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Sport Allgemein

Hallen-EM: Hockey-Männer starten in Mission Titelverteidigung

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© IMAGO/SID/Oliver Zimmermann

Die deutschen Hockey-Männer starten knapp ein Jahr nach dem WM-Titel in der Halle bei der Heim-Europameisterschaft in die Mission Titelverteidigung. "Ich freue mich sehr auf die kommenden Tage in Heidelberg mit dem Team. Wir wollen hier etwas schaffen, was verbindet und bei dem am Ende auch Erfolg herausspringt", sagte Bundestrainer Matthias Witthaus auf einer Pressekonferenz vor dem Auftakt gegen Irland am Donnerstag (20.15 Uhr/MagentaSport).

Im Februar des vergangenen Jahres hatte sich das Team des Trainerduos Witthaus und Jan Philipp Rabente zum Hallen-Weltmeister gekrönt, nun peilt die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) bei dem Turnier (8. bis 11. Januar) im Heidelberger SNP Dome das 18. EM-Gold im 22. Anlauf an. Zuletzt hatte das DHB-Team 2024 bei der vergangenen Ausgabe in Belgien gewonnen.

Als Titelverteidiger und Rekordeuropameister in der Sportart, die in vielen anderen Ländern im Vergleich zum Feldhockey einen deutlich geringeren Stellenwert hat, geht Deutschland als einer der Favoriten an den Start. Gespielt wird zunächst in zwei Fünfergruppen, das DHB-Team trifft in Pool B neben Irland noch auf die Schweiz, Belgien und Spanien. Die zwei besten Teams einer Gruppe erreichen das Halbfinale, die anderen Mannschaften spielen die restlichen Plätze aus.

Die Trainer hoffen dabei auf die Unterstützung der heimischen Fans im SNP Dome, der Platz für 3.800 Zuschauer bietet. "Es werden sich schon einige umschauen, vor so vielen Fans zu spielen. Das kann auch Druck erzeugen, weil sie es so nicht gewohnt sind", sagte Witthaus. Es könne aber auch "in die andere Richtung ausschlagen", ergänzte Rabente: "Das kann einen Push geben für alle, wenn der Funke überspringt von der Tribüne. Es liegt am Ende ans uns beiden, dass die Jungs das richtig kanalisieren."

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