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Wintersport Paralympics

Forster auf Goldkurs im Riesenslalom

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© IMAGO/SID/Mauro Ujetto

Monoskifahrerin Anna-Lena Forster greift nach ihrer zweiten Goldmedaille bei den Paralympischen Winterspielen in Norditalien. Die 30-Jährige aus Radolfzell setzte im ersten Lauf der sitzenden Startklasse im Riesenslalom von Cortina d'Ampezzo in 1:15,12 Minuten die Bestzeit. In der stehenden Klasse besitzt auch Andrea Rothfuss Medaillenchancen.

Forsters größte Konkurrentin ist Peking-Siegerin und Weltmeisterin Momoka Muraoka, die Japanerin liegt nur 0,54 Sekunden zurück. Auch die Chinesin Liu Sitong (+1,26) ist auf Rang drei in Schlagdistanz. Die Spanierin Audrey Pascual Seco, Abfahrts-Zweite und Goldmedaillengewinnerin im Super-G und der Super-Kombination, schied nach Zwischenbestzeit durch einen Sturz aus. Die Entscheidung fällt im zweiten Durchgang ab 12.30 Uhr.

Forster hat bislang insgesamt fünf Goldmedaillen bei Winterspielen gewonnen, ein Sieg im Riesenslalom gehört bisher noch nicht dazu. Zum Auftakt in Norditalien hatte die deutsche Fahnenträgerin die Abfahrt gewonnen. Zudem holte sie Silber in der Super-Kombination, im Super-G schied sie aus.

Rothfuss geht auf Rang vier in die Entscheidung. Die Super-G-Vierte liegt 3,55 Sekunden hinter der überragenden Schwedin Ebba Arsjö (1:10,14), der Bronzerang ist 1,47 Sekunden entfernt. Anna-Maria Rieder kam auf den siebten Platz (+5,14).

Maya Fügenschuh zeigte einen soliden ersten Lauf in der Klasse der Sehbehinderten. Mit Guide Johanna Holzmann, die vor vier Jahren in Peking bei Olympia im Skicross gestartet war, landete die 17-jährige in ihrem ersten Rennen bei Paralympics zur Halbzeit auf Platz elf. Ihr Rückstand auf die führende Österreicherin Veronika Aigner (1:07,09) beträgt 20,17 Sekunden.

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