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Suárez-Anwalt will CAS anrufen - Urteil ist "faschistisch"

  • Aktualisiert: 11.07.2014
  • 17:53 Uhr
  • SID
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© SID-SID-AFPDANIEL GARCIA
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Der Anwalt von Uruguays Luis Suárez wird den Internationalen Sportgerichtshof CAS anrufen, um gegen die Sperre Einspruch einzulegen.

Rio de Janeiro - Der Anwalt von Uruguays Fußball-Star Luis Suárez wird den Internationalen Sportgerichtshof CAS anrufen, um gegen die Sperre von neun Spielen und für vier Monate Einspruch einzulegen. "Es ist himmelschreiend drakonisch, totalitär und faschistisch. Wir hoffen, dass wir die Sanktion aufheben lassen können", sagte Alejandro Balbi dem spanischen Radiosender Cope.

Die Disziplinarkommission des Weltverbandes FIFA hatte den 27-jährigen Suárez, der am Freitag seinen Wechsel vom FC Liverpool zum FC Barcelona bekannt gab, nach dessen Beißattacke gegen Giorgio Chiellini (Italien) bei WM in Brasilien hart bestraft. Der Einspruch von Uruguays Verband gegen das Urteil wurde am Donnerstag von der FIFA abgewiesen.

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FIFA-Sperre gilt bis November

Balbi weiter: "Das Recht eines jeden Fußballers, seiner Arbeit nachzugehen, ist verletzt worden. Das sollte den Fußball nachdenklich stimmen. Die Neun-Spiele-Sperre scheint extrem zu sein, aber der Fakt, dass er nicht einmal ein Fußballspiel anschauen oder trainieren darf, macht ihn zum Untätigen." 

Die Vier-Monats-Sperre der FIFA bedeutet ein Verbot für Suárez, an jeglichen Fußball-Aktivitäten weltweit teilzunehmen. Sollte die Sperre Bestand haben, kann er erst im November für seinen neuen Klub FC Barcelona erstmals spielen.


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