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Sport Allgemein Leichtathletik

Nach Marihuana-Drama: Sprintstar Richardson peilt Olympia an

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© AFP/GETTYIMAGES /SID/STEPH CHAMBERS
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Drei Jahre nach ihrem Marihuana-Drama sinnt Sha'Carri Richardson auf Wiedergutmachung: Der schillernde Sprintstar peilt bei den Trials der US-Leichtathleten endlich ihr erstes Olympia-Ticket an. "Ich bin aufgeregt, ich bin gespannt auf den Rest der Saison, ich wachse, entwickle mich und bereite mich darauf vor, in das USA-Team zu kommen", sagte die 100-m-Weltmeisterin vor dem Showdown in Eugene. Nur drei Plätze sind am Wochenende zu vergeben.

Rückblick: Bei Olympia in Tokio konnte Richardson als Mitfavoritin nicht starten, weil sie zuvor bei den US-Ausscheidungen positiv auf Marihuana getestet und gesperrt worden war. Während der Wettkämpfe, die damals wie nun erneut im Hayward Field ausgetragen werden, hatte die 24-Jährige erfahren, dass ihre leibliche Mutter gestorben war. Die Aufregung danach war riesig, selbst US-Präsident Joe Biden äußerte sich wohlwollend.

"Ich wusste nicht, wie ich meine Emotionen kontrollieren oder mit meinen Emotionen umgehen sollte", hatte Richardson gesagt. Sie fiel in ein Loch, verpasste ein Jahr später die Qualifikation für die Heim-WM 2022 - und meldete sich mit WM-Gold 2023 in Budapest spektakulär zurück.

"Ich habe das Gefühl, dass ich schon immer so war, wie ich jetzt bin - es war einfach in mir eingeschlossen", sagte Richardson, die in dieser Saison die 100 m erst einmal gelaufen ist - mit ihren 10,83 Sekunden liegt sie derzeit auf Rang drei in der Welt.


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