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DHB

"Kommunikation nicht optimal": Prokop räumt eigene Fehler ein

  • Aktualisiert: 20.02.2018
  • 14:32 Uhr
  • SID
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© AFPSID-
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Bundestrainer Christian Prokop hat im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID) eigene Fehler im Umgang mit den Nationalspielern eingeräumt.

Hamburg - Handball-Bundestrainer Christian Prokop (39) hat eigene Fehler im Umgang mit den Nationalspielern eingeräumt.

"Mit Sicherheit war die Kommunikation mit- und untereinander nicht optimal. Ich habe die Mannschaft während der EM zu wenig abgeholt und in wichtige Entscheidungen zu selten miteinbezogen", sagte Prokop im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID). Der gegenseitige Austausch müsse nun "offen, ehrlich und zielorientiert sein, um alle Stärken zu bündeln."

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Vorwurf der "Beratungsresistenz"

Ex-Welthandballer Stephan kritisiert Prokop-Entscheidung
News

Prokop: HBL macht Druck - Stephan kritisiert scharf

Die Handball-Bundesliga (HBL) hat den Druck auf die Verantwortlichen beim Deutschen Handballbund (DHB) und Bundestrainer Christian Prokop erhöht.

  • 20.02.2018
  • 14:25 Uhr

Das Präsidium des Deutschen Handballbundes (DHB) hatte sich am Montag trotz der mit Platz neun enttäuschenden EM und der atmosphärischen Störungen zwischen Trainer und Team nach dreiwöchiger Analyse für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Prokop entschieden.

"Nach zuletzt sehr intensiven Wochen freue ich mich über den Vertrauensbeweis des Deutschen Handballbundes", sagte der 39-Jährige. Nun gelte es, "die Ergebnisse der Aufarbeitung, vor allem im Dialog, in die anstehenden Aufgaben einfließen zu lassen", so Prokop, dem zuletzt immer wieder "Beratungsresistenz" und "Kommunikationsschwäche" vorgeworfen worden waren. 

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Potenzial des Kroatien-Teams ausschöpfen

Prokop wird nach den turbulenten letzten Wochen wohl keinen Spieler ausschließen. Einen personellen Neuanfang, wie zuletzt von einigen Medien kolportiert, wird es vorerst nicht geben.

"Ich weiß, dass die Mannschaft, die in Kroatien gespielt hat, viel mehr Stärke und Potential besitzt, als was wir gemeinsam gezeigt haben. Jetzt gilt es, hier anzusetzen und sich weiter zu verbessern", sagte er.


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