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Wintersport

Nawrath im Verfolger auf Rang zehn

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© IMAGO/Hartenfelser/SID/Horst Ettensberger

Die deutschen Biathleten schließen den Heim-Weltcup in Ruhpolding ohne Einzel-Podest ab. Philipp Nawrath arbeitete sich als bester DSV-Skijäger in der Verfolgung von Rang elf auf zehn nach vorne, nach drei Strafrunden und 12,5 Kilometern fehlten in einem extrem engen Feld gerade einmal zehn Sekunden zum Treppchen. Damit bleibt für das deutsche Team der dritte Platz in der Männer-Staffel vom Donnerstag der einzige Podestplatz in der Chiemgau Arena.

Vorne feierte der Norweger Johannes Dale-Skjevdal mit einer Strafrunde seinen ersten Saisonsieg. Dahinter landeten der Franzose Eric Perrot (3 Strafrunden/+4,9 Sekunden) und der Schwede Martin Ponsiluoma (4/+7,5). Die ersten zwölf Athleten kamen letztlich innerhalb von 20 Sekunden ins Ziel. "Knappes Ding", sagte Nawrath im ZDF: "Es ist schade, war aber trotzdem ein gutes Rennen."

David Zobel (2/+47.3) fiel nach seiner mit Rang neun erfüllten Olympia-Norm aus dem Sprint auf Position 15 zurück. Lucas Fratzscher (3/+1:06,0), Danilo Riethmüller (2/+1:13,2) und Johannes Kühn (3/2:04,3) konnten nicht die zur Erfüllung der DOSB-Vorgaben nötige Aufholjagd hinlegen. Justus Strelow (1/+1:18,3) lief von Platz 44 auf 32 nach vorne.

Für einen Großteil der Olympia-Starter war das Jagdrennen bereits die Generalprobe für Olympia. Sie reisen nach der Einkleidung am Montag in München und einer kurzen Pause am 26. Januar in Höhentrainingslager nach Obertilliach. Unter anderem der zuletzt krank fehlende Philipp Horn soll aber bei den Wettkämpfen in Nove Mesto (22. bis 25. Januar) nochmal Rennpraxis sammeln. Dort stehen ab Donnerstag ein verkürzter Einzel, Mixed-Rennen sowie ein Massenstart an.

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