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Wintersport

Armbruster Zweite und Dritte: "Das war die Antwort"

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© IMAGO/Funke Foto Services/SID/SaschaxFromm

Kombiniererin Nathalie Armbruster hat bei ihrem Heimspiel in Oberhof mit zwei Podestplätzen eine starke Antwort auf ihre Disqualifikation eine Woche zuvor gegeben. Die 20-Jährige musste sich am Sonntag als Dritte einzig Ida Marie Hagen aus Norwegen und Minja Korhonen (Finnland) geschlagen geben. Einen Tag zuvor war Armbruster sogar Zweite hinter der Weltcup-Führenden Hagen geworden.

"Das war meine Antwort. Ich freue mich riesig, dass mir das vor meiner Familie und meinen Freunden gelungen ist", sagte Armbruster, die in Otepää wegen eines nicht regelkonformen Anzugs disqualifiziert worden war. Am Samstag hatte sie etwas kryptisch hinzugefügt: "Ich hätte noch so viel zu erzählen gehabt. Ich muss noch etwas warten, bis ich die Wahrheit sagen kann."

Bei der Weltcup-Premiere der Kombiniererinnen am Grenzadler ließ Armbruster lieber Ergebnisse sprechen und fuhr ihre Podestplätze Nummer fünf und sechs der Saison ein. Zum ersten Sieg des Winters reichte es aber nicht, weil Hagen zu stark war. Mit 25 Siegen ist die Norwegerin nun alleinige Rekordhalterin.

Die Disqualifikation von Armbruster war auch in Oberhof noch ein großes Thema. "Sie hatte schlaflose Nächte, weil sie eine absolut faire Sportlerin ist", sagte Bundestrainer Florian Aichinger: "Sie hat hier die Antwort gegeben. Hut ab."

Für die Frauen war es der erste Weltcup der Geschichte in Oberhof. Auch die Männer waren in Thüringen am Start - erstmals seit 16 Jahren.

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