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Wintersport Sport Allgemein

DESG-Streit: Maly verzichtet wegen Petzold-Sperre auf WM-Start

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© AFP/SID/DANIEL MUNOZ

In der Auseinandersetzung mit der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) hat Olympiastarter Fridtjof Petzold Unterstützung aus der eigenen Mannschaft bekommen. Felix Maly, bei den Winterspielen in Mailand und Cortina gemeinsam mit Petzold im Teamwettbewerb am Start, erklärte aus Solidarität seinen Verzicht auf die Mehrkampf-Weltmeisterschaften in Heerenveen/Niederlande (7. und 8. März).

Er habe der DESG mitgeteilt, eine mögliche Nominierung "nicht wahrzunehmen", teilte Maly am Dienstag mit. Petzold war vom Verband nach seiner öffentlichen Kritik während Olympia an der Athletenbetreuung und -förderung mit einem vorläufigen Startverbot belegt worden, zudem wurde sein Status als Bundeskaderathlet ausgesetzt. Das angekündigte Disziplinarverfahren steht offenbar noch aus.

Er halte es "für problematisch, wenn öffentliche Kritik zu sportlichen Konsequenzen in Form eines Startverbots führt", schrieb Maly: "Als Leistungssportler bin ich auf faire, transparente und verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. Dazu gehört für mich auch die Möglichkeit, Missstände oder Kritikpunkte anzusprechen, ohne befürchten zu müssen, dadurch sportlich benachteiligt zu werden."

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