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Wintersport

Auch ohne Kläbo: Norweger dominieren am Holmenkollen

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© IMAGO/SID/Terje Pedersen

Auch in Abwesenheit von Rekord-Olympionike Johannes Hösflot Kläbo haben Norwegens Skilangläufer das traditionelle 50-km-Rennen am Holmenkollen in Oslo dominiert. Doppel-Olympiasieger Einar Hedegart setzte sich bei einem Achtfach-Sieg der Norweger in der 129. Auflage des Evergreens vor Harald Östberg Amundsen und Martin Löwström Nyenget durch.

Der 24 Jahre alte Hedegart, der im Februar in Val di Fiemme Olympia-Gold im Teamsprint und der Staffel jeweils an der Seite von Kläbo gewonnen hatte, setzte sich bei Nebel und tiefem Schnee im Zielsprint durch. Im erst sechsten Einzelrennen der Karriere feierte Hedegart, eigentlich im Biathlon beheimatet, seinen dritten Sieg. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Rang 20.

Kläbo, der bei den Winterspielen in Norditalien sechsmal Gold geholt hatte, war am Donnerstag im Sprint von Drammen gestürzt und hatte eine Gehirnerschütterung erlitten. Den erstmals 1888 (!) ausgetragenen Holmenkollen-Fünfziger hatte der gebürtige Osloer 2024 gewonnen, 2025 wurde das Rennen wegen der WM in Trondheim nicht ausgetragen.

Bei den Frauen, die zum dritten Mal am Holmenkollen über 50 km antreten durften, siegte wie 2024 Schwedens Doppel-Olympiasiegerin Frida Karlsson mit 1:48 Minuten Vorsprung auf ihre Landsfrauen Linn Svahn und Jonna Sundling. Beste Deutsche war Pia Fink auf einem starken neunten Platz (+3:04 Minuten).

Erstmals gingen Männer und Frauen am Holmenkollen am gleichen Tag an den Start. Die Läuferinnen starteten 45 Minuten nach den Läufern.

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