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Handball: Berlins Erfolgsserie gerissen
Die Erfolgsserie von Titelverteidiger Füchse Berlin in der Handball-Bundesliga ist gerissen. Nach sieben Pflichtspielsiegen nacheinander musste sich der Hauptstadt-Klub gegen den TBV Lemgo Lippe unerwartet mit 33:34 (14:16) erstmals seit mehr als einen Monat wieder geschlagen geben. Aufgrund seiner dritten Heimpleite fiel Berlin auf den vierten Rang zurück.
Durch den Rückschlag für die Füchse avancierte Spitzenreiter SC Magdeburg endgültig zum Gewinner des 14. Spieltages. Mit 36:21 am Vortag bei GWD Minden feierte der Ex-Meister als einziges Team aus dem Führungsquartett einen Sieg.
Die TSV Hannover-Burgdorf hat auch nach der Ankündigung ihrer Trennung von Trainer Christian Prokop mit Problemen zu kämpfen. Durch das unerwartete 27:27 (13:13) beim noch sieglosen Schlusslicht und Prokops Ex-Klub SC DHfK Leipzig blieb das Team von Nationalspieler Renars Uscins zum zweiten Mal in den vergangenen drei Ligaspielen ohne Erfolg. Erst am vergangenen Dienstag hatten die im Tabellenmittelfeld rangierenden Recken ihre erste European-League-Niederlage quittieren müssen. Leipzigs neuer Coach Frank Carstens hingegen verbuchte bei seinem Heimdebüt immerhin den ersten Zähler im zweiten Spiel der Sachsen unter seiner Regie.
Leipzigs Abstiegsrivale Bergischer HC dagegen verließ die Gefahrenzone. Durch seinen 35:32 (19:17)-Erfolg gegen den HSV Hamburg verdrängte der Aufsteiger die HSG Wetzlar auf den vorletzten Tabellenplatz.