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Wintersport

Preuß: Null Fehler "reichen schon fast nicht mehr"

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© AFP/SID/TOBIAS SCHWARZ

Null Fehler, aber wieder kein Podium: Franziska Preuß hat nach Platz fünf im Sprint beim Heimweltcup in Ruhpolding das "wahnsinnig hohe Niveau" im Feld herausgestellt. "Es reicht schon fast nicht mehr, null zu schießen. Du musst in 20 Sekunden null schießen. Man muss neidlos anerkennen, dass die anderen einen Tick besser sind", sagte die 31-Jährige. "Es ist echt irre und brutal, wenn man sich die zeitlichen Abstände anschaut", ergänzte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling.

Trotzdem blickte Deutschlands Sportlerin des Jahres, der knapp fünf Sekunden zu ihrer ersten Podestplatzierung des Winters gefehlt hatten, mit Zuversicht auf den Verfolger am Sonntag (12.30 Uhr/ZDF und Eurosport). "Das wird ein spannendes Rennen. Ich versuche, den Flow mitzunehmen und das Rennen zu genießen. Es ist viel möglich."

Das glaubt auch Bitterling: "Sie ist in einer super Ausgangsposition. Sie macht das wirklich gut. Ich drücke ihr alle Daumen, dass es reicht fürs Podium." Dies wäre mit Blick auf die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) "nochmal so ein kleiner Dosenöffner".

Vergessen war auf jeden Fall der Frust von der Staffel, als sich Preuß eine Strafrunde geleistet hatte. "Ich denke, ich bin auf dem richtigen Weg. Ich habe die letzten Tage ganz gute Gespräche geführt und versuche nicht so viel an Erwartungen und Platzierungen zu denken", sagte die Gesamtweltcupsiegerin. Weil "unbewusst schwingt das vielleicht doch mehr mit, als ich denke".

Das Thema Olympia beschäftigt weiterhin auch Toptalent Selina Grotian. Als 15. beim Sprint erfüllte sie immerhin die halbe Olympia-Norm. Im Verfolger über 10 km will Grotian alle Zweifel beseitigen. Der Druck ist hoch. "Normalerweise bin ich nicht nervös, aber jetzt die letzten paar Rennen war ich schon sehr, sehr nervös. Ich hoffe, dass ich wieder zu meinem alten Ich zurückkommen kann", sagte sie.

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