ungarn mit 8:1 ab. Auch Italien bleibt in der Qualifikation ungeschlagen. In Dänemark kam der bereits qualifizierte viermalige Weltmeister zu einem 2:2 (1:1).

Italiens Torhüter Gianluigi Buffon stieg mit seinem 137. Einsatz zum alleinigen Rekordnationalspieler seines Landes auf. Zuvor hatte sich Buffon (35) die Bestmarke mit Fabio Cannavaro geteilt.

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Portugal patzt - Spanien fast durch

In der Gruppe F hat sich Portugal dagegen wohl den entscheidenden Patzer geleistet: Die Mannschaft um Superstar Cristiano Ronaldo kam zuhause gegen Israel nicht über ein 1:1-Remis hinaus. So baute Russland durch einen lockeren 4:0-Erfolg in Luxemburg seine Tabellenführung weiter aus. Der "Sbornaja" reicht gegen Aserbaidschan bereits ein Remis.

Titelverteidiger Spanien hat Rang eins ebenfalls so gut wie sicher. Gegen Weißrussland gewannen die Iberer knapp mit 2:1 - Xavi und Alvaro Negredo waren die Torschützen.


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