• Tennis
  • Darts
  • Alle Sportarten

Anzeige
Anzeige

Spiegel: Auch Bayern und adidas tauchen im "Beckenbauer-Dokument" auf

  • Aktualisiert: 18.12.2015
  • 18:34 Uhr
  • SID
Article Image Media
© FIROFIROSID-
Anzeige

Neue Details des brisanten "Beckenbauer-Dokuments" bringen auch Rekordmeister Bayern München und Sponsor adidas in den Dunstkreis des Skandals.

Frankfurt/Main - Neue Details des brisanten "Beckenbauer-Dokuments", das den Deutschen Fußball-Bund (DFB) in der WM-Affäre 2006 schwer belastet hat, bringen auch Rekordmeister Bayern München und Sponsor adidas in den Dunstkreis des Skandals. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel am Samstag.

Laut des vom damaligen WM-Organisationschef Franz Beckenbauer und dem zwielichtigen Ex-FIFA-Funktionär Jack Warner (Trinidad/Tobago) unterschriebenen Vertragsentwurfs, der nie umgesetzt wurde, sollte demnach der FC Bayern Trainingslager in der Karibik zusichern - mutmaßlich als Gegenleistung für Warners Stimme bei der WM-Vergabe. Beckenbauer war zur fraglichen Zeit (2000) Bayern-Präsident.

"Die Bayern hätten jedes Jahr ein dreiwöchiges Trainingslager gemeinsam mit einem Team aus dem amerikanisch-karibischen Verband CONCACAF durchführen müssen", schreibt der Spiegel. Warner war damals CONCACAF-Chef. Der DFB sollte zudem Fußbälle, Taschen und Schuhe seines Ausrüsters adidas im Wert von vier Millionen Dollar in die Karibik schicken. Warner persönlich hätte außerdem Zugriff auf 1000 WM-Tickets bekommen, auch von einem 240.000-Dollar-Deal mit einer "Kontaktperson" ist die Rede.

Das Vertragspapier legte den Verdacht des versuchten Stimmenkaufs nahe und war ein Grund, warum Wolfgang Niersbach seinen Rücktritt als DFB-Präsident erklärt hatte.


© 2024 Seven.One Entertainment Group