• Tennis
  • Darts
  • Alle Sportarten

Anzeige
Anzeige
Fußball WM 2022

WM 2022: Homosexueller Katarer hat "Todesdrohungen erhalten"

  • Aktualisiert: 25.11.2022
  • 17:20 Uhr
  • SID
Article Image Media
© AFP/SID/INA FASSBENDER
Anzeige

Nasser Mohamed, der einzige öffentlich homosexuell lebende Katerer, hat laut eigener Aussage seit Beginn der Fußball-WM Todesdrohungen erhalten.

Köln - Nasser Mohamed, der erste und bislang einzige öffentlich homosexuell lebende Katerer, hat laut eigener Aussage seit Beginn der Fußball-WM im Emirat Todesdrohungen erhalten.

"Ich mache mir Sorgen, dass ich nach der WM, wenn dem ganzen Thema die letzte Aufmerksamkeit geschenkt wird, noch mehr gefährdet sein könnte", sagte er "RTL/ntv". 

Anzeige

"Die Diktatur in Katar wartet darauf, sich auf uns zu stürzen"

Der zurzeit in San Francisco lebende Mohamed unterstrich zudem, dass mit der schwindenden Aufmerksamkeit nach der WM eine allgemeine Zunahme von Repressionen zu befürchten sei: "Die homophobe autoritäre Diktatur in Katar denkt nicht, dass unsere LGBT-Rechte Menschenrechte sind. Sie lassen sich provozieren und warten nur darauf, bis die WM vorbei ist, um sich auf uns zu stürzen. Und genau das macht mir Sorgen." 

Scaloni möchte auch für Maradona gewinnen
News

Argentinien-Coach: "Vielleicht schaut Maradona uns zu"

Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni will am Samstag auch für Diego Maradona das WM-Ruder herumreißen.

  • 25.11.2022
  • 17:50 Uhr

Der WM-Gastgeber wird wegen massiver Menschenrechtsverletzung und dem Umgang mit der LGBTIQ-Gemeinschaft stark kritisiert. Auch bei der Endrunde hatte es wiederholt Einschränkungen zum Beispiel in Bezug auf die "One Love"-Armbinde einiger Kapitäne von Teilnehmerländern, darunter auch für DFB-Spielführer Manuel Neuer, gegeben.

Externer Inhalt

Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.

"Keinerlei Auswirkungen auf die lokale LGBT-Gemeinschaft 

Erst am Donnerstag hatte es Andeutungen für Lockerungen in Bezug auf das Zeigen der Regenbogenfarben in Katars Stadien vonseiten des Veranstalters FIFA und der Gastgeber gegeben.

Mohamed sieht die Andeutung von mehr Freizügigkeit kritisch: Die Tatsache, dass die Regierung nun bereit sei, Besuchern Privilegien zu gewähren, habe "keinerlei Auswirkung auf die lokale LGBT-Gemeinschaft. Im Gegenteil: Es isoliert uns sogar noch mehr", so Mohamed.


© 2024 Seven.One Entertainment Group